Zeitumstellung: Am 27. Oktober 2013 beginnt die Winterzeit

Die verlorene Stunde kehrt zurück: Am 27. Oktober 2013, in der Nacht von Samstag zu Sonntag, werden die Uhren wieder auf die Winterzeit gestellt, und zwar von 3.00 Uhr auf 2.00 Uhr. Kleine Tricks, damit Kinder den „Taktwechsel“ besser meistern, verrät die Newsredaktion.

Am morgigen Sonntag beginnt wieder die Normalzeit, die umgangssprachlich auch als Winterzeit bezeichnet wird. Daher werden in der Nacht von Samstag zu Sonntag die Uhren von 03:00 Uhr MESZ auf 02:00 Uhr MESZ zurückgestellt. Die „gestohlene Stunde“ der Sommerzeit kehrt sozusagen zurück und wer ausschlafen kann, der hat eine Stunde länger Schlaf.

Kindern aber fällt die Zeitumstellung bekanntlich schwer. So reagieren manche Kinder auf die erzwungene Umstellung ihrer inneren Uhr mit Schlafproblemen oder Appetitlosigkeit. Aber es gibt kleine Tricks, damit Kinder diese Hürde leichter bewältigen können.

Zeitumstellung auf Winterzeit (© Thinkstock)
Zeitumstellung auf Winterzeit (© Thinkstock)

Durch die Zeitumstellung gerät die innere Uhr aus dem Takt und es dauert seine Zeit, bis Kinder und auch Erwachsene sich darauf eingestellt haben. Am Sonntag könnten Eltern zwar rein theoretisch eine Stunde länger im Bett verweilen, aber die innere Uhr der Kinder lässt sich nicht so leicht täuschen. Gerade die Kleinen sind früher wach und am Abend auch früher müde, sodass die zurückgewonnene Stunde für Familien kein wirklicher Segen ist.

Um diesen „Taktwechsel“ für Kinder angenehmer zu gestalten, könnte man sie bereits einige Tage vor der Zeitumstellung später zu Bett bringen. Wer kann, sollte sie am nächsten Morgen auch etwas später wecken.

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Ein Tipp von der Newsredaktion: Wem es gelingt, der kann auch mal den Mittagsschlaf ausfallen lassen oder weit hinauszögern. Durch den späten Mittagsschlaf verschiebt sich die abendliche Schlafenszeit automatisch. Manch größere Kinder die gar keinen Mittagsschlaf hatten, schlafen am nächsten Tag oftmals länger.[/box]

Und wer sich das Hin und Her der halbjährlichen Zeitumstellung nicht merken kann, für den noch eine kleine Faustregel:
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Wird es warm, werden im Frühjahr die Stühle vor das Haus gestellt (auf den Balkon oder die Terrasse). Also wird die Uhr auch vor gestellt. Wir “verlieren” also eine Stunde bei der Umstellung. Im Herbst werden die Stühle wieder zurück in den Keller gestellt. Die Uhr also wieder zurück gestellt und wir dürfen eine Stunden länger schlafen.[/box]

Eingeführt wurde die Zeitumstellung erstmals während des Ersten Weltkrieges im Frühjahr 1916 im damaligen Deutschen Reich. Aus Energiespargründen, d.h. zur besseren Nutzung des Tageslichtes, wurde die Zeitumstellung nach der Ölkrise 1973 auch in weiteren europäischen Ländern eingeführt. Ende 1994 dann wurden die unterschiedlichen Sommerzeitregelungen in der Europäischen Union vereinheitlicht.

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