Endlich in der 13. SSW!

Das große Aufatmen nach der 12. SSW hat seinen Grund: Von nun an sinkt das Risiko, eine Fehlgeburt zu erleiden, drastisch. Das liegt daran, dass die Organe nun gebildet sind und das Baby nur noch wachsen muss.

Außerdem hört für die meisten Schwangeren nun die Zeit der Übelkeit auf und das Bäuchlein wölbt sich ein wenig. Bis der Bauch wirklich zu sehen ist, kann es aber noch dauern: je nach Figur und Veranlagung kann es auch erst im 5. Monat soweit sein, dass die Hose nicht mehr passt.
Beim Kauf der Schwangerschaftskleidung kann man sich auf zwei Kleider, zwei Hosen und zwei Oberteile beschränken.  Besonders praktisch sind Hosen mit elastischem Gummizug und verstellbarer Taille. Man kauft sie in der normalen Konfektionsgröße, z.B. 38 – der Hersteller schneidert sozusagen einfach Raum für den Bauch dazu.
Weniger Fehlgeburten

In der 13. SSW (© panthermedia.net Gra a Victoria)

Außerdem empfiehlt es sich, zwei BHs in der „neuen“ Schwangerschafts-Körbchengröße und ein paar größere Unterhosen anzuschaffen. Mit dieser Ausstattung kommt die werdende Mutter gut über die Runden – und wer mehr Spielraum dank eines größeren Geldbeutels hat, kann natürlich sehr viel mehr schöne Umstandsmode erstehen. Die Auswahl ist groß!
Diese Schwangerschaftssymptome sind für die 12. SSW typisch (müssen aber nicht auftreten!):
  • Starke Müdigkeit
  • Ständiger Harndrang
  • Sporadische Übelkeit
  • Verstopfung, das Gefühl aufgebläht zu sein
  • Schwere spannende Brüste, neue Adern im Busen
  • Kreislaufprobleme durch niedrigen Blutdruck (Schwindelgefühl)
  • Enormer Appetit
  • Höhere Emotionalität
Stechen im Unterleib durch Bänderdehnung
Wenn sich die Gebärmutter ausdehnt, müssen sich auch die Bänder dehnen, die sie halten. Das kann wehtun und zu stechenden Schmerzen im Unterleib führen. Manche Frauen machen sich deswegen Sorgen – und es ist absolut in Ordnung, den Frauenarzt aufzusuchen, wenn eine Schwangere beunruhigt ist.
Wann sag ich’s meiner Umwelt?
Früher war es üblich, die Schwangerschaft bis zur 12. SSW geheim zu halten. Viele Paare halten sich auch heute noch daran, weil sie entweder abergläubisch sind oder fürchten, im Falle einer frühen Fehlgeburt ständig erklären zu müssen, warum die Frau nun doch keinen kugelrunden Bauch hat (was natürlich emotional schmerzhaft ist, wenn man um ein Kind trauert).
So verständlich diese Gründe sind, so verständlich ist es auch, die umwerfende Neuigkeit gleich allen mitteilen zu wollen. Wer so offen mit der Schwangerschaft umgeht, erspart sich die Herumdruckserei bei Partys oder beim Ausgehen, warum man denn auf einmal Multivitaminsaft statt Sekt trinke. Und schließlich ist es einigen Frauen einfach nicht gegeben, ihr Glück nicht mit ihrer Umgebung zu teilen – die Charaktere sind halt unterschiedlich!

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