Ist das Kind krank, bleiben Väter öfter zu Hause

Wenn Kinder krank sind, brauchen sie liebevolle Betreuung. Doch wer kümmert sich? Meist sind es die Mütter – doch auch Väter pflegen immer öfter.

Bald kommt der Frühling. Das wird auch Zeit, denn in den Kindergärten und Schulen haben ansteckende Krankheiten noch Hochsaison. Wer bleibt eigentlich zu Hause und betreut den kranken Nachwuchs? In der Mehrheit sind es immer noch die Mütter, das geht aus einer aktuellen Studie der DAK hervor. Es nehmen aber auch immer mehr Väter frei.

Insgesamt reichten im letzten Jahr rund 90.000 Versicherte Anträge für das Kinderpflege-Krankengeld ein. Der Anteil der Väter lag bei 20 Prozent der sich im Vergleich zum Jahr 2009 verdoppelte. Besonders hoch ist der Anteil der pflegenden Papas in Sachsen mit fast 24 Prozent, besonders niedrig in Rheinland-Pfalz mit 13 Prozent. Auch ein Stad-Land Gefälle scheint es zu geben, in den Stadtstaaten Berlin und Hamburg hüteten 21, bzw. 2o Prozent der Väter ein, in Nordrhein-Westfalen nur 15 Prozent.

Ist das Kind krank, bleiben Väter öfter zu Hause (© Thinkstock)

Ist das Kind krank, bleiben Väter öfter zu Hause (© Thinkstock)

 

 

Wenn die Kinder krank werden und der Arbeitgeber keine Lohnfortzahlung leistet, haben Eltern Anspruch auf zehn Arbeitstage pro Kalenderjahr, an denen die Kassen mit dem Kinderpflege- Krankengeld einspringen.

Werbung

Wie genau die Rechtslage für Eltern aussieht, wenn sie selbst krank oder ihre Kinder krank werden, haben wir im Artikel „Wenn Mütter krank werden“ zusammen gefasst. Wenn die „Krankheitstage“ aufgebraucht sind und unbezahlte Urlaub keine Option ist, dann ist auch der Artikel „Notfallbetreuung für kranke Kinder“ wichtig.

Jetzt kommentieren.

Schreibe einen Kommentar