Stiftung Warentest: Schadstoffe im Holzspielzeug von Tchibo

Zwei Holzspielzeuge für Kleinkinder von Tchibo haben den Stiftung Warentest nicht bestanden, da in Lack und Holz gesundheitsgefährdende Schadstoffe enthalten sind.

Stiftung Warentest hat pünktlich vor Weihnachten zwei Holzspielzeuge für Kleinkinder von Tchibo auf Sicherheit und Schad­stoffe hin untersucht.

Das Ergebnis: Sowohl in den vier Magnet-Puzzle­tieren als auch in dem Holz­steck­spiel „Zoowagen“ fanden die Prüfer gesundheitsgefährdende Schadstoffe.

Zootiere Tchibo (@ Stiftung Warentest)
Zootiere Tchibo (@ Stiftung Warentest)
Puzzletiere Tchibo (@ Stiftung Warentest)
Puzzletiere Tchibo (@ Stiftung Warentest)

Im Test zeigte sich, dass die Magnet-Puzzle­tiere, die aus Holz­faserplatten hergestellt wurden, schädliches Form­aldehyd abgeben. Dieses Gas steht im Verdacht, Krebs zu erzeugen.

Der Zoowagen schneidet laut Stiftung Warentest sogar noch schlechter ab. So wurden im gelben Lack des Wagens hohe Mengen an Diisobutylph­thalat (DIBP) nachgewiesen. Bei DIBP handelt es sich um einen Weichmacher, der die Fort­pflan­zungs­fähig­keit gefährden soll. Darüber hinaus stecken in den anderen Lacken des Spielzeugs umwelt­schädigende Nonylphenoleth­oxylate (NPEO), die für Wasser­organismen giftig sind. Sollten diese NPEO über das Abwasser in die Umwelt gelangen, bauen sie sich zu Nonylphenol ab, das ebenfalls im Verdacht steht, die menschliche Fort­pflan­zungs­fähig­keit zu schädigen.

Verbraucher, die die Magnet-Puzzle­tiere oder den Zoowagen bereits gekauft haben, können diese bis 31. Januar 2014 bei Tchibo zurück­geben. Nach Angaben von Stiftung Warentest gewährt Tchibo ein verlängertes Rück­gaberecht für alle vor Weih­nachten gekauften Artikel.