„Es ist verantwortungslos, Kinder nicht gegen Masern impfen zu lassen.“

„Es ist verantwortungslos, Kinder nicht gegen Masern impfen zu lassen oder eigene Impflücken hinzunehmen.“ Das Bundesgesundheitsministerium und das Robert-Koch-Institut warnt vor nicht ausreichender Impfquote bei der Masern-Impfung.

Dies geht aus den neuen Impfquoten der Schuleingangsuntersuchungen hervor, die das Robert-Koch-Institut in Berlin vorlegte. Im Jahr 2016 wurde erstmals in allen Bundesländern bei der ersten Masernimpfung die Quote von 95 Prozent erreicht. Allerdings verringerte sich der Prozentsatz für zweite Masernimpfung auf knapp 93 Prozent. Die zweite Impfung ist für den Schutz maßgeblich.

Masern-Impfquote ist in Deutschland noch nicht ausreichend (©Thinkstock)

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sagt hierzu in einer gemeinsamen Mitteilung des Bundesgesundheitsministeriums, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Robert Koch-Instituts (RKI): „Es ist verantwortungslos, Kinder nicht gegen Masern impfen zu lassen oder eigene Impflücken hinzunehmen. Wir brauchen bundesweit eine Impfquote von 95 Prozent für die zweite Impfung, damit diese ansteckende Virus-Erkrankung ausgerottet wird“.

Das Robert-Koch-Institut in Berlin wertete die Daten der Jahre 2006, 2011 und 2016 vergleichend aus. Informationen zu allen Bundesländern sind hier abrufbar.

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