Buggys im Test – viele sind mangelhaft

Von den 15 getesteten Modelle schnitten nur fünf mit „Gut“ ab, sieben Buggys wurden mit „Befriedigend“ bewertet und drei aufgrund von Schadstoffen in ihren Bezügen bzw. aufgrund von Sicherheitsmängeln nur mit „Mangelhaft“.

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Für die 4 besten Modelle bezahlt man zwischen 250 und 310 Euro (MacLaren, Nuna, Baby Jogger, Peg Perego). Der Knorr-Baby mit dem Urteil „Gut“ ist bereits ab 109 Euro zu haben, ist aber im zusammen gefalteten Zustand nicht sehr platzsparend.

Fünf der getesteten Buggys (Cool Baby, Knorr-Baby, Nuna, Recaro, ABC Design) eignen sich nur für durchschnittlich große Kinder bis ca. zweieinhalb Jahre, da die Rückenlehnen zu kurz sind bzw. die Sitze so tief sind, dass die Beinchen aufliegen.

Außerdem lassen sich bei keinem Buggy die Sitze komplett flach legen. Für Kinder, die noch nicht eigenständig sitzen können, bedeutet das eine übermäßige Beanspruchung des Haltungsapparates. Der Quinny bekommt Kritik wegen der nur befriedigenden Handhabung und kindgerechten Gestaltung, da die Höhe  der Schieber nicht verstellbar ist und der Sitzkomfort nur ausreichend ist, was zur Abwertung durch die Tester führte.

Die Schieberhöhe ist ein generelles Problem vieler Buggys, die für große Eltern oft ungeeignet sind.  Ärgerlich für die Kinder: Kein Buggy bietet verstell­bare Fußstützen an, so dass die Füssschen teilweise in der Luft hängen.

Der ausführliche Test „Buggys“ mit allen Einzelbewertungen erscheint in der April-Ausgabe der Zeitschrift test(ab 24.03.2016 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/buggy abrufbar.

Mehr zu den aktuellen Tests der Stiftung Warentest und der Öko-Test gibt es auch bei Sparbaby.de:
Buggys im Test 2016

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