Hilfe für Schwangere beim Verzicht auf Zigaretten und Alkohol

Rauchen und Alkohol trinken ist in der Schwangerschaft schädlich für das Ungeborene. Trotzdem schaffen es viele Frauen nicht, darauf zu verzichten. Hilfe soll nun eine kostenlose Die Online-Plattform geben.

Das Projekt ist noch relativ jung. IRIS II hat sich auf die Fahnen geschrieben, schwangere Frauen dabei zu unterstützen, auf Alkohol und Zigaretten zu verzichten. Nach einer ersten Testphase, wurde das Online-Beratungs- Programm IRIS um sechs Monate verlängert: Noch bis 2015 haben Schwangere die Möglichkeit, sich anonym und kostenlos beraten zu lassen. Das Mindestalter liegt bei 18 Jahren und richtet sich an werdende Mütter in ganz Deutschland.

Schwangeren fällt Verzicht oft schwer (© Thinkstock)

Das Beste für das Ungeborene – Verzicht auf Zigaretten und Alkohol (© Thinkstock)

Wer sich als Teilnehmer anmeldet, durchläuft 12 Wochen lang ein Programm, in dem es Hintergrundinformationen zum Thema Tabak und Alkohol in der Schwangerschaft sowie Tipps zum Entspannen und Erholen gibt. Einige Teilnehmerinnen werden sogar interaktiv durch einen professionellen Coach unterstützt.

Die Resonanz in den ersten Monaten sei groß gewesen, berichten Prof. Dr. Anil Batra und Dr. Anette Stiegler von der Sektion Suchtmedizin und Suchtforschung am Universitätsklinikum Tübingen gegenüber der Hannover Zeitung.

Das Programm wurde vom Universitätsklinikum Tübingen entwickelt und wird vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert.

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Viele nützliche Informationen rund um das Thema Tabak und Alkohol während der Schwangerschaft finden sich auch auf der Facebook-Seite von IRIS.

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