Kleinkind überlebt Sturz aus 11. Stock

Es grenzt an ein Wunder. Ein kleiner Junge in Amerika hat einen Sturz aus mehr als 20 Metern Höhe überlebt. Passiert so etwas auch bei uns?

Knapp 15 Monate ist Musa Davib alt. Der kleine Junge aus dem Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota wird auch „das Wunderbaby“ genannt. Denn das Kleinkind überlebt einen Sturz aus dem 11. Stock eines Hochhauses.

Sein Glück war, dass er auf weichem Boden landete, er brach sich die Arme, einige Rippen und hat eine Gehirnerschütterung. Ob die seine Verletzung an der Wirbelsäule zu langfristig Schäden führt, ist noch unklar. Zurzeit wird der kleine Junge künstlich beatmet, er hat allerdings gute Überlebenschancen, wie Kinderärztin Tina Slusher Medien berichtet.

Aus diesem Haus stürzte der kleine Musa © Screenshot/USA Today

Aus diesem Haus stürzte der kleine Musa © Screenshot/USA Today

Die Intensivmedizinerin erklärt das Wunder auch mit dem Alter des Kindes: „“Wenn Sie oder ich so tief gefallen wären, wären wir jetzt tot“, sagt sie im Bericht des lokalen Fernsehsenders, der landesweit von USA Today übertragen wurde. Kleinkinder seien flexibler und gelenkiger.

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Seine weichen Knochen haben ihn wohl gerettet – aber auch in Gefahr gebracht, denn anders ist nicht zu erklären, wie Musa durch das Gitter des Balkons schlüpfen konnte.

Auch in Deutschland berichten Medien immer wieder von Kindern, die ähnliche Unfälle haben. In Berlin überlebte ein Dreijähriger den Sturz aus dem 8. Stock, weil ein Busch den Aufprall erleichterte, in Magdeburg brach sich ein Vierjähriger bei einem Sturz aus 20 Meter Höhe im 7. Stockwerk ein Bein, blieb aber unbeschadet, wie „Die Welt“ berichtete. Die meisten Stürze aus Hochhäusern geschehen in Sekundenschnelle – und enden für die Kinder fast immer tödlich. Musa hat ein Wunder erlebt und hatte einen tapferen Schutzengel.

 

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