BBC-Dad berichtet wie es zur süßen Interviewpanne kam

Beruf und Kinder zu vereinbaren ist ein hohe Kunst. Denn Kinder reagieren oft ganz ungeplant – genau das passierte einem Politikprofessor in einem BBC-Interview. Millionen freuten sich über die Fernsehpanne mit seinen Kindern. Wie es dazu kam? Das berichtet die Familie nun selbst.

Das wohl berühmteste Interviewpanne der letzten Tage passierte Politikprofessor Robert Kelly. Die wahren Stars waren seine beiden Kinder, die sich fröhlich ins Bild der Live-Übertragung des BBC  schlichen. Was tun? Der Professor entschuldigte sich vor laufender Kamera und wirkte völlig überfordert, als seine kleine Tochter fröhlich in die Kamera grinste und auch noch der kleine Bruder in der Lauflernhilfe in den Raum kam. Kellys Frau versuchte die Kinder schnell von der Kamera weg zu holen, und krabbelte ins Zimmer – auch das erfasste die Kamera.

Weltweit kam die Familie so zu sehr unfreiwillig Internetruhm. Mehr als 18 Millionen Menschen sahen den Clip, der in allen Sozialen Medien beliebt ist. Was war wirklich passiert? Das erzählte die Familie jetzt in einem Fernsehinterview. Marion (4) war am Interviewtag bester Stimmung, ein wenig aufgedreht, denn sie hatte an diesem Tag in der Vorschule ihren Geburtstag gefeiert. Ihr kleiner Bruder James (acht Monate alt) folgt seiner großen Schwester gern. Während der Vater, als anerkannter Korea-Experte – sich auf ein ernstes Interview vorbereite, vergaß er die Tür zu seinem Arbeitszimmer zu schließen. Seine Frau Kim Jung-A war mit den Kindern im Wohnzimmer, ganz darauf konzentriert, das Interview ihres Mannes mit dem Smartphone aufzunehmen. Und so schlich sich Marion, zunächst unbemerkt, zu Papa. Als die Mutter ihre Tochter auf dem Bildschirm sah, lief sie schnell rüber und versuchte die Situation zu retten. Auch das sah unfreiwillig komisch aus.

Auffällig war, dass viele Kommentatoren Kim Jung-A für einen Babysitterin hielten. Darauf reagiert sie gelassen:  „Ich hoffe, die Leute freuen sich einfach und streiten nicht darüber“, sagte sie über den kurzen Einblick in ihre ganz normale Familie. Für ihr beherztes Eingreifen müsse sie einen Wellness-Tag bekommen, habe ein Zuschauer gesagt. Darauf erklärt Professor Kelly: „Meine Frau verdient eine Medaille dafür, dass sie sich um uns kümmert.“

Mittlerweile sieht die Familie die Situation entspannt. Zunächst war das Elternpaar sehr besorgt, dass es vielleicht keine Fachinterviews mehr gäbe. Aber eigentlich sei die Situation schon einfach lustig gewesen. „Ich sah das Video wie alle anderen, und fand es auch sehr lustig“, so der Professor in einem Interview des „Wall Street Journal“. Zu keinem Zeitpunkt sei er auf die Kinder böse gewesen. „Es war einfach schrecklich niedlich. Sie sind nun einmal kleine Kinder und so ist nun eben mit ihnen.“

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Wer das wirklich niedliche erste Video verpasst hat, hier ist es noch einmal. Das Geheimnis seines Erfolges? Ziemlich viele Eltern kennen ähnlich Situationen und die fröhliche Marion mit ihrem Bruder ist auch einfach goldig.

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