Zeitumstellung auf Winterzeit 2017 – Umgewöhnung für Babys und Kleinkinder

Am 29.10.2017, in der Nacht von Samstag zu Sonntag, beginnt die mitteleuropäische Winterzeit. Wie können Kinder den “Taktwechsel” der inneren Uhr besser meistern? Und welche einfache Merkregel hilft?

Am Sonntag, dem 29.10.2017 beginnt die mitteleuropäische Winterzeit (MESZ). Dann werden die Uhren, wie an jedem letzten Sonntag im Oktober, von 03:00 Uhr auf 02:00 Uhr morgens zurückgestellt.

Die „geschenkte“ Stunde stellt für die meisten Erwachsenen weniger ein Problem dar. Babys und Kleinkinder hingegen meistern die erzwungene Umstellung ihrer inneren Uhr nicht so einfach. Manche reagieren darauf mit Schlafproblemen und Appetitlosigkeit. Aber es gibt kleine Tricks, um diese Zeitumstellung für Kinder wie auch Erwachsene angenehmer zu gestalten.

Zeitumstellung Sommerzeit

Zeitumstellung auf Sommerzeit (© Thinkstock)

Jedes Jahr bringt die Zeitumstellung unsere innere Uhr durcheinander. Gerade beim Übergang von der Winter- zur Sommerzeit leiden viele Kinder an Müdigkeit und Schlafstörungen und werden dadurch oft sehr quengelig.

Schlafforscher und Krankenkassen empfehlen, Babys und Kinder möglichst sanft an die Zeitumstellung zu gewöhnen. Bis bei den Kindern die gefühlte Zeit des eigenen Tag- und Nacht-Rhythmus jedoch wieder mit der tatsächlichen Uhrzeit übereinstimmt, können eine oder sogar mehrere Wochen vergehen.

Hier eine kleine Übersicht möglicher Eingewöhnungs-Maßnahmen:

  • eine schrittweise Umgewöhnung sollte am besten schon ein paar Tage vorher beginnen
  • die Anpassung im 10-Minuten-Takt vornehmen und die Kleinen jeden Tag etwas früher ins Bett bringen
  • an den ersten Tagen nach der Umstellung abends leichte Kost anbieten
  • abends möglichst keine aufregenden Gute-Nacht-Geschichten vorlesen
  • tagsüber viel frische Luft
  • auch Helligkeit und Licht am Morgen soll Kindern bei der Zeitumstellung helfen.

Warum eigentlich? Die Zeitumstellung wurde erstmals während des Ersten Weltkrieges im Frühjahr 1916 im damaligen Deutschen Reich eingeführt. Aus Energiespargründen, d.h. zur besseren Nutzung des Tageslichtes, wurde die Zeitumstellung nach der Ölkrise 1973 auch in weiteren europäischen Ländern eingeführt. Ende 1994 dann wurden die unterschiedlichen Sommerzeitregelungen in der Europäischen Union vereinheitlicht.

Jedoch wird seit Jahren immer wieder über die Abschaffung der Sommerzeit diskutiert.

Wer sich nicht merken kann, wann die Uhren vor- oder zurückgestellt werden, für den gibt es diese einfache Faustregel:

Zeitumstellung mit Baby: einfache Merkregel für Sommerzeit auf Winterzeit

Zeitumstellung mit Baby: einfache Merkregel für Sommerzeit auf Winterzeit (© Grafik liliput-lounge, Foto: Thinkstock)

Wird es warm, werden im Frühjahr die Stühle vor das Haus gestellt (auf den Balkon oder die Terrasse). Also wird die Uhr auch vor gestellt. Wir „verlieren“ also eine Stunde bei der Umstellung. Im Herbst werden die Stühle wieder zurück in den Keller gestellt. Die Uhr also wieder zurück gestellt und wir dürfen eine Stunden länger schlafen.

Quelle: Winterzeit 2017: wie man Babys und Kleinkinder am besten an die Zeitumstellung gewöhnt