New York: Frau bekommt Baby auf Straße und nennt es nach Helferin

New Yorkerin Polly McCourt brachte ihre Tochter auf dem Gehweg zur Welt. Sie nannte die Kleine Isabelle, nach der Helferin, die ihr damals mit Jacke und Pullover Schutz vor Kälte und den Blicken der Passanten bot.

Die gebürtige Britin Polly McCourt brachte letzte Woche Montag ihr Baby vor ihrem Appartment auf New Yorks Straßen zur Welt, als sie vergeblich nach einem Taxi suchte. Eine Passantin half ihr spontan bei der Geburt. Vor kurzem suchte McCurt die gute Samariterin öffentlich über die Medien, um sich zu bedanken und ihr die Jacke zu ersetzen. Ihr Kind Ila Isabelle benannte sie nach der Helferin Isabel Williams.

Polly McCourt bekam ihr Baby auf der Straße und benennt Tochter nach Helferin Isabel (© Screenshot via Daily News / Youtube)

Polly McCourt bekam ihr Baby auf der Straße und benennt Tochter nach Helferin Isabel (© Screenshot via Daily News / Youtube)

Polly McCourt lag am 24. Februar 2014 während New Yorks Rush Hour in den Wehen, als sie auf der Straße vor ihrem Appartment ein Taxi zum nächsten Krankenhaus ergattern wollte. Das Baby aber kam zu schnell, sodass McCourt ihre Tochter auf dem Gehweg „East 68th Street/Third Avenue“ entbinden musste.

Einige Passanten versuchten zu helfen, so auch Isabel Williams (20), die als erstes ihren Pullover um das Baby wickelte und ihre Jacke um Polly legte. Sie erklärte Polly: „Ich würde auch nicht vor ganz New York City entblößt sein wollen.“

Zwar hatte damals Pollys Ehemann Cian die Telefonnummer von Helferin Isabel erhalten, jedoch verlor er sie in der Aufregung wieder. Das frischgebackene Elternpaar entschied sich anschließend, öffentlich nach der unbekannten Helferin zu suchen, um sich zu bedanken. In der vergangenen Woche kam es dann endlich zum erhofften Wiedersehen.