Solarium und Schwangerschaft

Am Solarium scheiden sich die Geister. Die einen halten es für eine wohltuende Einrichtung, die sie auch noch verschönert, die anderen für überflüssigen und gesundheitsschädlichen Schnickschnack.

Möglicherweise senkt ein zu intensives Sonnenbad den Folsäurespiegel, was in den ersten 12 Wochen der Schwangerschaft generell zu Neuralrohrdefekten führen kann. Hauptsächlich gilt die Sorge in Sachen Solarium jedoch der Haut der Mutter: Durch die Schwangerschaftshormone neigen werdende Mütter zu stärkerer Pigmentation, d.h. sie können durch Sonnenlichteinstrahlung braune Flecken auf der Haut entwickeln.
 
Da Solarien trotz Richtlinien und angegebenen Strahlungsstärken nicht immer so gering strahlen, wie dies wünschenswert wäre, kann die UV-Strahlung sehr viel stärker sein, als es gesund ist.
 
Wer auch in der Schwangerschaft unbedingt braune Haut haben möchte, greift am Besten zu Selbstbräunern. Sie sind nach heutigem Wissensstand ungefährlicher als ein Sonnenbad oder der Besuch im Solarium – und zwar auch für Nicht-Schwangere.
 
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© Andrey Popov für istockphoto.com

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