Hitzegefahr: Kleinkind und Hund aus Auto befreit

Während die Mutter im Einkaufszentrum Besorgungen erledigte, befreiten Polizeibeamte ihr zweijähriges Kind und ihren Hund aus dem Auto. Das Kind wurde sicherheitshalber ins Krankenhaus gebracht.

Im niederfränkischen Lichtenfels befreiten in der vergangenen Woche Polizisten ein Kleinkind und einen Hund aus einem Auto, das sich durch die Sommersonne heiß aufgeladen hatte. Während die 31-jährige Mutter des Kindes im Life-Center einkaufen ging, bemerkte eine Passantin das Kind und den Hund im Fahrzeug.

Um die Mutter ausfindig zu machen, suchte die Frau das Einkaufszentrum nach ihr ab. Nachdem die Suche erfolglos blieb, verständigte die Frau die örtliche Polizei, die das Kind und den Hund aus dem Auto holten. Das Kind wurde anschließend im Klinikum Lichtenfels auf mögliche Schäden untersucht, konnte aber wohlauf entlassen werden.

Immer wieder gehen in den warmen Sommermonaten Fälle durch die Presse, in denen von Kindern berichtet wird, die durch Hitzeentwicklung im Auto sterben. Im Sommer können die Temperaturen im Auto innerhalb kurzer Zeit so schnell ansteigen, dass sie für die darin eingeschlossenen Menschen lebensbedrohlich werden können.

Die folgende Tabelle zeigt, wie die Temperatur im Auto innerhalb kürzester Zeit bedenklich nach oben klettert. Schon ab einer Temperatur von 42° versagt der menschliche Organismus und es kommt zum Hitzetod. Einen ausführlichen Artikel zum Thema Hitze im Auto gibt es auf der Seite liliput-lounge.de.

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