Welcher Kinderwagen?

Das rollende Zuhause für Ihr Baby muss bequem und sicher sein, gut handhabbar für die Eltern und soll klasse aussehen – gar nicht so einfach!

Um so wichtiger, dass Sie sich rechtzeitig vor der Geburt umschauen. Kinderwagen haben nämlich, wie Autos, manchmal eine Lieferzeit von 2-6 Wochen. Haben Sie sich in ein bestimmtes Modell der Firma X verliebt, das in Farbe Y gewünscht wird, schadet es nicht, den Kinderwagen zeitig zu bestellen.
Auswahl Kinderwagen

Welcher Kinderwagen ist der richtige? (© panthermedia.net James Steidl)

Vorher müssen Sie sich überlegt haben, was Sie von Ihrem Kinderwagen erwarten – also wofür er vorwiegend eingesetzt wird. „Na, um mein Baby zu transportieren“, denken Sie? So einfach ist das nicht: werden Sie vorwiegend in der Stadt unterwegs sein? Oder ausgedehnte Waldspaziergänge über Stock und Stein machen? Möchten Sie einen Wagen, der leicht zusammenklappbar und im Auto verstaubar ist? Wollen Sie nach einem Jahr einen Buggy kaufen, wenn das Baby sitzen kann, und den Kinderwagen nur anfangs benutzen? Diese und mehr Fragen stellt Ihnen der Verkäufer im Fachgeschäft. Einen Kinderwagen auszusuchen ist ähnlich anspruchsvoll wie ein Fahrrad zu kaufen!
Dies sind die wichtigsten Unterschiede zwischen den Kinderwagen:
Reiner Kinderwagen
Kann ausschließlich benutzt werden, solange das Baby noch liegt. Reine Kinderwagen werden heute nur noch selten verkauft, sind eher „Erbstücke“ aus der Familie.
Kinderwagen & Buggy Kombination
Während der ersten 8-10 Monate, wenn das Baby liegt, ist es sicher in einer Trage aufbewahrt, die aus dem Kinderwagen herausgenommen werden kann. Später wird die Trage entfernt und die Basis des Wagens so aufgeklappt, dass ein stabiler Buggy dabei herauskommt.
Buggy
Für Kinder, die schon laufen können und auf Reisen ideal, weil er so leicht zusammengeklappt werden kann und im Vergleich zum Kinderwagen wenig Gewicht hat. Es gibt ihn von 30 Euro bis über 300 Euro – und dementsprechend unterschiedlich komfortabel und haltbar.
Jogger
Ein Sportwagen mit drei Rädern, der leicht lenkbar ist und auf asphaltierten Straßen auch bei schneller Fahrt stabil und ruhig läuft. Mit einem solchen Wagen sieht man teilweise Eltern joggen oder skaten. Ein Jogger ist etwas für Babys, die schon sicher sitzen können.
Shopper
Ein stabiler Buggy, der manchmal in Kombination mit einem Baby-Autositz angeboten wird. Er hat vier Räder, ist standfest und sehr wendig (praktisch im Supermarkt, im Bus und in der Stadt), aber auch erst für ältere Babys bzw. Kleinkinder geeignet. In einem Autokindersitz sollten Säuglinge nämlich nicht über längere Zeit liegen – das ist nicht optimal für den Rücken.
Außerdem gibt es Wagen für spezielle Bedürfnisse, z.B. Geschwisterwagen für älteres Kind und Baby oder Zwillingskinderwagen. In einigen dieser Wagen liegen die Kinder nebeneinander, in anderen hintereinander.

Weiterhin müssen Sie sich entscheiden zwischen
Luftfreifen: bessere Federung, mehr Komfort – können aber ebenso wie ein Fahrradreifen einen Platten haben und sind wesentlich anspruchsvoller in der Reparatur des Platten als ein Rad.
Kunststoffreifen: halten fast ewig, sind aber härter und drum weniger komfortabel, insbesondere auf Kopfsteinpflaster und Waldwegen.
3 oder 4 Rädern: Wagen mit drei Rädern sind meist wendiger, aber auch weniger stabil.
Und schließlich sollten Sie sich fragen, ob Ihnen folgende Dinge wichtig sind:
  • Höhenverstellbare Griffe
  • Umlegehebel (verändern die Fahrtrichtung des Kindes)
  • Gewicht
  • Platz für Einkäufe/Krimskrams
  • TÜV-Siegel
  • Regenschutz und Sonnenschirm
  • Verdeck
  • verstellbare Rückenlehne
  • Feststellbremse
  • abnehmbare Räder
  • Fußsack
  • Waschbarkeit der Bezüge

  • Verena

    Ich finde Kinderwagen und Buggy Kombinationen ja immer noch am praktischsten. So kann man den Kiwa wenigstens ein paar Jahre benutzen, ist ja eh verrückt was die teilweise kosten. Wir sind bin unserem Teutonia Be You sehr zufrieden. Der Preis war zwar wuchtig aber die Qualität ist gut und das ist uns wichtig, er soll ja auch nicht nur ein Kind durchhalten. Bei der Oma haben wir dann einfach einen einfachen Liegebuggy von Hauck, für kure Strecken ist der auch in Ordnung.