33. Schwangerschaftswoche (SSW)

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Das Kind

33. SSW

Am Anfang der 33. SSW ist der Fötus 30 Wochen alt. Nun wächst der Körper nicht mehr ganz so schnell. Dafür macht das Gehirn große Fortschritte: weitere Hirnwindungen entstehen und der Schädel wächst. Die Zahl der Nervenbahnen im Gehirn steigt dramatisch an.

Das Haar auf Babys Köpfchen wird kräftiger und auch Fuß- und Zehennägel sind fertig. Langsam verschwindet die feine Lanugo-Haarschicht, die den Körper des Kindes bedeckte. Auch die Augenbrauen und Wimpern werden länger.

Die Fettspeicher des Kindes wachsen weiter, es erhält langsam ein rundliches Aussehen. Bis zur Geburt muss das Kind aber noch ordentlich zunehmen.

Im Bauch wird es ziemlich eng. Der Fötus zieht deswegen die Beine an und rollt sich ein bisschen zusammen. Deswegen heißt diese Position „Embryonalstellung“. Wahrscheinlich hat sich das Baby schon in die Geburtsposition gedreht, oder es wird dies bald tun. Wenn sich das Kind bis zur 35. Schwangerschaftswoche nicht gedreht hat, wird dies wohl nicht mehr ohne Hilfe von außen passieren, und das Baby befindet sich in der sogenannten Beckenendlage.

Entwicklung des Fötus in der 33. Schwangerschaftswoche (SSW) (© Sandviks)

Entwicklung des Fötus in der 33. Schwangerschaftswoche (SSW) (© Sandviks)

Körper & Seele der Mutter

Der Bauch drückt jetzt so stark auf die Blase, dass die Schwangere manchmal unwillkürlich ein paar Tropfen Urin verliert. Auch die Brust kann schon ein paar Tröpfchen Vormilch verlieren, und sie ist wesentlich praller als zu Beginn der Schwangerschaft. Nach der Geburt, wenn der Milcheinschuss erfolgt ist, wird die Brust der Mutter noch einmal etwas an Gewicht und Umfang zulegen. Es kann eine gute Idee sein, sich jetzt schon einen Still-BH (oder einfach einen bequemen BH) zuzulegen, der ein Körbchen größer ist als die Brust gegen Ende der Schwangerschaft.

Möglicherweise finden Sie die starken Emotionen, die Sie in der Schwangerschaft innerhalb kürzester Zeit überwältigen, anstrengend. Himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt – so beschreiben viele werdende Mütter ihre Verfassung. Diese überaus große Empfindsamkeit hat einen biologischen Sinn: Die Mutter bereitet sich darauf vor, besonders vorsichtig und einfühlsam zu sein.