Ab der 41. Schwangerschaftswoche (SSW)

Hier klicken, um zu sehen, wie Gewicht, Alter und Länge des Fötus berechnet werden.

Das Kind

41. SSWZu Beginn der 41. SSW ist der Fötus 38 Wochen alt. Der berechnete Entbindungstermin liegt in dieser Woche – rein statistisch gesehen, werden die meisten Babys genau 38 Wochen und 2 Tage nach der Befruchtung geboren.

Einige Föten bleiben aber etwas länger im Bauch: bis zu 14 Tage nach Termin sind im Rahmen des Normalen. Es schadet dem Baby nicht, wenn es länger im Bauch bleibt. Der Frauenarzt wird die schwangere Frau regelmäßig einbestellen und prüfen, ob es dem Kind gut geht. Erst wenn das Kind 14 Tage über den Termin ist, wird die Geburt normalerweise eingeleitet, z.B. durch ein Wehen auslösendes Prostaglandinzäpfchen.

Neue Studien zeigen, dass jeder Tag, den ein Baby länger im Bauch bleibt, seiner späteren Entwicklung nützt. Es scheint, dass Kinder, die reifer auf die Welt kommen, es später leichter in der Schule haben. Der Zeitpunkt der Geburt ist normalerweise dann erreicht, wenn der Stoffwechsel der Mutter ein sogenanntes „Energieplateau“ erreicht hat, sie also dem Baby im Bauch mehr Kalorien zur Verfügung stellen müsste, als sie liefern kann.

Die Nabelschnur kann bis zu einem Meter lang sein (das ist aber selten). Die Leber des Kindes ist recht groß, wodurch der Bauch sich nach vorne wölbt. Die Haut ist rosa und kann faltig sein.

Tränen kann das Baby noch nicht weinen, auch als Neugeborenes noch nicht. Seine Tränenkanäle sind noch nicht fertig entwickelt. Wenn der Säugling also anfangs weint, schreit er genau genommen.

Körper & Seele der Mutter

Der Klinikkoffer ist gepackt, es kann nun jederzeit losgehen – nur wann kommt das Baby endlich? Die meisten Frauen können es kaum noch abwarten. Erschwerend hinzu kommt, dass Familie, Freunde und Bekannte voller Anteilnahme nachfragen, ob das Kind schon da ist. Das kann lästig sein. Manche werdende Mütter haben deswegen zu Beginn der Schwangerschaft als Datum für den Entbindungstermin einfach ein zwei Wochen späteres Datum genannt, um diese Art von Fragen zu umgehen.

Es gibt sicher noch ein paar Dinge, die erledigt werden müssen: einige Formalien kann man schon vor der Geburt abarbeiten, zum Beispiel die Anmeldung des Kindes bei der Krankenkasse oder Formulare fürs Kindergeld besorgen. Ansonsten ist jetzt die letzte Chance, die Beine hochzulegen und sich noch einmal gut auszuruhen – wenn das Baby erst einmal da ist, wird das viel seltener möglich sein!