Zauberhaft schöne Bilder von stillenden Müttern

Die Fotografin Ivette Ivens nennt ihre Fotoserie „Stillgöttinnen“. Sie möchte den Zauber des Stillens und die Gefühle der Mütter zeigen. Ihre Bilder sind allerdings durchaus umstritten …

Über das Stillen in der Öffentlichkeit wird immer wieder heftig gestritten. Insbesondere in den USA. Die Fotografin Ivette Ivens (25) ist selbst Mutter von zwei Kindern. Ihren ältesten Sohn stillte sie bis er vier Jahre alt war, der Jüngere ist knapp ein Jahr alt und wird noch gestillt.

„Ich habe meine Kinder dort gestillt, wo ich wollte. In der Kirche, auf Partys, auf dem Wochenmarkt oder in Designerläden. Mütter sollten dort stillen dürfen, wo sie es möchten.“ Stillen sei normal und es gehe niemanden etwas an, wann genau Mutter und Kind abstillen. „Davon haben Fremde keine Ahnung und es geht sie auch nichts an. Kinder wissen, wann sie nicht mehr an die Brust möchten und auch Mütter haben ein Gespür für den richtigen Zeitpunkt.

Ivette Ivens engagiert sich für das Recht auf öffentliches Stillen und hat darum eine ganz besondere Fotoserie konzipiert. Der Name „Breastfeedinggodnesses“, zu deutsch „Stillgöttinnen“. Mit ihren Aufnahmen von Müttern, die ihr Kinder stillen, möchte sie den Zauber einfangen. „Mein Ziel ist es, zu zeigen, was jede dieser Mütter fühlt, während sie ihr Kind stillt“, erklärt sie. Ihre Bilder sind nicht unumstritten, immerhin zeigen sie auch viel Haut. Und Brüste. „Porno oder Kunst?“ wird da durchaus in in den USA gefragt.

Die Fotografin freut sich, dass ihre Aufnahmen Aufmerksamkeit erregen. Sie selbst bekommt viel positives Feedback. Bald werden ihre Portraits in einem Buch veröffentlicht. „Stillen wird immer mehr unterstützt, damit haben wir schon viel erreicht“, erklärt sie der liliput-lounge.

Sie hat eine Botschaft für Mütter: „Alle stillende Mütter machen sich auch eine unterschiedliche Reise. Aber viele Dinge verbinden sie auch. Ich wünsche allen, dass sie selbstbewusst ihren Weg gehen und sich von der Liebe zu ihren Kindern leiten lassen.“

Mehr über Ivette Ivens ist auf ihrer Internetseite zu lesen. Wir danken Ihr für die freundliche Genehmigung die Bilder hier zu zeigen!

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© Ivette Ivens Photography

 

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© Ivette Ivens Photography

 

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© Ivette Ivens Photography

 

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© Ivette Ivens Photography

 

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© Ivette Ivens Photography

 

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© Ivette Ivens Photography

 

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© Ivette Ivens Photography

 

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© Ivette Ivens Photography

 

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© Ivette Ivens Photography

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© Ivette Ivens Photography

 

 

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  • helen

    Ich finde natürliche, „echte“ stillfotos viel schöner. Ich sehe da ehrlich gesagt keine Emotionen….

  • Astrid Regina

    Wunderschöne Bilder aus künstlerischer Sicht! Mein Kompliment! Bin durch Zufall hier und begeistert!
    Kommen wir allerdings zu den Menschen, die von Kunst nichts verstehen. Da sieht es anders aus: sexy und aufreizend, könnte man die Bilder teilweise dann nennen. Darum möchte ich kritisieren, dass hochhackige Schuhe und durchsichtige Kleidung sowie ein in die Kamera gelenkter Blick mit entsprechend aufgesetztem Gesichtsausdruck etc.nicht zu „Göttinen“ gehören, die dem Gott der Liebe angehören! Ich erkläre auch warum (Würde auch zur besseren Beschreibung gern ein Foto, dass intern mit mir und Kind beim Stillen von meinem Mann oder Vater gemacht wurde, an die Künstlerin Ivette Ivens schicken).

    Gerade die Schwäche (und ihr nachzugeben), sich zu Sinneserlebnissen des Körpers verführen zu lassen, soll ja die Erbsünde sein. Wenn man menschliche Körper reizvoll und offen – oder verschleiert aber doch sichtbar – zeigt, so reizen sie bei vielen dieser Menschen die sexuellen Sinne. Gerade beim Akt des Stillens sollte dies jedoch nicht gefördert werden, sogar möglichst unterbunden – außer bei der Mutter und dem Kind, wo es sich nicht vermeiden läßt, da das Stillen namlich in den Bereich der Sexualität gehört! Dort spielt es sich jedoch im Innern ab, meist unbewußt.

    Habe selbst insgesamt 7 !/2 Jahre meine drei Kinder gestillt und man muß dabei nicht unattraktiv aussehen. Allerdings ist es eine intime Angelegenheit und die Brust gehört auf Fotos in der Aussenwelt meinen Empfindungen und Wissen nach hinter feines undurchsichtiges Baumwolltuch, wie es die Inderinnen und wohl alle aus den umliegenden Ländern machen. Dabei sind z.B. die Hindus keineswegs prüde, wie man an den teilweise nackten Fresken an den Tempeln mit deutlich erkennbaren Genitalien und oft beim Geschlechtsverkehr erkennen kann!

    Nicht die Sexualität ist schlecht, sondern die Reduktion auf Sex und sexuelle Triebe sind es, die die wahren edlen Sinne in Bezug auf Sexualität und sexuelle Akte lahm legen bzw. an die Seite drängen, sodass sie irgendwann in Vergessenheit geraten! Es sei denn, es geht um Aufklärung wie es in Indien der Fall ist. Denn auch der Sex ist etwas Göttliches – solange man ihn nicht vermarktet und er mit Zugehörigkeitsempfinden verbunden ist! Das sagt meine Beobachtung und mein Herz.

    Würde mich freuen, noch mehr Fotos in dieser Richtung anschauen zu können. Mich selbst berührt das Betrachten stillender Mütter sehr stark, aber ohne Emotionen meines Körpers, also aus dem See des Unterbewußtseins und der Erinnerung heraus. Und noch genauso, als würde der Akt in diesem Moment stattfinden, wo ich daran denke! Einfach schön! Eine große Hilfe, sich zu zentrieren, in die Mitte zu kommen! Danke!

  • Astrid Regina

    Habe mir die Internet-Seite von Ivette Ivens angesehen und alle Bilder. Wie wohltuend! Die meisten würde ich mir am liebsten speichern, um sie jederzeit ansehen zu können. Bezeichnend ist die Tatsache, dass die Frauen generell ihre Brüste und die Genitalien mit den Händen verdecken. Ob gestellt oder nicht, ich halte dies für eine Reaktion, die so und nicht anders sein sollte, da wir als Menschen mit Verstand wissen oder glauben oder ahnen, dass manches eben in die Privatsphäre gehört! Man muß schon sehr degeneriert sein, wenn man oder frau alles aufdeckt. Wir leben eben nicht im Paradies und das nicht ohne Grund. Wir haben irgendwann von dem „Baum der Erkenntnis“ gegessen, wie es geschrieben steht. Es ist Leugnen dieser Tatsache, wenn wir uns so verhalten, als seien wir unschuldig wie die Kleinkinder. Nur schwer geistig Behinderten kann man diesen Status zuerkennen. Diese sind rein und man kann ihnen nichts verübeln.
    Durch unseren Geist verunreinigen wir uns, wenn wir uns etwas vormachen, was nicht ist, oder etwas leugnen, was ist. Alle Gedanken, die uns von der Wahrheit ablenken, sind von Geistern, denen wir nicht dienen sollten! Ich denke, dass die Künstlerin ein sauberes Gewissen hat, denn sie spricht aus, was Wahrheit ist: Jeder sollte stillen, wo es notwendig für das Kind ist – und auch für die Mutter!

    So habe ich es auch gehalten. Der Jüngste wollte gar nicht mehr davon lassen, er behauptete mit 4 Jahren, ich hätte ihm die Brust schließlich „gegeben“. Er wollte mir klarmachen, dass diese sozusagen in seinen Besitz übergegangen sei! Doch es wurde mir unerträglich, er mußte sich entwöhnen. Das hat er mir unbewußt scheints übelgenommen. Von der Zeit an, wo er sie nicht mehr zur Beruhigung bekam, wurde er aggressiv und hat bis heute keinen Ersatz gefunden, der sein Gemüt im Zaum halten könnte, wie es der Akt des Stillens vermochte!
    Es brauchte ca 10 Jahre, bis er Gott akzeptieren und das Boxen und Treten aufgeben konnte. Psychisch hat er er die Wut noch drauf und verleiht ihr durch Worte Ausdruck, jedoch mittlerweile geübt und in Diskussionen, oft nach einem Ausbruch folgen tagelange Schweigeepisoden, in denen er sich zurückzieht und man ihn in Ruhe lassen soll. Er hat erkannt, wie er Schadensbegrenzung erreichen kann. Es liegt in seinem cholerischen Charakter zusätzlich, und die Frage ist ob er jemals bereit sein wird, daran etwas zu ändern. Sein Vater war es nicht. Es sei eben vererbt und basta.

    Ich wußte und weiß, dass einzig der „allmächtige“ Vater im Himmel die „Mamma“(Busen,Brust) toppen kann, und dahin habe ich seine Aufmerksamkeit in Abständen behutsam immer wieder gelenkt, ohne zu drängen oder Überredungskünste anzuwenden. Es gab kein Drohen und keine Strafen. Alles soll mit Liebe geschehen. Es mag dauern, bis sehnsüchtig erwartete Resultate bei Heranwachsenden sichtbar werden, aber es gibt nur eine Welt, in der ich leben möchte, und das ist die Welt der Liebe! Die Wandlung komnmt – langsam aber sicher. Man muß allerdings unendliche Geduld aufbringen. Das gelingt nicht immer, aber unser Herr ist langsam zum Zorn und groß im Verzeihen. Darum sollen wir uns durch unsere Fehltritte nicht entmutigen lassen. Ohne den Vater im Himmel und Jesus, seinen Erstgeborenen im Geiste, hätte ich sicher nicht bis heute durchgehalten. Das soll mal gesagt sein! Soviel Geduld hat kein Mensch. Ohne die Kraft Gottes und sein Gebot der Liebe wäre ich längst gescheitert! Der Sieg ist ja schon errungen. Wir brauchen uns nur anzuschließen dem, der ihn errungen hat! Gottes Segen allen goß und klein!

    • Kunigunde

      Ich finde die Bilder teilweise sehr schön, allerdings doch sehr gestellt! Und obwohl das stillen eines Babs natürlich ist, sollte es für meinen Begriff doch eine Sache bleiben, die nicht bewußt zur Schau gestellt werden sollte. Es stört mich nicht, wenn Mütter ihre Kinder z. B. auf einer Parkbank oder in einem Cafe stillen. Allerdings habe ich meine Probleme, wenn es denn während einer Theatervorstellung oder im Lärm eines Stadtfestes sein muß! Teilweise wird so aus einer natürlichen Sache doch etwas aufgesetztes und provokantes.