Beratungsgebühr im Kaufhaus sorgt für Diskussionen

Für Diskussionen sorgt derzeit eine neu eingeführte Beratungsgebühr im Münsteraner Kinderkaufhaus Mukk. 

Laut eines Berichts des WDR soll die Gebühr die zunehmenden Ausfälle durch Kunden abdecken, die ohne anschließenden Kauf die Beratung in Anspruch nehmen und anschließend im Online-Handel bestellen. Jennifer Hardam von „Königskinder & Rebellen“ (ansässiges Label im Mukk): „Wir haben ein Beratungshonorar für unsere Kinder-Tragesysteme eingeführt. Es war oft so, dass sich Kunden über eine Stunde lang haben beraten lassen und dann bei Amazon gekauft haben, nur weil es dort drei Euro billiger war.“

Die Gebühr wird verrechnet, wenn das Produkt im Laden anschließend gekauft wird.

Beratungsgebühr im Kaufhaus sorgt für Diskussionen

Quelle: WDR (Screenshot)

Gerade bei der zeitintensiven Beratung für Baby-Tragehilfen ist eine Gebühr auch bei freien Trageberatungen nicht unüblich. Bei der Diskussion auf der Facebook-Seite der Aktuellen Stunde des WDR gehen dazu die Meinungen stark auseinander: Viele Verbraucher zeigen Verständnis, andere wiederum finden eine Beratungsgebühr im Ladengeschäft nicht akzeptabel.