Für gesunde Kinder – Auch der Lebensstil vor der Schwangerschaft zählt

In der Schwangerschaft sind Alkohol und Tabak tabu. Viele Frauen gehen in dieser Zeit beherzter zum Sport und achten besonders auf ihre Ernährung und den Vitaminhaushalt. Doch auch der Lebensstil vor der Empfängnis wirkt sich auf die Entwicklung des Kindes aus – was viele Frauen unterschätzen.

Nicht nur die Zeit ab der Befruchtung ist entscheidend für die Gesundheit des Babys. Auch der Lebensstil vor der Empfängnis wirkt sich auf die Entwicklung des Kindes sowie den Schwangerschaftsverlauf aus.

Das würden viele Frauen unterschätzen, erläutert das Netzwerk “Gesund ins Leben”. Darin haben sich unter anderem Frauen- und Kinderärzte sowie Hebammen zusammengeschlossen. Das Netzwerk hat seine Empfehlungen für Paare mit Kinderwunsch dem Umstand, dass die individuelle Art zu leben bereits vor der Schwangerschaft für das Kind und seine Entwicklung wichtig ist, angepasst:

Während der Schwangerschaft gilt eine Gewichtszunahme etwa zwischen 10 und 16 Kilogramm für normalgewichtige Frauen als angemessen. Wer übergewichtig oder adipös ist, sollte darauf achten, nicht mehr als 10 Kilogramm zuzunehmen.

Beste Voraussetzungen für ein Baby / Foto Thinkstock

Neue Studien zeigen aber auch: Ob ein Kind später mal übergewichtig wird, hat weniger damit zu tun, wie viel die Mutter in der Schwangerschaft zugenommen hat – sondern wie hoch ihr Ausgangsgewicht war.

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Dies kann das Sterblichkeitsrisiko des Babys beeinflussen: „Das Kind lebt kürzer, wenn die Mutter zu Beginn der Schwangerschaft adipös ist“, erklärt Prof. Berthold Koletzko von der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ). Das legten einige Studien nahe.

Die besten Voraussetzungen haben also Frauen mit Normalgewicht, wenn sie ein Baby bekommen wollen. Dafür ist eine gesunde, ausgewogene Ernährung zu empfehlen.

Für Frauen mit Adipositas kann sich übrigens schon eine Gewichtsabnahme um fünf Prozent des Ausgangsgewichts positiv auf die eigene Gesundheit (und die des Babys) auswirken. Außerdem erhöhen sich die Chancen, überhaupt schwanger zu werden.

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