Renovieren in der Schwangerschaft

Nestbautrieb contra Vernunft: Zwar will man noch eben das Kinderzimmer renovieren, einen Teppich verlegen und schöne neue Kindermöbel kaufen. Aber Schwangere sollten das Malen lieber anderen überlassen.

Es ist erwiesen: Babys, deren Mütter in der Schwangerschaft renovierten, leiden häufiger an Atemwegserkrankungen und Allergien als andere. Davon einmal abgesehen sind die Bück- und Beugebewegungen, die zum Malen dazu gehören, nicht gerade die Art von Gymnastik, die eine Schwangere machen sollte. Zu sehr geht diese Arbeit ins Kreuz und auch die Bänder, die die Gebärmutter halten, haben beim Malen Schwerstarbeit zu leisten.
Schwangere und Renovierungsarbeiten

Renovieren in der Schwangerschaft (© panthermedia.net Alina Isakovich)

Wer sich zu viel streckt und beugt, riskiert vorzeitige Wehen. Und auch das Tragen von Lasten sollten Schwangere tunlichst vermeiden. Um es ganz deutlich zu sagen: Schwangere, die sich übernehmen, riskieren eine Fehl- oder Frühgeburt!

Falls das Kinderzimmer unbedingt vor der Geburt in Schuss gebracht werden soll, lüften Sie für mehrere Tage nach der Renovierung – nach der Geburt würde das Baby ja unter den Ausdünstungen leiden. Und auch das Aufbauen von den neuen Möbeln fürs Kinderzimmer überlässt die Frau mit Schwangerschaftsbauch besser Anderen. Das klingt selbstverständlich? Ist aber bei einem ernsthaften Nestbautrieb manchmal nicht so einfach einzuhalten….
Noch ein Tipp: Kaufen Sie naturbasierte Farben – und lassen Sie unbedingt andere die Arbeit machen! Freunde, Verwandte und der werdende Vater greifen sicher gerne helfend ein, wenn es darum geht, dem neuen Erdenbürger eine schöne Umgebung zu schaffen.

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