Carpool-Karaoke Video von Mamas mit ihren Kindern mit Down-Syndrom ist zum Weinen schön

Am 21. März ist der internationale Down-Syndrom-Tag. Zu diesem Anlass haben sich 50 Mütter, die selbst Kinder mit Down-Syndrom haben, zusammengetan. Sie haben ein bewegendes Video im Carpool-Karaoke-Style zum Song “A Thousand Years” von Christina Perri gemacht.

Das Video beginnt mit drei Texttafeln, auf denen steht: 50 ganz gewöhnliche Mamas und 50 gewöhnliche Kinder – nur eine Kleinigkeit ist anders: ein Extra-Chromosom. „Wir sind einfach nur ganz normale Mütter, die ihre Kinder lieben. Und sie lieben uns und sind genau wie andere 4-Jährige“, erklärt Rebecca Carless, eine der 50 Mütter aus dem Video, der BBC. Die starke Bindung zwischen den Kindern und ihren Müttern ist nur allzu deutlich im Video zu sehen.

50 Mums | 50 Kids | 1 Extra Chromosome

Auch James Corden, der Begründer der mittlerweile überall bekannten Carpool Karaoke, twittert: „Das ist das schönste Carpool-Karaoke. Es hat mich zum Weinen gebracht.“

Quelle: Twitter

Und das Video rührt nicht nur ihn zu Tränen. Ein Facebook Kommentar bei BBC lautet: “Versucht das Video ganz anzuschauen, ohne dass euch die Tränen über die Wangen rollen” (Try watching all the way without tears rolling down your che[e]eks) und bekam von anderen Usern viel Zustimmung. Auch die BBC Redakteure schließen sich diesem Statement an.

Das Video hat mittlerweile Millionen Menschen auf der ganzen Welt erreicht. Allein auf YouTube sind es mittlerweile über 533.00 Aufrufe. Auch Christina Perri, die Sängerin des Originalsongs, ist ebenfalls begeistert. Sie twittert: […] Ich fühle mich so geehrt, dass sie meinen Song ausgewählt haben! […]

Quelle: Twitter

Die Mütter aus dem Video kennen sich übrigens über eine Facebook-Gruppe, in der sich Eltern gegenseitig unterstützen, deren Kinder 2013/2014 mit Down-Syndrom auf die Welt gekommen sind. Im Video kommunizieren sie mit einer Art Zeichensprache namens Makaton, einem Kommunikations- und Sprachförderansatz.

Die Mütter sind überwältigt von den vielen positiven Reaktionen, in einem Facebook Video schreibt Melissa über ihre Tochter: „Sie hat eine Menge zu sagen und kann sich nicht immer verbal verständlich machen. Unsere Kinder sind nicht definiert durch ihre Einschränkungen.“