Babyfotos-als-Kunst

 

Diese Woche kam ich ins Grübeln. Während die Redaktionen in Finnland, Schweden und Norwegen die kunstvoll inszenierten Babybilder der kleinen Mila aus Finnland entzückend fanden, übermannte mich leichtes Befremden beim Anblick der Galerie von Adele Enersen.

 

Und dann fiel es mir ein: in den 80er Jahren hatte ich eine große Schwäche für die Fotos von Anne Geddes, und wahrscheinlich liegt sogar ein Bildband mit ihren Babys in Blumentöpfen vor buntem Hintergrund noch bei mir im Keller.

 

Dabei war ich damals weit von jeglichem Kinderwunsch entfernt – oder ist genau das der Grund, warum mir diese Art von Kunst damals so zusagte?

 

Helfen Sie mir auf die Sprünge: Kann es sein, dass jetzt, wo ich selbst Kinder habe und viel Erfahrung mit Babys, diese Kunstform so deplatziert finde? Oder finden Sie die Bilder schnuckelig und haben ein Baby? Ich bin sehr gespannt, was unsere Umfrage bei diesem Thema ergibt!

 

Herzlich, Christine Finke