Hilferuf einer Mutter: Meine Tochter hat Smarties für Jungen gegessen

Hilfe, meine Tochter hat Smarties für Jungen gegessen – mit einem Post wendet sich eine Mutter an den Hersteller. Ihre Zeilen werden zum Internet-Hit, denn endlich wissen Prinzessinnen-Mütter nun, was sie im Notfall tun können ….

Rike Drust ist zweifache Mutter aus Hamburg und ärgerte sich. Worüber? Darüber, dass es spezielle Schleckereien für Jungen und für Mädchen gibt. Mit einem witzigen Posting auf Facebook spricht die Hamburgerin vielen Eltern aus dem Herzen – kein Wunder, dass der Post schon über 11.000 Mal mit „like“ markiert wurde und zum viralen Hit wurde. Denn endlich wissen Prinzessinnen-Mütter nun Bescheid, was im Verzehr- Notfall zu tun ist!

Die heldenhafte Prinzessin aß mutig Jungs-Smarties (c) Muttergefühle.Gesamtausgabe/ R. Drust

Die heldenhafte Prinzessin aß mutig Jungs-Smarties (c) R. Drust mit freundlicher Genehmigung

„Hallo Nestlé,“ schreibt die Autorin des Buches „Muttergefühle. Gesamtausgabe“ an den Hersteller. „Ich brauche Ihre Hilfe. Meine Tochter (2) hat heute aus Versehen von den Ritter-Smarties ihres Bruders (7) gegessen. Ich habe wirklich nur ganz kurz nicht hingeschaut, weil ich meinem Mann sein Bier bringen musste. Einen blauen Smartie konnte ich ihr noch aus dem Mund fischen, aber ich schätze, sie hat bestimmt vier bis fünf gegessen. Jetzt weiss ich nicht, was ich machen soll, weil die ja, wie auf der Verpackung steht, nur für Jungs sind. Ich habe große Angst, dass der Verzehr Einfluss auf ihre Prinzessinnenhaftigkeit hat. Was mache ich, wenn sie jetzt plötzlich anfängt, sich jungenhaft zu benehmen?

Wer weiß, dass Rikes Tochter von ganzen Herzen Superheldin und Prinzessin ist und sein darf, dem ist schon klar, dass diese Posting durchaus ironisch gemeint ist. Gespannt waren viele auf die Reaktion des Herstellers. Die Antwort: “ An Muttergefühle.Gesamtausgabe, Ihre Sorge verstehen wir, wir können Sie aber beruhigen – Ihre Reaktion war absolut professionell und sollte eventuelle Nebenwirkungen im Keim ersticken. ;-)“ Wer mehr lesen möchte – auch die vielen Kommentare sind sehr lesenswert.  So schrieb Uta Ta: „Ich kann aus eigener Erfahrung berichten, dass das Ü-Ei für Mädchen bei meinem Sohn einen bleibenden Schaden angerichtet hat. Er spricht doch tatsächlich über seine Gefühle. Ich wäre da wirklich vorsichtig.“ Wie gut, dass nun dank Rike Drusts Posting allgemein das Gegengift bekannt ist, oder?