18. Schwangerschaftswoche (SSW)

Hier klicken, um zu sehen, wie Gewicht, Alter und Länge des Fötus berechnet werden.

Das Kind in der 18. SSW

18. SSW

Am Anfang der 18. SSW ist der Fötus 15 Wochen alt. Das Baby wächst schnell und seine Knochen werden fester. Ein Neugeborenes hat 300 Knochen – nach und nach wachsen einige von ihnen zusammen, so dass ein Erwachsener im Endeffekt 206 Knochen hat.

Die Ohren des Babys sind nun an ihrer endgültigen Position angekommen (sie wanderten vom Gesicht aus langsam in Richtung Seite) – der Fötus hört damit schon das Gebrodel im Darm der Mutter, ihren Herzschlag und auch Geräusche von außen, insbesondere die Stimme der Mutter.

Feiner heller Lanugoflaum bedeckt die Haut des Babys. Welchen Zweck diese Haarschicht erfüllt, ist nicht ganz klar. Wahrscheinlich beschützt es die Babyhaut, indem es eine dünne Schmierschicht über die Haut legt. Manchmal sind Reste des pigmentlosen Lanugohaars bei ganz frisch auf die Welt gekommenen Säuglingen noch zu sehen, z.B. in den Hautfalten.

Entwicklung des Fötus in der 18. Schwangerschaftswoche (SSW) (© Sandviks)

Entwicklung des Fötus in der 18. Schwangerschaftswoche (SSW) (© Sandviks)

Körper und Seele der Mutter in der 18. SSW

Um diese Zeit herum kommt es häufig zu ziehenden Schmerzen in der Leiste. Das ist normalerweise kein Grund zur Sorge, sondern einfach ein Zeichen dafür, dass sich die Bänder rund um die Gebärmutter dehnen. Meist sind ruckartige Bewegungen der Auslöser für diese Schmerzen, die beim Husten oder Niesen auftreten können. Beugt die Schwangere den Körper nach vorne, kann dies den Schmerz schnell lindern.

Die Gebärmutter reicht nun bis etwa zwei Fingerbreit unter dem Bauchnabel.

Kurzfilm:  Die 18. SSW bis 22. Schwangerschaftswoche

Die ersten kindlichen Bewegungen sind zu spüren. Der zweite von insgesamt acht Informationsfilmen des Projekts „9+12 Gemeinsam gesund – in Schwangerschaft und ersten Lebensjahr“ der Plattform Ernährung und Bewegung e.V.

Das Projekt „9+12 Gemeinsam gesund“ ist Teil des Nationalen Aktionsplans INFORM und wird gefördert durch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz