Stiftung Warentest: Rauchmelder – Nur jeder zweite „gut“

Die Verbraucherorganisation Stiftung Warentest hat für die Januar Ausgabe 2013 nun 16 Rauchmelder genauer unter die Lupe genommen. Das Testergebnis: Nur jeder zweite konnte mit „gut“ abschneiden.

rauchmelder test_Januar_2013Für die Januar-Ausgabe 2013 unterzog Stiftung Warentest 16 batterie­betriebene Rauchwarnmelder für private Haushalte einer genauen Untersuchung.

Das Fazit: Nur jeder zweite getestete Rauchmelder konnte mit „gut“ bewertet werden. Zum Testsieger wurden die Geräte Ei Electronics Ei650 und FireAngel ST-620-DET erklärt. Sie sind ausdauernd und kosten ca. 28 € im Handel.

Als gut und günstig beurteilt Stiftung Warentest die Melder von Abus (14 €) und von Ikea (10 €).

Im Test waren 16 batterie­betriebene Rauchwarnmelder. Davon verfügen 9 Geräte über eine Lithium-Lang­zeitbatterie, die ca. 10 Jahre hält. Sie kosten in der Regel zwischen 10 und 40 € im Handel. Insgesamt 5 Rauchmelder werden hingegen mit auswechselbaren Alkalinebatterien betrieben. Die sollten nach ca. zwei Jahren ausgetauscht werden. Es gibt sie für ca. 5 bis 14 € im Handel. Zudem prüfte Stiftung Warentest 2 Rauchmelder, die per Funk­netz miteinander vernetz­bar sind ( ab 39 € und mehr im Handel).

Größere Unterschiede zeigten sich laut Stiftung Warentest bei der Untersuchung von Lautstärke, Handhabung und Robustheit. Beim Minimax Funkrauchmelder MX 200 war der Alarm beispielsweise leiser als es die Sicherheitsnorm verlangt. Zwei Geräte mit Lithium-Batterien haben zudem lange vor ihrer möglichen Lebensdauer den Geist aufgegeben.

Die funkvernetzten Rauchmelder, die ideal für größere Wohnungen und Häuser sind, reagierten frühzeitig. So habe es weniger als zwei Minuten im Test mit brennender Flüssigkeit gedauert, bis die Warnsignale ertönten.

„Unterm Strich gaben alle Melder zuverlässig Alarm“, so Dr. Peter Schick, Projektleiter des Tests.

Quelle: Stiftung Warentest