Babygeruch – darum duften die Kleinen so gut

Herrlicher als jedes Parfüm der Welt – der Geruch eines Babys ist unbeschreiblich gut. Warum eigentlich? Das können Forscher nun erklären!

So unendlich zarte weiche Haut und dann diese Duft – ein wenig nach Milch, Vanille und Puder, unbeschreiblich nach Wärme und Geborgenheit. Schon lange ist bekannt, dass Babys so niedlich aussehen, mit ihren großen Augen, dem runden Köpfchen und der winzigen Nase, weil diese Proportionen bei Erwachsenen einen Schlüsselreiz auslösen. Das sogenannte „Kindchenschema“ bewirkt, das sich instinktiv um das schutzlose Wesen gekümmert wird und das beeinflusst natürlich auch die enge Bindung der Eltern an das Kind. Raffiniert ausgedacht von der Natur.

Babys duften für Eltern meist herrlich (c) Thinkstock

Babys duften für Eltern meist herrlich (c) Thinkstock

Auch der gute Babyduft ist kein Zufall

Australische Forscher wollten genau wissen, ob der besondere Duft der Kleinsten ebenfalls die Instinkte anspricht. Tatsächlich fanden sie in ihrer Studie heraus, dass auch die Geräusche eines Säuglings und eben der Geruch der Arterhaltung dienen.  Der gute Geruch löst im Großhirn der Eltern den Reflex aus, das niedliche Kleine zu beschützen, es zu ernähren und zu umsorgen. Der Duft sorgt dafür, dass Mütter ihr eigenes Kind mit allen Sinnen erkennen können, auch Geruch. Oft meist unbewusst, denn angesprochen werden die Sinne direkt.

Ob und an riechen allerdings auch die niedlichsten Babys nicht so gut. Auch Winzlinge können Schwitzefüßchen haben, es kann sich Dreck zwischen den Fingern sammeln und selbst bei vollgestillten Kindern ist eine volle Windel reichlich stinkig.

Mehr zum Thema Babyduft, wie er sich ändert und wie es zu erklären ist, wenn ein Winzling nicht gut riecht im Artikel „Babys besonderer Duft “

 

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