Nach Brustkrebs: Diese Mama stillt ihr Kind mit einer Brust und macht Betroffenen Mut

Eine junge Mutter veröffentlicht ein Foto, auf dem sie nach einer Brustkrebs-Erkrankung ihr neugeborenes Baby mit der verbleibenden Brust stillt. Die persönliche Geschichte von Bo begeistert das Netz – und macht Betroffenen Mut.

“Never be ashamed of a scar. It simply means you were stronger than whatever tried to hurt you”I can’t begin to explain…

Gepostet von Bo Smith am Donnerstag, 23. August 2018

Die frischgebackene Mama Bo Smith postete nach der Geburt ihres Sohnes ein Foto von sich beim Stillen ihres Babys. Soweit nichts Ungewöhnliches – Mama und Sohn sind wohlauf, die Mutter stillt ihr Baby. Aber in diesem Falle ist es ein mutiges und sehr inspirierend Bild: Zu sehen ist, wie sie ihren neugeborenen Sohn John mit der rechten Brust stillt. Die Spuren der Abnahme der linken Brust sind klar sichtbar. Aber Bo Smith versteckt sich und ihre Mastektomie-Narbe nicht.

Sie schreibt unter ihr Bild: „Schäme dich nie wegen einer Narbe. Sie bedeutet einfach, dass du stärker warst als alles, was dich verletzen wollte. Ich kann kaum erklären, wie sich das alles anfühlt. Ich kann meinen Sohn stillen, nachdem ich eine Brust durch den Brustkrebs verloren habe und man mir gesagt hat, dass ich vielleicht niemals ein Baby haben werde. Ich schäme mich nicht für diesen Körper. Er erinnert mich immer wieder daran, wie glücklich ich bin, heute hier zu sein.“

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Das sind starke und wichtige Worte dieser Mama. Ihr Bild wurde bereits über 6.000 mal geteilt. Weltweit reagieren User gerührt und voller Bewunderung, sie wünschen der Mama viel Kraft und sind sich sicher, dass sie das Mama-sein mit links schafft.

Im Februar 2015 sollte sich das Leben von Bo Smith drastisch ändern. Sie bemerkte in dieser Zeit einen kleinen Knoten in ihrer Brust. Die 29-jährige Frau dachte zunächst, es sei eine Zyste. Doch nach einem Ultraschall und einer Biopsie folgte dann die niederschmetternde Nachricht: Bo hatte eine aggressive und seltene Form von Brustkrebs im dritten Stadium.

Dieser Krebs breitet sich sehr schnell aus und wird lediglich in den Stadien drei und vier entdeckt – eine Früherkennung ist somit ausgeschlossen. Doch die Ärzte handelten sofort: Sie begannen mit 16 Runden Chemotherapie und sechs verschiedenen Medikamenten. Danach folgte eine Mastektomie der linken Brust. Die junge Frau war dem Krebs noch einmal von der Schippe gesprungen – als Opfer musste die linke Brust entfernt werden und die Chancen auf eine natürliche Schwangerschaft wurden erheblich gemindert.

Eine künstliche Befruchtung könnte funktionieren – doch das war für Bo Smith keine Option. Noch mehr medizinische Prozeduren wollte sie sich und ihrem Körper nicht abverlangen. Sie versuchte es auf natürliche Weise, fast ein Jahr lang. Und es klappte! Bo sollte also doch noch eine stolze Mama werden.

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