34. Schwangerschaftswoche (SSW)

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Das Kind34. SSW

Zu Beginn der 34. SSW ist der Fötus 31 Wochen alt. Im Bauch wird es immer enger und das Baby hat wesentlich weniger Raum für seine Bewegungen.

Zwar ist es unmöglich, zu wissen, was das Baby träumt – aber dass der Fötus träumt, ist wissenschaftlich bewiesen: das Kind macht eindeutig REM-Phasen (rapid eye movement) durch. Diese Schlafphasen, bei denen sich die Augen unter den geschlossenen Augenlidern bewegen, sind die Voraussetzung für Träume. Die Augen des Fötus reagieren auf Licht, und es kann im Bauch die dunkelrot schimmernde Umgebung bereits sehen.

Viele Kinder drehen sich diese oder nächste Woche in die Geburtsposition mit dem Kopf nach unten. Außerdem treten die ersten Senkwehen auf, die den Bauch nach unten verlagern. Bis zur 35. Woche sollte das Baby sich umgedreht haben, danach wird es immer unwahrscheinlicher, dass es dies von alleine tut. Manchmal ist eine „Wendung“ durch einen Arzt nötig, und einige Babys bleiben auch bis zur Geburt in der sogenannten Beckenendlage.

Entwicklung des Fötus in der 34. Schwangerschaftswoche (SSW) (© Sandviks)

Entwicklung des Fötus in der 34. Schwangerschaftswoche (SSW) (© Sandviks)

Körper & Seele der Mutter

Die Gedanken kreisen nun um die Geburt: wird alles gut gehen? Wird das Kind auch wirklich gesund sein? Und wie schmerzhaft wird die Geburt wohl sein? Auch die Nächte werden unruhiger. Es ist schwierig, mit einem dicken Bauch gut zu schlafen – besonders, wenn der Bauch ein Eigenleben hat. Ein Stillkissen kann den Bauch in Seitenlage stützen und auch Linderung für die strapazierte Wirbelsäule bringen. Das Kind drückt mittlerweile enorm auf die Blase, und etliche Schwangere müssen nachts mehrmals die Toilette aufsuchen.

Rein medizinisch betrachtet, sollten Schwangere auf der linken Seite schlafen. Wer so schläft, entlastet die Nieren, fördert den Blutfluss und nimmt Druck von der Blase. Auf dem Bauch schlafen kommt aus naheliegenden Gründen nicht mehr in Frage – aber auf dem Rücken schlafen wäre noch möglich. Für das Baby ist diese Position aber nicht so gut, weil die Gebärmutter auf die Hohlvene und die untere Beckenvene der Mutter drücken kann, was zu Kreislaufproblemen führt.