Siri, Mac & Co – die lustigen US-Namenstrends 2012

Bei der Namensgebung von Gemüse oder fremden Planeten inspiriert? Das scheint bei vielen amerikanischen Stars der Fall zu sein. Aber auch unter den normalsterblichen Amerikanern gab es 2012 skurile Namenstrends. Die neueste Insprirationsquelle: Apple-Produkte.

Die USA setzt der Phantasie bei der Namensfindung für Babys bekanntlich keine Grenzen. BabyCenter, ein an das Unternehmen Johnson & Johnson angeschlossenes Forschungs- und Informationszentrum, hat jetzt die Top 100 Babynamen in den USA 2012 veröffentlicht. Klassische Namen wie Sophia, Emma und Olivia belegen die drei ersten Plätze bei den Mädchen. Aiden, Jackson und Ethan waren 2012 die Top 3 Jungennamen.

Im Trend liegen aber auch Namen von Romanhelden. Ein Drittel der werdenden Mütter holt sich bei der Namensfindung Anregungen aus Büchern. Besonders die Shades of Grey Triologie hat es den Eltern angetan. So wurden 2012 fast 20 Prozent mehr Kinder nach der Romanfigur Christian Grey benannt. 10 Prozent mehr Eltern als 2011 entschieden sich für den Namen Anastasia, 35 Prozent mehr für den Namen Ana.

Babynamen-Trend USA 2012

Romanfiguren im Trend (© Thinkstock)

Auch die Namen britischer Stars, wie die der Sänger der Boyband One Directions, oder britischer Adelshäuser liegen im Trend. Immer mehr Eltern in den USA lassen sich außerdem vom Computer- und Software-Hersteller Apple inspirieren. 15 Prozent mehr Mädchen wurden 2012 Apple genannt und 12 Prozent mehr Jungen bekamen den Namen Mac. Aber auch die neue Spracherkennungssoftware des Herstellers scheint bei Eltern beliebt. Immerhin heißen 2012 fünf Prozent mehr Mädchen Siri als noch im Vorjahr.

Quelle: Babycenter