IGLU-Studie 2008

Ein Grund zur Freude: deutsche Grundschüler können laut der neuen Iglu-Studie überdurchschnittlich gut lesen und Texte verstehen. Am besten schneidet Thüringen ab, Schlusslicht sind die Bremer Viertklässler.

Teilgenommen haben 35 Staaten und 10 Regionen der EU und der OECD, darunter auch Hongkong, Japan, Singapur und Taiwan. Die Grundschüler aus Thürnigen und Bayern landeten mit ihrer Lesefähigkeit im internationalen Spitzenniveau, und alle Bundesländer bis auf Hamburg und Berlin schafften ein Ergebnis über dem internationalen Durchschnitt.
Lesendes Kind

IGLU-Studie (Panthermedia Bild von Miroslawa Drozdowski)

Dass die Stadtstaaten und Großstädte schlechter abschnitten, hat mit dem hohen Anteil an Migrantenkindern zu tun, die in Deutschland nach wie vor nicht optimal gefördert werden. Die Experten der Iglu-Studie fordern dementsprechend bei sozial schwachen und Ausländerkindern eine gezielte Förderung. Je früher diese einsetze, desto stärker lasse sich der Anteil leseschwacher Schüler verringern, betonen die Fachleute.
Hier die Rangliste der detuschen Bundesländer:
  • Thüringen
  • Bayern
  • Sachsen
  • Sachsen-Anhalt
  • Rheinland-Pfalz
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Saarland
  • Baden-Württemberg
  • Niedersachsen
  • Schleswig-Holstein
  • Nordrhein-Westfalen
  • Brandenburg
  • Hessen
  • Hamburg
  • Berlin
  • Bremen

 

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