Glückliche Ehe macht dick

Das Ergebnis einer amerikanischen Studie mit 169 Paaren zeigt, dass zufriedene Paare eher an Gewicht zunehmen als Paare, die häufig ehelichem Stress ausgesetzt sind und öfter an Trennung denken.

Amerikanische Wissenschaftler haben erforscht, wie sich Zufriedenheit in der Ehe auf das Körpergewicht der Partner auswirkt. Bisher gab es zwei Erklärungsmodelle für den Zusammenhang von Körpergewicht und Ehe: Nach dem „Gesundheits-Regulations-Modell“ stört Stress in der Ehe die normale Selbstregulation des Körpergewichts, was die Gewichtszunahme begünstigt. Das „Heiratsmarkt-Modell“ besagt genau das Gegenteil: wenn es in der Ehe kriselt, achten die Ehepartner besser auf ihre schlanke Linie, um damit ihre Attraktivität für andere zu erhöhen.

In der Studie wurden die Daten von 169 in erster Ehe frisch verheirateten Paaren erfasst. Über vier Jahre hinweg gaben sie halbjährlich Auskunft über ihr Gewicht, ihre Größe und ihre Zufriedenheit in der Ehe.

Glückliche Ehe macht dick

Glückliche Ehe macht dick (© Thinkstock)

Die Ergebnisse bestätigen das „Heiratsmarkt-Modell“. Denn in glücklichen Ehen erhöhte sich der Body-Mass-Index (BMI) der Partner stärker als in Ehen, in denen die Partner häufiger an Trennung dachten. Die Forscher erklären das Ergebnis damit, dass zufriedene Ehepartner weniger auf ihr Äußeres achten, da es ihnen weniger wichtig ist auf andere attraktiv zu wirken. Die Wissenschaftler betonen außerdem, dass nicht die Ehe an sich das Körpergewicht steigen lässt, sondern die Zufriedenheit in der Beziehung ausschlaggebend ist.

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