TV-Experiment: Wehenschmerzen für Männer

Zwei niederländische Moderatoren haben sich dem Geburtsschmerz gestellt. In einem Experiment wurden bei ihnen Wehenschmerzen simuliert. Wie sich das „starke“ Geschlecht dabei geschlagen hat, haben sich schon fünf Millionen Menschen bei Youtube angeschaut.

Sie krümmen sich mit schmerzverzerrtem Gesicht, krallen sich in den Kissen fest und versuchen den Schmerz wegzuhecheln. Geburtshelferin Illona weicht nicht von ihrer Seite.

Man könnte denken, man befinde sich gerade live im Kreisssaal bei einer Geburt. Doch hier steht nicht eine Frau gerade die Stunden vor der Geburt durch. Da liegen zwei Männer und versuchen dem Wehenschmerz zu trotzen. Die beiden niederländischen Moderatoren Dennis Storm und Valerio Zeno unterziehen sich in ihrer Show „Proefikonijnen“ zu Deutsch „Versuchskaninchen“ immer wieder verschiedenen Experimenten. Dieses Mal wollten die beiden herausfinden, wie sich Geburtswehen anfühlen und ob das Ganze wirklich so schlimm ist, wie Frauen häufig berichten.

Dazu wurden mit Stromschlägen an ihrem Bauch Geburtswehen simuliert. Für Valerio war das zu viel. Er brach bereits vor den vereinbarten zwei Stunden ab. Seinen Kinderwunsch müsse er noch einmal überdenken, meint er. So eine Folter könne er seiner Freundin nicht antun.

Dennis hielt durch und bekam am Ende eine Tochter aus Plastik überreicht.  Damit wurde wohl – wenn auch nicht wissenschaftlich – bewiesen: Wenn Männer Kinder bekommen müssten, dann wäre die Menschheit schon längst ausgestorben.

Auf Youtube ist das Video seit einigen Tagen der Renner. Bereits über vier Millionen haben den beiden leidenden Männern bei der simulierten Geburt zugesehen. Viele meinen, das Experiment sei viel zu kurz ausgefallen. Eine normale Geburt dauerte schließlich meinst mindestens vier Stunden. Dabei kann die Frau auch nicht einfach „aussteigen“.

(Quelle: proefkonijnen.bnn.nl / Youtube)

Das Experiment ist übrigens nicht neu: bereits 2009 machte ein Proband in einer australischen Fernsehshow ähnliche Erfahrungen.