Mehr Geld: diese vier Hilfen sollen Familien entlasten

„Kinderarmut in einem reichen Land wie Deutschland ist eine Schande, und wir müssen sie mit aller Kraft bekämpfen“. Vier Ziele hat die Bundesregierung bisher bekannt gegeben.

„Kinderarmut in einem reichen Land wie Deutschland ist eine Schande, und wir müssen sie mit aller Kraft bekämpfen“, sagte Angela Merkel in ihrer ersten Regierungserklärung in der neuen Amtszeit. Alle Familien sollen entlastet werden, besonders aber Alleinerziehende, kinderreiche Familien und Geringverdiener. Was das konkret heißt? Über vier Vorhaben informiert die Bundesregierung bereits. Einmal soll das Kindergeld steigen. Um 25 Euro soll es angehoben werden. Zusätzlich soll der Steuerfreibetrag ebenfalls erhöht werden. Wie die Bundesregierung bestätigte, steigt das Kindergeld in zwei Stufen und die erste Steigerung erfolgt wohl erst im kommenden Jahr. Das Kindergeld steigt übrigens seit seiner Einführung 1961 – damals wurde das Kindergeld nur für das zweite Kind gezahlt.

Familien stärken (Quelle: Bundesregierung)

Zweitens soll es einen höheren Kinderzuschlag für geringverdienende Familien geben. Drittens sollen Alleinerziehende und kinderreiche Familien entlastet werden. Bei Facebook antwortet die Bundesregierung auf Nachfrage, was dies konkret bedeute so:

Und viertens soll etwas ganz Neues eingeführt werden: Das Baukindergeld. Mit dem Baukindergeld sollen Familien finanziell unterstützt werden, wenn sie ein eigenes Haus bauen. „Ein eigenes Heim gibt Familien das Gefühl von Sicherheit und Schutz, und es ist auch eine gute Möglichkeit, Vermögen aufzubauen“, sagte die Kanzlerin dazu in der Regierungserklärung. Im Einzelnen heißt es, dass es einen Zuschuss aus dem Bundeshaushalt in Höhe von 1.200 Euro je Kind und pro Jahr geben soll, das über einen Zeitraum von zehn Jahren gezahlt wird. Das Baukindergeld soll flächendeckend bis zu einer Einkommensgrenze von 75.000 Euro zu versteuerndem Haushaltseinkommen pro Jahr und zusätzlich 15.000 Euro pro Kind gewährt werden.

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So ist geplant, dass es diesen Zuschuss von 1.200 Euro je Kind pro Jahr nicht nur für den „Ersterwerb von Neubau“, sondern auch für „Bestand“ geben soll – so wird es zumindest vorsichtig bei Facebook verlautet.

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