Verletzungsgefahr: Stiftung Warentest und ADAC warnen vor zwei Kindersitzen

Die Stiftung Warentest und der ADAC warnen vor der Nutzung von zwei Kindersitzen der Marken Recaro und Jane – es besteht ein hohes Sicherheitsrisiko und Verletzungsgefahr.

Die Stiftung Warentest und der ADAC warnen vor der Nutzung des Kindersitzes Recaro Optia in Verbindung mit der Recaro SmartClick Base und des Grand-Sitz von Jané. Beide Kindersitze lösten sich im Test während eines Frontalaufpralls, wodurch ein hohes Sicherheitsrisiko mit Verletzungsgefahr besteht.

Bei dem Crash löste sich die Sitzschale des Recaro-Kindersitzes von der Isofix-Station und flog durch das Prüflabor. Auch die Isofix-Verbindung beim Grand-Sitz von Jané löste sich beim Frontalaufprall. Sowohl Kind als auch Mitfahrer können sich dadurch im realen Unfallgeschehen schwere Verletzungen zuziehen. Die Stiftung Warentest und der ADAC raten daher vom Kauf dieser Modelle ab.

Recaro wie auch Jané wurden von der Stiftung Warentest und dem ADAC um Stellungnahme zu den gravierenden Ergebnissen gebeten. Der Hersteller Jané die Auslieferung des Grand-Sitzes an die Händler vorübergehend gestoppt.

Auch im vorigen Jahr flog bei einem Test ein Kinder-Dummy mitsamt des Autokindersitzes Optia von Recaro beim Frontalcrash nach vorn. Der Hersteller reagierte damals mit dem Austausch der betroffenen Isofix-Stationen Recaro Fix aus. Doch auch beim Nachfolgemodell Recaro SmartClick Base wiederholte sich nun der Vorfall und auch der Grand-Sitz von Jané birgt das Risiko, dass sich der Sitz beim Frontalcrash löst. Wer bereits einen dieser Autokindersitze gekauft hat, sollte sich umgehend an den Händler oder Hersteller wenden.

Video der Stiftung Warentest und des ADAC: Zwei Autokindersitze haben schwere Sicher­heits­mängel

Zum aktuellen Kindersitz Test 2017 mit allen Ergebnissen.

Quelle: Stiftung Warentest