Kopfläuse überleben länger auf Kopf als vermutet

Kopfläuse brüten länger als vermutet. In einer Studie fand der britische Forscher Ian F. Burgess heraus, dass Kopfläuse oftmals die übliche zweistufige Behandlung überleben. Er empfiehlt eine dritte Therapie.

Wenn es Kindern auf dem Kopf  juckt und kratzt, sind meist Kopfläuse daran schuld. Normalerweise ist eine zweimalige lokale Anwendung ausreichend, um die Läuse wieder loszuwerden. Der britische Insektenforscher Ian F. Burgess hat nun herausgefunden, dass die kleinen Tierchen oftmals auch nach der empfohlenen Behandlung auf dem Kopf überleben. Üblich ist eine zweimalige Behandlung im Wochenabstand.

Kopfläuse bei Kindern
Hilfe, Kopfläuse! (© panthermedia.net, tlorna)

Burgess stellte fest, dass sich bei einigen Patienten lebende Läuse auch noch nach 13 Tagen auf dem Kopf befanden. Die Probanden hatten – der üblichen Empfehlung folgend – zwischen dem siebten und dem zehnten Tag eine weitere Behandlung durchgeführt, um neu schlüpfende Läuse abzutöten. Burgess schlussfolgert daraus, dass die Brutzeit bis zu sechs Tage länger dauert als bisher vermutet. Sollten Patienten unter einem starken Befall von Kopfläusen leiden, empfiehlt er daher eine dritte Therapie.

Alles über Kopfläuse und wie man sie schnell wieder los wird, findet man auf liliput-lounge.de.