Schlafrhythmen bei Babys

Etwa 30% der Eltern haben aus diversen Gründen schlaflose Nächte – jedes dritte bis vierte Kind hat also Schwierigkeiten beim Einschlafen, Durchschlafen oder Aufwachen.

Was passiert beim Schlafen?
Wenn wir schlafen, verlangsamt sich der Stoffwechsel, das Herz schlägt langsamer und wir atmen flacher. Der Mensch schläft, um Körper und Seele zu regenerieren. Die genaue Funktion des Schlafes ist aber noch umstritten – niemand konnte bisher schlüssig beweisen, wofür genau er gut ist.
Kinder und Schlafzyklen

Schlafrhythmen bei Babys (© panthermedia.net Kim Hall)

Man unterscheidet zwischen Tiefschlaf und leichtem Schlaf. Im leichten Schlaf erlebt der Schläfer mehrere REM-Phasen (rapid eye movement), während derer er träumt. Dabei ruht der Körper, das Nervensystem ist aber voll aktiv. Der Schlafende ist deshalb empfänglicher für Geräusche und wacht leichter auf.
Kinder brauchen mehr REM-Phasen als Erwachsene, weil sie so viele Eindrücke zu verarbeiten haben. In dieser Schlafphase zuckt vielleicht das Gesicht des Kindes, oder es lächelt – es kann sich auch bewegen und Geräusche machen, so dass man denkt, das Baby wache gerade auf. Warten Sie also ein bisschen, bevor Sie das Kind aus dem Bett holen. Vielleicht schläft es gleich nach der REM-Phase tief weiter und würde arg knatschig werden, wenn Sie es im falschen Moment aus dem Schlaf reißen.
Je jünger ein Kind ist, desto häufiger wechseln sich leichter Schlaf und Tiefschlaf ab. Bei Neugeborenen beträgt die REM-Schlaf-Quote 50-60% des gesamten Schlafes!

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