Medikamente und schwanger?

Welches Medikament können Schwangere nehmen? Eine unabhängige Webseite berät gezielt zu Medikamenten und Krankheiten – auch über eine telefonische Hotline mit garantiertem Datenschutz.

Nehmen wir an, Sie sind im 5. Monat schwanger und haben eine akute Bronchitis, die partout nicht besser wird. Der Arzt verschreibt Ihnen „Novopulmon“ zum Inhalieren. Sie lesen zuhause den Beipackzettel und sind total verunsichert, weil darin steht, dass dieses Medikament in der Schwangerschaft nicht unbedenklich ist und bei Tierembryos zu Fehlbildungen geführt hat. Was nun?
 
Anstatt nochmal den Arzt anzurufen, der wahrscheinlich sagt, es sei gut und richtig, das Medikament einzunehmen, um das ungeborene Leben nicht durch unbehandelte Krankheiten zu gefährden, können Sie sich bei Embryotox, einer unabhängigen Webseite für Arzneimittelsicherheit in der Schwangerschaft, Rat holen.
 
Das vom Berliner Senat für Gesundheit und dem Bundesministerium für Gesundheit auf die Beine gestellte Projekt bietet drei sehr hilfreiche Optionen für Schwangere und Stillende:
 

 

Um den Datenschutz müssen Sie sich bei dieser offziell geförderten, unabhängigen Webseite keine Sorgen machen – und durch Ihre Fragen und Angaben helfen Sie auch, eine Datenbank aufzubauen, die anderen Schwangeren und stillenden Frauen hilft. Denn an Frauen in anderen Umständen dürfen keine klinischen Studien durchgeführt werden, so dass der Forschungsbedarf noch hoch ist.

Wer lieber zum Telefonhörer greift, kann das Embryotox-Beratungstelefon unter 030-30 308 111 Mo-Fr von 9-12 Uhr erreichen. Nachmittags ist die Beratungsstelle Mo, Di, Do und Fr von 13:30 bis 16 Uhr erreichbar.

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