Alleinerziehend mit Mann

Vater-Mutter-Kind – das hat Leserin Ute* früher gern gespielt. Heute ist sie selbst zweifache Mutter und verheiratet. Aber ein glückliches Kinderspiel ist ihr Leben nicht, denn sie hat das Gefühl, eine riesige Last allein zu tragen…

„Als kleines Mädchen hatte ich ganz klar ein Lieblingsspiel: Vater-Mutter-Kind. Mein bester Kumpel Lars und ich waren uns schon als Kindergartenkinder einig, dass wir heiraten würden. Und die Rollenverteilung war auch klar: unsere Freunde Mirja und Michael spielten immer die Kinder, wir beide gingen arbeiten und spielten nach dem Kindergarten mit dem Nachwuchs.

Aber das war vor dreißig Jahren. Leider habe ich Lars aus den Augen verloren. Vielleicht wäre alles ganz anders gekommen, wenn ich so einen Mann erwischt hätte? Heute bin ich 34 Jahre alt und auf dem ersten Blick ist alles in meinem Leben perfekt. Genauso, wie ich es einst träumte, lebe ich in einem kleinen Reihenhaus mit schönem Garten, habe einen vernünftigen Job und zwei tolle Kinder. Einen Ehemann habe ich auch.

Mein Alltag

Warum ich nicht glücklich bin? Weil ich für alles verantwortlich bin. Morgens die Kinder fertig machen, den Frühstückstisch für vier decken, Kinder in den Kindergarten bringen, ins Büro fahren, Kinder abholen, Haushalt, Einkauf. Alle Termine im Auge behalten, Kinderanimation, Aufräumen, Putzen, Wäsche waschen. Habe ich etwas vergessen?

Alleinerziehend mit Mann - gestresst

Alleinerziehend mit Mann (Bild: Thinkstock)

Ein typischer Sonntag bei uns sieht so aus: um kurz vor sieben klettert der dreijährige Max zu mir ins Bett, um meinen Mann nicht zu wecken, beeile ich mich mit dem Aufstehen. Leise helfe ich Max und seiner fünfjährigen Schwester Merle beim Anziehen. Wir frühstücken und laufen zum Spielplatz. Bei Regenwetter schleichen wir im Haus herum. Denn der Papa muss sich ja von seiner anstrengenden Arbeitswoche erholen.

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Wie kam es zu dieser ungleichen Arbeitsaufteilung?

Als die Kinder noch kleiner waren, habe ich versucht meinen Mann Markus davon zu überzeugen, dass es doch nur fair wäre, wenn er auch wenigstens an einem Vormittag übernimmt. An einem Vormittag im Monat, damit ich einmal mich umdrehen kann um etwas auszuschlafen. Denn auch meine Woche ist anstrengend. Aber er weigerte sich kategorisch. „Stell dich doch einfach taub, dann wird er schon aufstehen“, riet mir eine Freundin. Nein, das nützte nichts. Er bewegte sich nicht, nur die Kinder weinten verzweifelt und wir hatten einen furchtbaren Streit.

Mit beiden Kindern gemeinsam unternimmt er auch nichts. Das ist ihm in seiner Freizeit zu anstrengend, die würden nur nörgeln und sich streiten. Ich kann mich schon freuen, wenn er ab und an nur mit einem Kind ins Schwimmbad geht. Wirklich „frei“ habe ich in den letzten Monaten einmal gehabt: Merle war auf einer Kindergeburtstagsfeier und Max und Markus waren gemeinsam auf dem Spielplatz. In der Zeit habe ich endlich ein Mal in Ruhe geputzt. Auch so ein Thema.

Als die Kinder noch Babys waren, war ich Vollzeithausfrau. Da ich ja den ganzen Tag zu Hause war, fand ich es ok, dass ich mich allein um die Wäsche kümmerte, den Einkauf machte und kochte. Ich kann mich nicht erinnern, dass Markus auch nur einmal die Böden gewischt hat. Ab und an wischt er das Bad mit Klopapier aus – wischen muss ich natürlich trotzdem. Sein Beitrag? Manchmal bringt er Altpapier und Altglas weg. Dafür erwartet er natürlich ganz viel Lob. Und er stellt immer wieder fest, was erledigt werden müsste. „Das Regal im Flur ist auch wieder so zugestellt“ oder „Ich habe wieder keine sauberen Socken.“ Das sieht mein Mann als seinen Beitrag zum Haushalt: Er kümmert sich darum, dass ich mich kümmere.

Vor einigen Wochen haben wir gemeinsam mit Freunden Urlaub in Dänemark gemacht. Wir hatten ein großes Sommerhaus gemietet – ideal, weil die Kinder des anderen Paares gleichaltrig sind. Was soll ich sagen, eigentlich war es ein schöner Urlaub. Für alle. Nur nicht für mich. Denn ich war wie immer jeden Tag zuständig. Morgens alle fertig machen, Frühstück machen, bespielen, später kochen, zwischendurch aufräumen. Weil Max mitten in seiner Trotzphase ist, war es immer schwierig, ihn abends in Bett zu bekommen. Und so lag ich mit Mäxchen im Bett, sang Lieder und kuschelte – und Markus saß auf der Terrasse mit den Freunden, lachte und trank Wein. Als Merle sich dann auch noch einen Magen-Virus einfing, war der Rest Erholung weg – denn ich konnte keine Nacht durchschlafen.

Am letzten Tag unternahmen die Väter gemeinsam mit den Kindern einen Ausflug und wir zwei Mütter packten und reinigten das Haus. „Sag mal Ute, warum lässt du dir das eigentlich gefallen, wir Markus dich behandelt?“ fragte meine Freundin. Ich schwieg, was sollte ich schon sagen. Aber ehrlich gesagt war mir doch sehr unwohl, denn durch ihre Frage war mir wieder klar geworden, dass es eben nicht in Ordnung ist, wie bei uns die Aufgaben verteilt sind.

Vor ein paar Tagen besuchte mich die gleiche Freundin und brachte ein Geschenk mit. Ein Buch. Der Titel: „Alleinerziehend mit Mann“. Tatsächlich musste ich wirklich lachen. Und dann weinen. Denn genau diese drei Worte bringen es auf den Punkt. Genauso fühle ich mich. Ich erziehe allein, bin für alles zuständig – aber habe auch noch einen Mann, der umsorgt werden möchte und mir nichts abnimmt.

So geht das nicht weiter

Ich möchte so nicht mehr weiter machen. Aber ich möchte mich nicht trennen, denn mein Mann hat ja auch viele liebenswerte Seiten, er war der Traummann, zu dem ich ganz klar vor zehn Jahren schon „Ja“ im Standesamt gesagt habe. Wieso haben wir verlernt miteinander zu reden? Ich habe mir überlegt, dass ich das besagte Buch nun ganz provokant auf dem Küchentisch liegen lassen werde. Vielleicht kommen wir so darüber ins Gespräch? Wie sonst geht man mit schwer erziehbaren Männern um? Hat jemand einen Tipp für mich?“*Namen von der Redaktion geändert

Dieser Text stammt aus der Rubrik “Rabeneltern”. Mama und Papa können dort anonym bekennen, was sie alles nicht so machen wie im Lehrbuch. Wir freuen uns auch über Ihre auch über Ihre Elternerlebnisse, die gern an redaktion@lilliput-lounge.de eingesendet werden können.

Wer Ute einen Rat geben möchte, kann dies gern in einem Kommentar tun!

Antworten auf

  1. Clinus 18. September 2012 an 13:48 #

    Liebe Ute,
    ich möchte Dir eine Paartherapie empfehlen – wobei die erste Hürde sein wird, Deinen Mann davon zu überzeugen, dass ihr das braucht. Er wird es nicht einsehen, weil Männer sich von Dritten ungerne helfen lassen und weil in seinen Augen alles zur Zufriedenheit läuft.

    Du tust mir sehr leid, denn ich sehe einen Mann, der es sich bequem einrichtet und nicht versteht, dass eine Familie Arbeit für alle bedeutet – nicht nur im Büro, sondern auch sonst.

    Eure Kinder sind noch sehr klein und kletten sich vermutlich sehr an Dich, weil sie es so gewohnt sind. Da ist es dann bequem für ihn, weil sonst ja Geschrei vorprogrammiert ist. Ein Abend ins-Bett-bringen sollte für ihn Pflicht werden.

    Ich möchte Dir empfehlen, auf Hotelurlauben zu bestehen, wenn das finanziell möglich ist. Alles Andere ist kein Urlaub für Dich, da kannst Du gleich zuhause bleiben.

    Suche Möglichkeiten, beide Kinder bei Grosseltern / Freunden fremdbetreuen zu lassen, und sei es nur ein Nachmittag im Monat. Nimm die Zeit dann für Dich alleine in Anspruch.

    Wenn Du nur für Dich einmal auflistest, welche Aufgaben allgemein zu meistern sind, Büro, Haushalt, Kinder und dann notierst, wer macht eigentlich was – dann wird Dein Name sehr oft auf der Liste stehen. Dein Mann denkt, er arbeitet und damit ist alles erledigt. Er sieht (oder will es nicht) die Arbeit nicht.

    Wäre es heilsam, er wäre einen Tag in der Woche für die Kinder morgens zuständig und Du kannst in Ruhe ins Büro gehen? Gibt es keinen Grund (Dein Chef, ein Projekt, etc.), dass ihr das einführen müsst? Und dann musst Du loslassen können – keine seitenlangen Listen und Anweisungen (denn Mann ist ja selbständig), sondern kurz in Stichworten und selbst machen lassen. Wenn Dinge schiefgehen, ist keine Schadenfreude angebracht sondern „Übung macht den Meister“.

    Haushaltsentlastung: Putzfrau, Bügelhilfe, und so weiter. Ich weiss nicht, wie viel Stellenprozent Du leistest, aber wenn Du den Eindruck hast, Du machst viel zu viel und packst es nicht, dann muss er entweder akzeptieren, dass Du nicht mehr arbeitest, oder er greift in die Tasche und finanziert das. Als seinen Anteil an der Arbeit quasi.

    Du bist keine Ersatzmutter für ihn, die ihm den Hintern abwischt. Dein Mann muss schlichtweg erwachsen werden.

    Viel Glück.

  2. rocktpapa 21. September 2012 an 10:38 #

    Ich fühl mich ganz genau so. Und der Witz: meine Frau auch. Ich glaube ein Stück weit ist das so, wenn ein Paar Kinder kriegt: es gibt einen Berg mehr an Arbeit, und beide Partner fühlen sich überladen, und beginnen sich zu fragen wieso. Eine Erklärung ist eben, dass der andere sich drücken muss. Wenn man erstmal davon überzeugt ist, fängt man an danach zu suchen, und bald sieht man jedes kleine Ding nur noch durch diese Brille.
    Was nicht heißt dass dein Mann nicht genau so gut auch einfach faul sein kann.

    • Birgit 7. Juni 2015 an 13:57 #

      ja aber viele Männer (nicht alle) bewerten die Leistung, die sie im Haushalt und Kindererziehung leisten oft gnadenlos über und die Leistung, welche die Partnerin erbringt wird oft gnadenlos unterbewertet. Das hat nichts mit Fairness zu tun oder mit einer sog. „Brille“ und endet natürlich im Streit, wenn die Frau einen hohen Selbstwert hat und ein Gerechtigkeitsgefühl und für sich einsteht und endet leider dann irgendwann in der Trennung wenn der Mann es nicht einsieht. Viele Männer wurden schon in der Kindheit von der Mutter geschont und alles in den Hintern geschoben bekommen und die Mädchen mussten ganz selbstverständlich im HH mithelfen und ihren Teil leisten. Vielen Jungen wurde das erspart und natürlich möchten sie auch später auf diese für sie normale Behandlung nicht mehr verzichten. Da gibt es noch viel viel an Gleichstellungsarbeit zu leisten….und Mädchen und Frauen die sich das einfach nicht mehr gefallen lassen.

  3. ellatha 22. September 2012 an 10:49 #

    Hallo, bei mir war es genauso. Inzwischen bin ich Alleinerziehend, denn mein Mann ist im Mai ausgezogen und mir und meiner Tochter geht es meist gut. Denn jetzt weiß ich, dass ich für alles alleine bin und ärgere mich nicht mehr darüber, dass mein Mann mir nicht hilft. Für mich war es die richtige Entscheidung und unserer Tochter geht es ohne die ganzen Streitereien auch besser. Sie vermisst ihren Papa natürlich, aber sie darf ihn regelmäßig sehen und jetzt muss er alleine etwas mit ihr Unternehmen, denn ich bin ja nicht dabei! Das tut uns allen gut und die freien Wochenenden genieße ich richtig, dann habe ich wieder Kraft für meine Kleine und meinen Alltag.

    • Herzblut 25. Februar 2014 an 21:14 #

      Hallo ihr lieben
      Ich habe mir von meiner Schwiegermutter einreden lassen das dass normal sei in einer Ehe. D
      er Mann geht arbeiten laut ihrer Aussage hat der Mann einen Verantwortungsvollen Job. und was hab ich dann bitte? mir geht es genauso wie euch leider!! Ich bin total erschöpft ubd er liegt vor mir aufm sofa und ruht sich aus. Ich muss dazu sagen ich arbeite nicht. Habe einen Sohn mit 2,5 Jahren(er steckt in einer sehr heftige trotzphase) und bin im 4 Monat Schwanger ( eine sehr anstrengende ssw). Mein kleiner ist leider gerade nachts 4-5 std wach. Ich komm kaum zur ruhe er klammert wahnsinnig an mir.Ich weine in letzter zeit sehr viel, weil mich alles überfordert.Mein Mann bekommt es mit nur ändern tut sich leider nix. Manchmal reichen mir die std am tag nicht, mein Mann macht zusätzlich noch Chaos im Haushalt und wenn ich dann mal ausflippe dann übertreibe ich gleich. Seit unser kleiner auf der welt ist ist er noch nie nachts aufgestanden oder ist morgens raus und hat den kleinen versorgt und den kleinen ins bett bringen ist für ihn auch schon zuviel(aussage: er will eh nicht mit.mir ins bett!). Ich bin echt kaputt und total übermüdet und gestresst denn es gibt für kich keine Möglichkeit luft zu holen. Ich habe schon oft an Trennung gedacht aber mein kleiner ist so sensibel ich weiss nicht was ich tun soll. Der kleine leidet so darunter. Ich habe schon einen Termin von meinem Kinderarzt bekommen weil der kleine leider ein komisches verhalten hat. Ich werde mich da beraten lassen wenn es daran liegt das der kleine darunter leidet werde ich mich definitiv trennen. Tut gut mal darüber zu schreiben hoffe es nervt nicht.
      liebe grüße

      • Lenz Lenzen 5. Februar 2016 an 15:22 #

        und wer von beiden wollte die Kinder?

    • Birgit 7. Juni 2015 an 13:46 #

      Sehr gute Einstellung :-) Ein solcher Mann kann Familie nicht wirklich schätzen und ist emotional nicht reif genug dafür. Da ist man alleine noch am besten dran! Solchen Männern kann man nicht helfen, die müssen vielleicht tausendmal auf die Schnauze fallen bevor sie bemerken, dass die Probleme vielleicht auch ein bisschen mit Ihnen tun haben (?) und man sich weiterentwickeln muss, aber irgendwann nach der x-ten Beziehung vielleicht…. Oft sind sie zudem noch mit Mami und Papi emotional hochverstrickt. Einfach ziehen lassen und keine Energie mehr da reinstecken. Lohnt sich alles nicht. Eine Trennung muss nicht immer schlimm für die Kinder sein, wenn man Ihnen zeigt, dass man sich selbst liebt, nicht alles mit sich machen lässt und nicht in einer unglücklichen Beziehung bleiben muss sondern sich abgrenzen soll und darf. Alles Gute !

  4. Elli Ziesel 22. September 2012 an 22:24 #

    Hallo Ute,
    mit ging es genau wie Dir.

    Jawohl, es GING mir wie Dir.
    Ich bin verheiratet, habe 2 Kinder (3 und 1). Meine Große ist behindert und mein Mann hat einen ausgeprägten Fluchtinstinkt wenn es um Kinderbetreuung geht oder um Hausarbeit.

    Ich gehe Arbeiten (20 std.) und an sonsten kümmere, äh kümmerte ich mich um alles.
    Mein Mann arbeitet 40 std. und denkt das damit alles geklärt ist.

    Mein Tipp – und bei mir hats Funktioniert:

    Sag ihm das du kündigst…. Alles ist zu viel, du kommst nicht mehr rum…
    Wenn du schon Hausfrau spielen sollst dann halt auch richtig.
    Er ist der „fleißige verdiener“ wenn das Geld durch Dein Hausfreuen-Dasein nicht reicht müsse er sich halt etwas einfallen lassen (Überstunden, Jobwechsel, vieleicht etwas auf Montage…)

    Schreib die Kündigung und zeig sie ihm noch mal (ob auch alles stimmt) so sieht er den Ernst der Lage.

    Er hatt ja dann nur 2 Möglichkeiten: entweder er entlastet Dich oder du wirst Hausfrau und hast dann Zeit für deine Kinder, Hauhalt und DICH…

    Er muss eine wirtschaftliche Notwendigkeit sehen oder zumindest das kleinere Übel erkennen.

    viel Glück!

    • Lilith 21. August 2013 an 07:26 #

      :) Genauso hab ich das schon vor 12 Jahren gemacht gemacht!Kann diesen kleinen „Schocker“ (mein Mann ist völlig in die Luft gegangen… ;) mit späterem Einsehen) nur empfehlen!Allerdings war ich noch ein ganz klein wenig frecher :),ich hab noch zusätzlichen „Lohn“ verlangt.

      • Eva Käfer 26. Juli 2014 an 14:42 #

        Eines hat er geschafft: dich so lange wenig wertschätzend zu behandeln, bis du glaubst das sei Liebe.
        Tipp: tritt in den Arsch und tschüss! Deine Kinder bekommen ja auch mit dass er sich nix um sie scheisst. Lieber gar keinen Vater als so einen find ich.

        Du verhältst dich absolut duckmäuserisch. Leise durchs Haus schleichen damit der Herr schlafen kann? Hallooo??? Das würd mir im Traum nicht einfallen. Wenn unser Kind wach wird patscht sie meinem Mann erstmal ins Gesicht und wach ist Papa. Dann gibts mal Gruppenkuscheln (wir schlafen im Familienbett) und dann stehen alle gemeinsam auf.

  5. Liz 17. Februar 2014 an 14:00 #

    Ganz einfach: klare Ansagen!
    Ich: „Ich muss um acht Uhr auf der Arbeit sein, du bringst ab morgen die Kinder in den Kindergarten!“ – Punkt! Keine Diskussion warum weshalb wieso er das nicht übernehmen kann. Er MUSS, genauso wie ich vorher musste. Und siehe da: es klappt, das Kind ist pünktlich im Kindergarten. Denn sobald ICH das Haus verlasse, ist sowohl dem Kind als auch dem Mann klar – hier gibt es nun keinen anderen Ausweg, sie müssen miteinander klarkommen und dann klappt das auch! Das ist lediglich ein Beispiel, was bei uns funktioniert, weil mein Mann später aus dem Haus sein muss als ich… es gibt zig andere Möglichkeiten. Man kann auch einen Einkaufszettel schreiben und Samstags nach dem Frühstück fragen: „Gehts du einkaufen oder bleibst du mit den Kindern Zuhause?“
    Bei der Hausarbeit kann eine Putzfrau hilfreich sein… Hemden gebe ich nur noch in die Reinigung und die Fenster putzt eine Reinigungsfirma alle 4 Monate für 70€ (die Rechnungen kann man übrigens von der Steuer absetzen).
    Generell kann man auch nicht erwarten, dass der Mann sich plötzlich um 180Grad dreht, man muss erst sich selbst ändern und lernen die Verantwortung abzugeben und sich selbst Auszeiten zu schaffen. Lerne hier von deinem Mann, er kann das wohl schon ziemlich gut!
    Was mich am meisten erschüttert ist dieser Satz: „Mit beiden Kindern gemeinsam unternimmt er auch nichts. Das ist ihm in
    seiner Freizeit zu anstrengend, die würden nur nörgeln und sich streiten.“ … WOW, ach echt?!? Bei dir sind die beiden Engel und bei ihm Quälgeister? Tja, das liegt vielleicht an der mangelnden Aufmerksamkeit, die der werte Vater an den Tag legt – aber nur vielleicht! Ich erinnere mal kurz daran, dass getrennte Paare ein ganzes Wochenende allein die Kinder versorgen – also von Freitagnachmittag bis Sonntagabend! Ein Ding der Unmöglichkeit? Oder mittlerweile Realität bei euch, so lang wie der Artikel her ist…???

  6. EmilieLustig 6. März 2014 an 13:03 #

    Liebe Ute,
    du machst das alles ganz wundervoll! Und ich denke genau darin liegt die Krux.
    Du lässt deinen Mann ausschlafen, nimmst ihm alles an Arbeit was nur geht…
    Was hälst du denn davon mal nicht morgens leise zu sein und mit den Kindern Frühstück zu essen und raus zu gehen? Heute bist du mal dran mit ausschlafen und dein Mann kümmert sich um alles? Leg fest an welchen Tagen du ausschlafen darfst und abends weg gehst mit Freunden oder was auch immer. Verlang nicht dass er sich ändert, sondern ändere dich selbst und hör auf ihn zu behandeln als wäre er King Karl höchstpersönlich. Wenn ein Mann sich in so eine Rolle hineinlebt weil du ihm das ermöglichst, brauchst du dich nicht wundern dass er das von allein nicht ändern will.
    Jeder an seiner Stelle würde dein Verhalten vollends ausnutzen!
    Mir ging es übrigens ähnlich und es ist seit gut einem Jahr immer mal wieder ein Kampf, aber ich lege Grenzen fest, die nicht mehr überschritten werden. Und mein entlastet mich immer häufiger und wir kommen auch wieder näher zueinander.
    Viel Erfolg!

  7. Birgit 22. Mai 2014 an 16:28 #

    Ja, ja schon damals hat Mutti alles für diese Prinzen gemacht / geregelt und jetzt erwarten sie dasselbe von der Ehefrau! Kotz! Diese „Erziehungsmaßnahmen“ könnten helfen: öfters alleine (ohne Mann und Kindern) 1 Woche Urlaub machen und ihn dann mal „wurschteln“ lassen. Dann vor allem: das Handy ausschalten!!! Oder mal nicht einkaufen und dann sagen: „Oh Gott, das habe ich ganz vergessen. Machst Du das bitte?“ oder auch mal „Oh heute Abend bin ich zu faul zum Kochen, machst Du schnell mal was?“ oder auch regelmäßig einfach „weg“ sein abends (Sport, Freundinnen treffen, Ehrenamtliches etc.) oder einfach aus „Zeitmangel“ aufhören, die Wäsche zu waschen und zu bügeln mit dem Hinweis: es gibt ja Waschsalons etc….
    Wenn das alles nichts hilft: Paartherapie oder Trennung. Als Alleinerziehende hat man dann auch schöne „freie“ Abende oder „freie“ Wochenenden, wenn die Kinder beim Papa sind – Herrlich!
    Liebe Grüße,
    Birgit

    • Isabel 18. November 2016 an 14:39 #

      „Heute Abend bin ich zu faul zum Kochen“ zieht bei meinem Freund leider nicht. Dann hungert er lieber und wird richtig unleidlich. :( Das mit dem rabiaten Abhauen, hab ich allerdings schon erfolgreich versucht. Nur irgendwie hab ich dann auch nur Dinge fürs Gemeinwohl gemacht, wie beispielsweise Einkaufen. Wenn er vor der Playstation hängt, ist er wohl froh, wenn ich ihn in Ruhe lasse und passt dann so lange auf unseren Zwerg auf. Allerdings gefällt es mir nicht, dass der Kleine das Gezocke so mitbekommt…

  8. Birgit 22. Mai 2014 an 16:32 #

    Die wichtigste Beziehung, die man jemals haben wird, ist die Beziehung zu sich selbst. Deshalb stehe zu Dir und Deinen Bedürfnissen und behandle Dich selbst wie einen guten Freund. Du bist nicht Super-Woman und mußt auch nicht alles alleine schaffen. Mache ihm in einem ruhigen Ton klar, wie es Dir geht und was Du von ihm erwartest. Das ist dein gutes Recht! Sonst bleibst Du kurz über lang auf der Strecke und da frage ich mich wirklich, ob er dich wirklich noch liebt, wenn er sich, trotzdem der Tatsache daß du leidest, nicht ändern will!

    • maria 20. Juni 2015 an 22:59 #

      Und wie macht man das, gut zu sich selbst sein?? Und sehen das man seine Bedürfnisse stillt?? DAS ist nicht so leicht. Oder??

      • Christian Gordon 6. Dezember 2016 an 22:59 #

        häh? Nicht kuschen , zb , ausdrücken, dass dir das nichtputzen/nichtkochen/sich ausrreden stinkt…oder ließest Du Dir das von anderen gefallen, die Dir auf der Nase herumtanzen? Warum könnt Ihr das nicht der Person, die Euch am nächsten steht, klarmachen? Und wenn die Person sowas Grundlegendes nicht akzeptieren will, ist das NICHT EURE GRO?E LIEBE Kotz

      • Christian Gordon 6. Dezember 2016 an 22:59 #

        wenn du nicht gut zu dir bist, wer sonst?

  9. Ich 27. Mai 2014 an 18:40 #

    :-D ….. ja schlimme Situation …… kein Wunder, dass es immer mehr Alleinerziehende gibt …. allerdings, sei froh, das nicht noch die tägliche Sorge ums Geld und der Ämter-Kampf, so wie die Isolation einer richtig Alleinerziehenden dazu kommt ;-)

  10. loglog 2. Juni 2014 an 01:11 #

    Ich empfinde dieses Nörgel-Streit-Familiending auch belastend. Ich habe das Gefühl, jede Familie besteht grundsätzlich nur aus Streit und nörgeln….. egal wie glücklich sie aussieht. Aber das weis man erst, wenn man es hat.
    Eigentlich kann man jedem nur davon abraten, Kinder zu bekommen, Ehe zu schließen und Schnullipups zu machen.

    Wenn Kinder aus dem Haus sind ist man durch. Anschließend müssen Kinder ihr eigenes Leben auf die Reihe bekommen und betrachten die Eltern als lästiges Beiwerk. Aber so ist es wohl natürlicherweise, gedrungenermaßen. An sich ist es zum Kotzen….

    • Patricia Heinze 13. September 2016 an 23:33 #

      Für manche Kinder sind ihre Eltern kein lästiges Beiwerk, auch wenn Erwachsen…Leider- Kann man nur glücklich sein indem geteilt wird… was man hat & nicht alles für sich selbst bunkert…

      Geben bringt Segen

      (nur ein Beispiel, kein Angriff)

    • Christiane X. 28. November 2017 an 12:29 #

      Im Gegenteil: Wenn Kinder aus dem Haus sind, lernen sie ihre Eltern nochmal ganz neu schätzen!
      Wenn Ihre Kinder Sie als lästiges Beiwerk betrachten, haben Sie offenbar einiges falsch gemacht, ich persönlich liebe meine Mutter, und würde mir ein Bein für sie ausreißen wenn

  11. Murre81 1. November 2014 an 13:00 #

    Hallöchen…ja das kene ich auch, dazu muß ich sagen das wir Frauen uns leider schnell selbst vergessen, unsere Bedürfnisse wahrzunehmen und auch mal alle viere von sich zu strecken–ist eigentlich sehr wichtig!!! oftmals kommt hinzu das wir die erste Zeit Vollzeithausfrau sind und daran gewöhnt sich nicht nur „Mann“ sondern auch „Kind“. Problematisch wird es dann wenn Kind sich nicht von Papa beruhigen lässt-denn Mama macht das doch immer- Papa sagt anschließend „ich bring ihn nicht zu Bett, bei mir gibt er ja keine Ruhe!!“
    Wir vergessen zudem das viele Männer das Gefühl haben, „ausgegrenzt“ zu sein und sich erst recht ausklinken, da wäre ein Gespräch sinnvoll…
    Mein Tip wenn Gespräche nicht funken….warum nicht mal die Geschirrspülmaschine stehn lassen? Sich am Mittag mit dem Kind hinlegen,…
    mal einfach Augen zu, runterkommen für sich selbst da sein und vielleicht auch mal die Frage stellen „was würde ich gerne mal für mich tun?“ sich einfach nicht selbst vergessen…Zeit nehmen für sich und die Arbeit stehn lassen. Vielleicht sieht auch dann der Mann was es alles für Arbeit gibt und lernt zu verstehn das es eben viel ist was wir tun. Den auch wir haben das Recht auf Zeit für uns!! Auch wir sind es wert wie jeder andere Mensch eben auch!!

    • Petra 10. Juli 2016 an 18:11 #

      Ganz ehrlich ihr Lieben: Ich bin selbst eine Frau und verstehe nicht, warum sich Frauen so oft als OPFER ihrer Männer darstellen. Der Mann der „Täter“, die Frau das „Opfer“. Was ist bloß schief gelaufen in Eurer Herkunftsfamilie? Wenn es zu viel ist, sich um Haushalt, Kinder und alles zu kümmern, REDET doch zur Abwechslung mal mit Eurem Mann. Wenn ihr nicht jeden Tag Sex haben wollt, weil ihr zu müde seid, REDET mit ihm. Ihr seid nicht seine Mama, ihr seid seine Ehefrau! Oh Mann, was ist bloß mit Euch Frauen los?

      • Frau 4. Oktober 2016 an 17:15 #

        Ja reden, klar. Und dann wird er wütend, redet tagelang nicht mit mir, ignoriert die Kinder und mich, muffelt höchstens mal rum, aber ändern nein ändern tut sich nichts.

      • Isabel 18. November 2016 an 15:41 #

        Denkst du ernsthaft, dass wir alle nicht mit unseren Männern reden? Ja meiner gelobt immer Besserung, wenn ich ihm mal wieder erkläre, dass ein jeder seinen Beitrag leisten muss. Er schlägt auch vor einen Haushaltsplan zu machen, aber was bringt ein Haushaltsplan, wenn er die ihm zugeteilten Aufgaben nicht erledigt. Er sagt immer später später später.. und am nächsten Tag hat er es immer noch nicht getan. Nur wenn ich ihn mit irgendwas in der Hand habe, hilft er mal für max. eine Stunde mit. Ja, vielleicht liegt es bei mir daran, dass mein Vater schon vor Jahren verstorben ist, dass ich überhaupt mit ihm zusammen gekommen bin. Ich denke mein Vater hätte mir von ihm spätestens bei einem Kennenlernen abgeraten. Lies mal über Narzissten… Das sind ganz spezielle Menschen, und wenn man an einen solchen geraten ist, dann ist es schwer wieder von ihm loszukommen. Und ich finde es regelrecht süß, wie viele Frauen hier schreiben, man soll dem Mann eine Ansage machen und die Dinge liegen lassen… Leider bleibt erstens alles liegen, und damit die Ansage fruchtet, muss ich es heftiger Krachen lassen, als mir lieb ist. Und das kann dann mit üblen blauen Flecken für mich enden. Danach krieg ich zwar meinen Willen, aber lange hält die Besserung nicht an. Nicht mal ein paar Stunden. Ja, der Vernunft halber sagt dir jeder, beende die Beziehung. Aber ich hab es schon mehrfach versucht, aber irgendwie schaffe ich es nicht. Und wenn man sich erstmal total geschwächt fühlt, dann hat man auch nicht die Kraft dazu. Hinzu kommt, dass Narzissten einem dem Kopf so mit Weichspüler waschen, dass man kaum einen klaren Gedanken fassen kann. Ich will demnächst mit unserem 1 Jährigen in den Urlaub fahren, vielleicht hab ich danach endlich die Kraft und den Durchblick für eine Veränderung.

  12. Bea 2. März 2015 an 23:10 #

    Ist bei uns genauso. Und wenn ER mal tatsächlich auf die Kinder aufpassen muss, macht er die Glotze an, legt sich zu den Kindern und macht ein Nickerchen …

  13. hakunaMata 1708 3. Mai 2015 an 09:54 #

    Hallo, ich weiss dein Beitrag ist schon etwas älter, aber ich weiss genau wie du dich damals gefühlt hast… Ich bin auch verheiratet, eine Tochter (3 Jahre) und in 3.monat schwanger und ich bin für alles verantwortlich… Ich stehe seit drei Jahren jeden Morgen mit meinem Kind auf, meinem Mann würde nicht mal einfallen mich ausschlafen zu lassen… Abends mit ihr Zähne putzen? Ne, sie spielt ja nicht mit und Pienst nur rum! Genau so beim ins Bett bringen… Meine Tochter ist gewohnt, dass ich alles mache und mein Mann genau so! Habe Angst daran kaputt zu gehen… Ich habe fürchterliche schwangerschafts Übelkeit jeden Morgen, aber stehe trotzdem jeden Morgen auf und quäle mich rum… Mein Mann schläft, bis ich ihn wütend wecke, oder er merkt dass es schon fast mittag ist… Meine Tochter weint schrecklich, wenn ich ihr nur den Vorschlag mache mal den Papa morgens zu wecken… Wie soll das werden wenn das Baby da ist? Bekomme ich so viel Kraft zusammen um sie beide zu versorgen? Und Haushalt… Icht trau mich nicht meinen Mann anzusprechen, er reagiert oft seltsam, auch kommt es mir vor dass ich ihm auf die nerven gehe, mit meiner Übelkeit und meinen wehwechen… Er nimmt mich oft nicht ernst! Aber wehe er hat mal was! Ich bin wirklich verzweifelt… Hoffe jmd kann mit einen Tipp geben… Danke :) liebe grüße Rose

    • Katrin 17. Mai 2015 an 17:01 #

      Hallo, ich muss sagen wenn ich das hier alles lese merke ich schon mal, dass ich nicht alleine bin. Ich würde dir gerne den Tipp geben, dass du anfängst dich selber zu lieben und dass du es wert bist, dir regelmäßige Auszeiten zu gönnen. Ihr habt euch gemeinsam entschieden Eltern zu werden und demnach trägt nicht einer die Hauptlast insbesondere wenn du auch noch schwanger bist. Ich denke auch dass es für deinen Partner selbstverständlich geworden ist und er auch keinen Grund sieht irgendwas zu andern schließlich funktioniert ja alles für ihn gut…..auflaufen lassen wäre wahrscheinlich die beste Methode. Vielleicht musst du dann auch einfach mal raus, was für dich machen und dein Mann steht dann in der Pflicht etwas zu tun weil du nicht da bist. Und wenn es nur zwei Stunden sind. Du bist es wert mal ausgeruht und glücklich zu sein. Ich wünschte ich würde diese Ratschläge selber befolgen. Habe einen 2,5 Jahre und einen 10 Monate alten Sohn. Beide schlafen nicht durch. Ich gehe 20 Stunden in der Woche arbeiten und habe einen Mann mit 7 Tage-Wechselschichten. Ich bin oft bis spät abends und auch nachts alleine mit den Kindern. Da stellt sich nicht die Frage wer die Kinder ins Bett bringt. Für meinen Mann ist auch klar dass sein job so anstrengend ist, dass er alles auf mir abläd. Jetzt gerade sind beide Kinder krank und ich auch und mein mann hat drei Nachtschichten. Ich bin am Ende und muss morgen eigentlich 8 Stunden arbeiten. Er steht auch nicht mal früher tagsüber auf und hilft mir in so einer Ausnahmesituation. Ich bin traurig und wütend aber nicht auf ihn sondern auf mich. Jede Frau hat ihr Schicksal in der Hand. Keiner kann UBS glücklich machen solange wir es selber nicht sind oder sein wollen. Nimm dir deine Auszeiten. Du bist schwanger und trägst Verantwortung für dich und deine Kinder. Deine Kinder werden es dir auch danken, denn wenn es die gut geht kommt das auch den Kindern und auch deinem Mann zugute. Ich wünsche dir viel Kraft. Viele Grüße kb

    • ZargInga 19. Mai 2015 an 12:55 #

      Hast du vielleicht ne gute Frauenärztin, die dir quasi verbieten kann einige Dinge zu tun und das am besten schriftlich dann muss dein Mann einspringen ob er will oder nicht
      Wäre keine Dauerlösung aber so würde er zumindest mal erleben was du leistest

    • hasilein 23. Mai 2015 an 09:48 #

      Hallo. Mit ging es ähnlich nur das ich kein zweites Kind mehr wollte. Bis vor einem Jahr „funktionierte“ ich nur noch. Am Ende haben wir uns getrennt aber soweit muss es nicht kommen. Aber ganz ehrlich gesagt wenn du ihn nervst mit der Übelkeit durch die Schwangerschaft ist in meinen Augen nicht viel Liebe dahinter von ihm aus.
      Aber ob Trennung oder nicht zieh jetzt! die Notbremse. 1. Ignoriere ihn wen er was hat. Sag ihm das was er zu dir sagt oder überleg dir eigene schlagfertige Sprüche die sitzen: wie hab keine zeit dich zu bemitleiden weil ich mich ums Kind kümmern muss oder ect. … 2. Dreh den Spieß um. Schlag ihn mit den eigenen Waffen. 3. Bis mittags schlafen? Ist mit kindern nur noch erlaubt wenn er morgens aus der Nachtschicht kommt. Bei Spätschicht ist er sicher spätestens um 23 Uhr Zuhause da kann er morgens früh aufstehen. 4. Streik! Mach nur noch das nötigste damit es deiner Tochter und dir gut geht. Seine Wäsche kann er alleine zusammen legen (hat bei mir Jahre lang geklappt und wenn meine Oma oder wer anders ansprach wie knittrig seine Sachen aussehen sagte ich nur dafür ist er selbst verantwortlich er ist erwachsen). Las den Haushalt liegen irgendwann kommt von ihm was dann sagst du eben er hat auch zwei Hände er kann das auch tun. Ect.

      Vielleicht reicht das schon das er wach wird. Ansonsten würde ich erstmal ausziehen zu deinen Eltern oder Freundin oder suchst dir eine Wohnung. Schreck nicht vor einem Streit zurück es muss bei euch mal knallen. Einmal schadet deiner Tochter nicht wenn sie es mitbekommen sollte. Und sag ihr die Wahrheit wenn sie danach fragt sie wird es verstehen. Meine kleine hat es auch schon und ist jetzt erst drei geworden.

      Ich wünsche dir viel Glück!

  14. hakunaMata 1708 3. Mai 2015 an 10:09 #

    Wenn ich ihn sage, dass ich gerne auch mal ausschlafen würde, sagt er ich soll doch einfachffrüher ins Bett gehen…

  15. Hexxlein 21. Mai 2015 an 14:27 #

    Ein toller Beitrag! Manchmal komme ich mir auch so vor und ich glaube das Buch ‚alleinerziehend mit Mann‘ muss ich mir auch mal kaufen….leider hab ich keine Tipps, aber ich bin noch nicht bereit meine Ehe aufzugeben, weil ich ihn liebe

  16. Dani 21. Mai 2015 an 19:34 #

    Hallo, bei mir ist es fast genauso. Meine Kinder sind 5 & 1 1/2. Ich gehe zwar nur Teilzeit arbeiten aber ich nutze das maximum an Arbeitszeit aus wenn die Kinder in der Betreuung sind. Mein Mann hat 2 mal die Woche Spätdienst. An den Tagen steht er zur gleichen Zeit auf wie die Kinder. Allerdings muss ich trotzdem beide fertig machen, da er mit sich selber so viel zu tun hat, dass er sich nicht um die Kids kümmern kann. Lieber macht er die Betten (Betten machen und aufräumen ist sein Liebstes) oder steht am Fenster und raucht eine anstatt mir zur helfen. Das macht mich morgens schon wahnsinnig.
    Das mit dem Putzen war bei uns auch so eine Sache. Samstags habe ich meinen Mann immer gesagt, dass er mit den Kindern raus gehen muss, da ich putzen will. Er und mein Sohn haben immer gemeckert, dass ich nie mit komme. Hab mich mit ihm zusammengesetzt und ein ernstes wörtchen geredet. Jetzt kommt alle 2 Wochen eine Putzfrau und wir verbringen die Wochenenden wieder zusammen.
    Rede mit deinem Mann. Such Dir Freundinnen, mit denen Du mindestens 1mal im Monat weg gehst. Z.b. zum Essen. Mach ich auch. Wir machen beim Treffen schon das nächste einen Monat später aus.Dann hat er Zeit sich den Termin zu merken. Familienplaner aufhängen und alle Termine eintragen.
    L.g. und viel Glück und bitte redet miteinander.

    • Niki S 13. September 2015 an 14:49 #

      Auch ich bin überrascht, dass es anscheinend viele solche Alleinerziehende mit Mann gibt.
      Bei mir kommt noch dazu, dass ich allein das Geld verdiene!
      Es ist zu heulen und zum Kotzen!
      Fragen und Reden hat nichts gebracht. Trennung ist das Gesündeste, was Frau sich hier tun kann. Leider ist der Schmarotzer Miteigentümer des Hauses, in dem wir wohnen. Und er wehrt sich gegen den Hausverkauf dadurch, dass er den Preis nicht senken will. Also gibt’s auch keinen Käufer.
      Ich bin eine starke Frau und hab mich trotzdem viel zu lange von diesem Schmarotzer und manipulierenden Narzissten ausnutzen lassen.
      Er macht nichts! und erlaubt sich noch zu sagen ich sei immer fauler! Unglaublich, oder???!!!

      Ich hoffe, ich find bald eine Lösung ihn zum Verkauf zwingen zu können. Muss mich an nen Friedensrichter wenden.
      Danke fürs Mitfühlen.

      • Christiane X. 28. November 2017 an 13:24 #

        Schlimm, ich hoffe inzwischen hat es geklappt?

  17. maria 20. Juni 2015 an 22:56 #

    Da kann ich ein lied von Singen das sage ich euch. Genau so kenne ich das auch. Er hat den Spass und ich die Kinder, er war oft mit Leuten unterwegs und ich habe die Kinder. Ich liebe meine Mäuse, aber bin auch Alleinerziehend mit Mann. Aber ein wenig Pause wäre auch gut, weil man echt alles alleine hat. Man muss ja auch als Mama mal Kraft tanken, ich reiß mich immer wieder zusammen und mache weiter. Auch wenn ich keine Kraft mehr habe für meine Kinder tue ich das gerne. Und Sonntags anstatt was mit uns zu machen, geht er lieber zocken. Ich bin immer allein mit den Kinder draußen sonst würden die nicht mal raus kommen. Dennoch liebe ich ihn, mir geht es auch so er hat auch gute Seiten. Irgendwie total doof was? Alles gute und viel Kraft an alle Mütter die alles allein machen müssen ist nicht leicht.

    • A. 23. September 2015 an 11:11 #

      hallo ihr lieben mir geht es genauso ich weiss nicht mehr wo mir der kopf steht ich bin kurz vor einer wichtigen Prüfung und ihm ist es egal ich muss mich um die Kinder kümmern das volle Programm Baden Ausflüge in den kiga bringen einfach alles dann noch den kompletten Haushalt und einkaufen gehen und natürlich gehe ich noch 100% arbeiten ich fühle mich so nutzlos er lässt es mich auch spüren wenn ich es nicht schaffe zu kochen bin ich die doofe wenn er kein Socken hat bin ich unfähig zu Wäschen ich schaff das alles wirklich nicht mehr lang ich bin komplett am ende es ist so viel für mich alleine …

  18. Ettenaej 6. August 2015 an 04:42 #

    Irgendwie bin ich grad erleichtert u doch geschockt, dass ich mit meinem Problem nicht allein bin.
    Ich habe leider auch solch ein Exemplar Mann Zuhause, der sich um nichts kümmert und wenn er was macht, nur unter betteln u bitten.
    Mein Mann und ich konnten auf natürliche Weise kein Kind bekommen und konnten dies nur über eine künstliche Befruchtung schaffen. 1. Versuch = Schwanger. Wir waren unglaublich glücklich. Die Schwangerschaft verlief solala, mit vielen auf u abs. U dann erblickte unsere kleine Tochter 4 Wochen zu früh das Licht der Welt. Das war vor knapp 8 Monaten.
    Seit dem kümmere nur noch ich mich um alles. Klar, das stillen konnte mein Mann nicht übernehmen, sollte er ja auch gar nicht.
    Aber Unterstützung im Haushalt ist nur Mangelware o gar nicht da.
    Wir wohnen in der 5. Etage ohne Aufzug, so dass er zumindest den Müll wegbringen muss u Einkauf in die Wohnung tragen muss.
    Aber das war es dann auch schon. Wichtig ist für ihn Pc, Handy, TV u ganz wichtig sein Fußball mit all diesen Medien. Seit ein paar Monaten spielt er ständig irgendwelche spiele via Handy, ipad o pc. Ich könnte wahnsinnig werden.
    Er fragt zwar nach unserer Tochter, wenn er heim kommt von der Arbeit, gibt ihr mal ein küsschen, aber das war es. Er spielt nicht o max 5 min mit ihr u meint, das reiche aus um eine enge Bindung zu ihr aufzubauen.
    Ansonsten sind nur besagte Medien für ihn wichtig (war vor Geburt unserer Tochter auch in einem gewissen Grad schon so, aber da war das auch noch ok für mich. Auch nicht immer ) Ständig darf ich mir anhören, er würde doch alles tun „für mich“ u ich bräuchte doch nichts machen….
    Putzen, Wäsche waschen, aufräumen, ……..das ist scheinbar nichts. Denn er meint immer,dies zu machen, macht aber rein gar nichts.
    Ich muss aber auch 2x in der Woche mit unserem Kind zur physiotherapie, mache andere notwendige Arzttermine o Termine aus u nehme diese wahr. Ich wache früh auf, wenn kind wach ist u von da an hab ich null Zeit für mich….gegen 19uhr schläft die kleine. …aber dann beginnt für mich oft das erneute aufräumen, weil mein mann weder Ordnung halten kann noch etwas von Sauberkeit im Haushalt versteht. Nachdem das stillen nie richtig in gang kam u immer zugefüttert werden musste, müssen auch die Fläschchen gereinigt werden…. wenn er das tut, darf ich sie danach nochmal reinigen, weil immer milchrückstände zu finden sind….
    Ich liebe meinen Mann unglaublich sehr.., vom ersten Tag unseres kennenlernens an, aber mittlerweile merke ich, wie der Frust und die Enttäuschung immer vordergründiger werden.
    Ich will ihn nicht verlieren. … aber ohne sehr baldige Veränderung unserer Situation, halte ich bald nicht mehr durch. Er hat Freizeit, war 3monate nach der Geburt unserer Tochter ein Wochenende angeln an der Ostsee, geht zu Konzerten o besucht Freunde o hilft freunden u Familie u wir bleiben allein zuhaus. Nur uns unterstützt er nicht o gönnt mir auch mal Freizeit. Mit unserer Tochter mal allein etwas zu unternehmen überfordert ihn völlig. Er lässt sich nichts sagen u will auch keine Unterstützung. Lieber macht er dann nichts.

    Aber das wohl unserer Tochter geht vor. U die knipse spüren sehr wohl, den kummer u die Unzufriedenheit, die man empfindet…
    Es Ist so schrecklich, das ganze…. er redet auch nicht mit mir…. ich meckere u schimpfe nur noch…..er macht nichts u wenn er was macht ist es nicht richtig u ich verstehe auch ihn, das er völlig angenervt ist, ständig nur zur hören “ mach das jetzt doch mal“ o „mach das so“, „das ist nicht richtig „……aber es funktioniert auch nicht, wenn er denn was macht u ich ihn machen lasse….
    Bin so gefrustet….. so macht mir die ehe keinen Spaß, ganz ehrlich

    • Allein 21. Mai 2016 an 09:21 #

      Das mit den Flaschen kommt mir so bekannt vor! Wenn er sie dann mal sauber gemacht hat, konnte ich noch mal spülen, weil noch Milchrückstände drin waren. Irgendwann hat er es dann gelassen, weil ich es leid war, jedesmal dreckige Flaschen in der Hand zu halten wenn ich sie gerade benötigt habe. Im Haushalt hilft er ja einigermaßen mit. Spülmaschine ausräumen, Müll raus bringen, Tisch decken, hilft auch mal beim Kochen. Das ist alles nicht das Problem. Schlimmer ist für mich die persönliche Ignoranz mir gegenüber und diese Selbstverständlichkeit mit der er sein Leben lebt, als wären keine Kinder da. Er geht viel arbeiten, und das auch tw. am Wochenende. Hat dann aber auch noch jede Menge Vereine und Hobbys. Hält sich die Samstage im Fußballstadion aber immer frei. Da fährt er dann mit Single Freunden hin und die meinen man muss um 12h hier weg, wenn um 16:30h Anpfiff ist. Klar, die haben ja keine Verpflichtungen! Ich darf dann die Samstage mit meinen Kindern allein verbringen. Freunde laden zum Grillen ein, Kindergartenfest ich bin immer allein. Vor ein paar Wochen war ich total erkältet, keine Stimme, Temperatur eigentlich wollte ich nur schlafen. Musste aber aufstehen, weil der Herr mit den Kollegen zur Brauereibesichtigung mit Bier selber brauen wollte. Wäre schließlich bezahlt! Abfahrt bei uns 7:00. Großes Kind saß also den ganzen Tag vorm Tv, Baby lief so neben her.
      Donnerstag sollte mir mal eben der Weisheitszahn gezogen werden, hab mir den Termin extra in seinen Urlaub gelegt, wegen Aufsicht und Bespaßung der Kinder. Samstag hat seine Fußballmanschaft dann verkackt und musste nochmal ran, klar am Donnerstag! Ich hab dann schon meinen Unmut geäußert, was wie mir vorher klar war, zwecklos ist, weil er trotzdem fahren würde. Donnerstag lief, dann bei mir nicht so toll. Nach zwei Stunden erfolglosem Zahn ziehen, hat man mich zum Chirurgen geschickt, spontane Op! Ich war mit den Nerven durch, gezittert, geheult, Schmerzen. War dann um halb zwei endlich zu Hause, wollte einfach nur Ruhe und ratet mal: er ist um 17:00 trotzdem ins Stadion gefahren. Gestern war er dann beim Fußball spielen, kam dann um 19:30 als ich gerade das Baby gefüttert hab‘ mit Abendessen von McD nach Hause für alle (!!). Für mich Pommes, mehr kann ich ja nicht essen nach der OP. Nachdem ich also den beiden beim Essen ihrer warmen Burger zugucken durfte, während ich noch damit beschäftigt war das Baby zu füttern, hat er mir anschließend großzügig meine kalten Pommes rübergeschoben. Einfach mal zu Hause bleiben und für die ganze Familie was kochen, was ich auch essen kann, war natürlich keine Option! Das sind nur ein paar der letzten Geschichten, ich könnte ein Buch schreiben, über solche Ereignisse. Ich bin selbst ein Scheidungskind, deswegen fällt mir die Trennung nicht so leicht. Angesprochen hab‘ ich all diese Sachen in der Vergangenheit schon oft, aber seine Antwort ist: er brauch diese Auszeiten! Ich hab‘ jetzt angefangen Dienstags wieder zum Sport zu gehen, aber mit Auszeit hat das nichts zu tun. Hier ist in der Regel um 19:00 Bettzeit. D.h. während ich das Baby Bettfertig mache, macht der große seine Aufgaben und liegt um viertel nach im Bett. Wenn ich Dienstags um 19:15 vom Sport komme ist nicht mal ein Kind annähernd im Bett und ich darf das auch noch machen. Anstatt mal einen Abend wirklich gegönnt zu bekommen….

  19. Tiziana 29. September 2015 an 12:44 #

    Hallo Ute, also mir geht es genau so. Ich bin 24 hab eine Tochter die im Januar zwei wird und an mir bleibt alles hängen. Ich hab mit meinem Mann darüber gesprochen, dass er sich auch mal um die kleine kümmern soll. Mir wächst das manchmal alles über ber den Kopf. Wir haben jung geheiratet und wir haben uns dann auch ein Baby gewünscht was dann auch kam. Ich liebe meine Tochter über alles nur diese Rollenverteilung ist manchmal echt anstrengend. Ich habe. Den Wunsch mal nach Hamburg zu fahren für ein Wochenende. Mein Mann möchte allerdings nicht mit also hab ich meine Cousine gefragt und sie würde mit mir mitkommen. Mein Problem ist jetzt, dass meine Eltern mich als rabenmutter halten weil ich meine Tochter alleine mit dem Papa lasse und ich bin anscheinend auch keine gute Ehefrau wenn ich alleine gehe. Ich weiß einfach nicht was ich machen soll.

  20. Lilly's Mami 8. Oktober 2015 an 13:20 #

    Hallo ihr lieben,
    Mir geht es genauso. Unsere Tochter ist zwar erst 10monate alt, aber manchmal o meist fühle ich mich alleingelassen… mein Mann kümmert sich meist nur um sich u seine Belange (PC, Handy, I-pad u Fußball )… er kocht auch mal für uns, aber vom aufräumen und saubermachen der Küche hält er nichts
    „Du musst mal waschen, hast du dich um die Termine gekümmert, ….ich brauch jetzt mittagsschlaf….“ das darf ich mir anhören. Ich brauch ja keinen Schlaf. 5.30uhr teilweise aufstehen u bis 1 uhr wach sein ist ja überschaubar.ich bin ja Zuhause und hab ja keinen Stress, denkt er über meinen Alltag.
    Er war bisher nur 1x mit unserer Tochter allein zu Haus für 3h…. aber da lief der Fernseher u Lilly musste im laufgitter ausharren. Er hat keinen Plan was unser kind benötigt, welche Bedürfnisse sie hat u wie man sie in ihrer Entwicklung fördert. Er hat nie ein Buch darüber gelesen o hält es jetzt für notwendig. …
    Er ist auch der überzeugung gewesen, man muss dem Baby nichts beibringen, dass lernen die von selbst.
    Ich frage mich, ob er wirklich je bereit war für ein Kind. Unsere Maus ist ein absolutes Wunschkind ( manchmal befürchte ich, nur ich wünschte mir ein Kind sehnlichst ), wurde durch künstliche Befruchtung gezeugt. Wir mussten so viel durchmachen. … u jetzt? Jetzt hab ich das Gefühl, allein zu sein, jegliche Verantwortung allein zu tragen. Lilly war ein frühchen.sie brauchte in den letzten Monaten physiotherapie 2x die Woche. …arzttermine, rückbildung…. die tage u wochen waren nur mit Terminen versehen. …ich habe das alles alleine bewältigt. … u dann sagt er, ich würde mich zu viel um unsere Tochter kümmern…. ich übe mit ihr krabbeln, hochziehen, stehen….ich spiele u kaspere viel mit ihr….lasse ihr trotzdem genug Freiraum sich selbst entfalten zu können. …. u was macht er.nimmt sie maximal 5min auf den Schoß, macht Dummheiten mit ihr u legt sie wieder hin. Wenn sie jammert, fragt er „was ist denn los mit dir, Schnecke?“. ….
    Es ist echt gruselig. …
    So hab ich mir das nicht vorgestellt. U eine Beziehung haben wir an sich auch nicht mehr. …er zeigt auch an mir kein Interesse. …ist so traurig. Er ist die Liebe meines Lebens, aber bricht mir täglich mehr und mehr das Herz.
    Bin nur noch verzweifelt u enttäuscht.

  21. Daniela Weisenburger 1. November 2015 an 15:57 #

    hallo ich weiss der text ist schön älter aber ich bin auch auf der suche weil ich es langsam nicht mehr ausshalte ich muss auch alles allein machen muss wenn ich dann sag nö ist dein part werde ich nur spöttisch nach gemacht und das ende vom lied er zockt weiter und die kinder machen was sie wollen und ich bin depp der das chaos wieder aufräumen darf ……..ich brauch dringend rat ich weiss nicht mehr wieeeeee

  22. Meli 4. Januar 2016 an 13:08 #

    hallo, ich habe das auch alles hinter mir, habe zwei Kinder ( 6 und 1,5 Jahre) Der älteste geht in die Schule, und hat da auch seine probleme weswegen er zur Ergo-Therapie muss. Ich musste mich auch um alles kümmern Schule, Therapie, Artztermine, Haushalt….. und dazu noch die kleine maus um mich rum. Tja mein Mann fühlte sich aber anscheinend unfair behandelt, da ich keine zeit und keine Kraft mehr hatte, Abends ihn auch noch zu befriedigen. Ich fand vor etwa einen Monat raus, das er des längeren eine Beziehung mit einer anderen Frau führt, weil er seine bedürfnisse von mir ja nicht mehr gestillt bekommen hat. Alles endete dan in einen riesen Streit, wodurch mein Mann mich auch das erste mal in meinen Leben geschlagen hat, und das nicht zu knapp. Er behauptete es wäre alles meine Schuld gewesen, da ich keine zeit mehr für ihn hatte.
    Das ende der Geschichte: Ich bin jetzt alleinererziehende Mutter von 2 Kindern, hab vor einer Woche erfahren das ich im 7. Monat schwanger bin, und weiß nicht wie ich das alles schafen soll. Freunde habe ich nicht wirklich, da ich auch für sie nie zeit hatte. Ergo ich muss alles alleine auf die reihe bekommen, wie ich es vorher mit Mann auch musste, Nur habe ich jetzt 1 kind weniger ( Mann) um den ich mich kümmern muss. Und brauche keine Angst mehr haben verletzt zu werden. Den so schnell kommt mir kein Mann mehr ins haus….

    • Sabineglassart Glaskunst 8. Januar 2016 an 10:31 #

      Hallo das ist ein Päckchen. Aber Kopf hoch das klappt alles. War auch vor dieser Situation und wäre heute froh allein geblieben zu wären. Habe jetzt wieder so einen Mann der nicht viel macht. Ein viertes Kind. Bin kurz davor alles zu beenden. Du schaffst das und wenn dann erst mal für deine Kinder.

  23. Patrick Engel 15. Januar 2016 an 16:11 #

    Hallo zusammen… ;-) Ich bin ein Mann und will mich auch gerne zum Thema äußern. Ich denke, das hier beschriebene passt genau in das Klischee einiger Männer. Ich habe sehr viele davon bei mir auf Arbeit und kann diese Einstellung „der Mann geht arbeiten und die Frau macht den Rest“ überhaupt nicht mehr nachvollziehen, weil es in meinen Augen eine längst eingestaubte Mentalität ist. So war es vielleicht einmal, laaange vor meiner Zeit (35 Jahre bin ich alt). Aber wir leben im 21. Jahrhundert und nicht in der Steinzeit!!! Ich gehe auch arbeiten und danach ist noch lange nicht Feierabend. Ich unterstütze im Haushalte, koche, wasche gelegentlich die Wäsche und teile mir die Aufgaben mit meiner Partnerin. Und das hat nichts mit Unmännlichkeit zu tun etc. Schließlich mache ich genauso dreck oder nutze das Geschirr etc. und vieles mehr! Also ganz ehrlich, ich möchte keine Frau zu Hause sitzen haben, die sich ins gemachte Nest setzt und dafür noch gelobt werden will. Dafür habe ich ganz klare Prinzipien! Wenn alles Reden etc. nichts bringt, sollte man sich kurz oder lang überlegen, ob es das wirklich Wert ist, sein Leben so zu vergeuden. Und da helfen auch nicht die Sprüche, Ausreden, oder ewigen Entschuldigungen…“aber ich liebe ihn oder sie doch“ … wer wirklich liebt, zeigt es nicht nur in Wort und Schrift, sondern mit Gefühl, Respekt und Wertschätzung uvm. Liebe Grüße… ;-)

    • Anja Aus Duisburg 30. April 2016 an 15:15 #

      Du schreibst, du unterstützt im Haushalt usw. Und das hätte nicht mit Unmännlichkeit zu tun. Ich finde das sogar sehr männlich, wenn ein Mann selbständig ist. Da ist was im Kühlschrank verschüttet, mal eben einen Lappen nehmen. Du bist heutzutage eine Seltenheit.

      • Isabel 18. November 2016 an 15:05 #

        Ja, das stimmt leider. Meiner ist eher die Spezies, ey guck mal da ist was im Kühlschrank, du musst den Kühlschrank mal wieder komplett durchwischen. Dreck finden tut er gut. Aber mithelfen tut er wirklich wenig. Ich mach alles, und er saugt ab und an mal und sagt dafür, dass er ja mithilft im Haushalt. Das ist ein Hohn, weil er nichtmal regelmäßig staubsaugt, und ich teils auch das noch erledigen muss. Ich finde wenn man nach Arbeitszeit geht, dann sieht man sehr genau, wer mehr arbeitet. Und er hat dauernd Freizeit während ich im Haushalt am werkeln bin. -.-

    • Martina Sch. 5. Juli 2016 an 09:29 #

      Wenn ich mich beschwere, sagt mein Mann: „Reg dich doch nicht auf und sei nicht immer so schlecht gelaunt! Du weißt doch, dass ich dich liebe und mit dir alt werden möchte…“ Ganz ehrlich? Denkt euch den Rest!

      • Christian Gordon 6. Dezember 2016 an 22:54 #

        yup, aber die Verantwortung liegt, ganz hart gesagt, immer noch bei Dir, niemand zwingt Dich, einen Freund /Mann, der bei solchen Sachen ausweicht, zu haben…ich fände es respektlos, wenn meine Freundin so wäre.

    • Turtel Tuff 8. August 2016 an 09:06 #

      Na, ich hoffe es wird honoriert. Egal, wieviel ich im Haushalt mache, kochen, putzen, einkaufen, es ist nie genug. Meine Frau hat z.B. seit Jahren kein Bad mehr geputzt, das ist mein Job. Gleichberechtigung gehört zu meinem Selbstverständnis, und ich hatte ja auch lange Jahre meinen eigenen Haushalt ohne Frau. Nur bei jeder Gelegenheit beschwert sich meine Frau Dritten gegenüber, dass alles an ihr hängen bleibt. Darauf angesprochen meint sie dann, dass es doch wahr wäre, ich sei so faul wie alle anderen Männer. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie unser Haus aussehen würde, wenn ich wirklich so faul wäre. Daran muss ich immer denken, wenn sich Frauen über ihre Männer beschweren. Vielleicht ist ja oft gar nichts dran, und sie meckern einfach gern. Ich bin doch sicher nicht der Einzige.

  24. Talia 29. Februar 2016 an 15:03 #

    Hallo,Es ist nicht einfach es allem Recht zu machen.Am Ende bleibt man selbst auf der Strecke.Bei mir ist das etwas anders.Mein Freund und ich sind nicht Verheiratet.Bin mit meiner Tochter (jetzt 7J) vor drei Jahren zu meinem Freund Gezogen der mit seinem Sohn (23j) im eigenem Haus Wohnt: Es war schon am Anfang schwierig da mein Freund dies NICHT seinen Eltern sagte ,das ich mit meiner Tochter zu ihm Ziehe .Seine Eltern waren Eintäuscht ,wir alle sassen dann am Esszimmer Tisch. Bis sein Vater sagte“ Er hätte dies gerne zu Vor Erfahren,nun ist das so das ich mich ins gemachte Nest setze“.In dem Moment wahr ich Perplex.Ich blieb sprach Los–
    OK—Ich hatte zum Glück Arbeit hier in der Nähe gefunden.Mein Freund Sagte das ich nicht Voll Zeit Arbeiten brauchte hätte genug Arbeit mit der kleinen und dem Haushalt.Gut–Aber es spielt sich genauso ab wie es oben beschrieben ist.Ich mach die Kleine zu Bett Fertig–zu Schule Fertig-Mach mit ihr Hause er kontrolliert immer spähter–und findet immer was was man besser machen und Ordentlicher machen kann. Ich Arbeite 7 Tage also WE auch–in der darauf Folgende Woche nur zwei Tage.Wenn ich WE Arbeiten muß dann muss ich schauen das ich vor Koche—oder was mach was schnell geht.Keine Spülmaschine mal Ausgeräumt.Sein Sohn schaft das noch nicht mal das Dreckige Geschirr in die Spülmaschine rein zu Räumen.Sauberes Besteck und Teller das holt er sich.Dann der Ober Hammer sein Freund Frägt Früh wenn er ausehr Haus geht immer „Was gibt es heut zum Essen??“Wenn er von der Arbeit kommt die gleiche Frage noch mal.Aber sitzt immer im Zimmer –kommt zum Essen-und wenn er Frische Kleider braucht.Fragt wann ich Bügle er hat keine T-Shirts. Und mein Freund sagt nichts nichts—Ich komm mir vor wie die Putze o Haus Mädchen. Lebens Mittel Kauf ich ein.Sein Sohn nur das was er Trinkt.Die zwei sind stinke Faul. Wenn mein Freund wegen Erkältung—meines Erachtens Übertrieben—ist er ja Tot Krank liegt nur auf Sofa.Ich wenn es mir schlecht geht könnt mir das nicht Erlauben denn da wird nichts gemacht-kein Alt Papier raus gebracht das Geschirr liegt auf der Küchen Ablage alles rum.Nichts gar Nichts.Ich weis nicht was ich tun soll.Und da ich nicht so viel Verdiene bekomme ich auch nichts auf die Seite gespart denn wenn mal was mit meinem Freund ist steh ich mit nichts da??????

  25. Hevi 28. April 2016 an 07:37 #

    Als ich den Beitrag und die Kommentare gelesen habe wurde ich noch wütender :( Ich darf mich auch um alles allein kümmern..Haushalt,Kind, Ehemann.. Nur mein Mann setzt nochmal eins drauf. Anstatt zu arbeiten und mich mit der Arbeit zu Hause allein zu lassen, liegt er lieber bis mittags im Bett. Irgendwann mittags steht er auf, setzt sich an den Frühstückstisch und verschwindet danach zur Arbeit. Er ist Ingenieur und quasi sein eigener Chef. Gegen neun Uhr abends,wenn das Kind vor Müdigkeit quengelt, darf ich dann kochen, er kommt zum Essen nach Hause und danach ist er wieder weg. Bis alles wieder in Ordnung gebracht wurde und ich endlich zur Ruhe komme, ist es Mitternacht. Wenn ich mich beschwere, tut er so als ob ich mit meinen Aufgaben überfordert wäre. Ich würde mich freuen wenn er morgens, wie jeder andere Mann auch, zur Arbeit geht und danach fix und fertig nach Hause kommt und sich von seiner Arbeit erholen müsste.

    • MissStenmann 20. Mai 2016 an 21:52 #

      Oder sich morgens wenn er nicht arbeitet am Haushalt beteiligt. Ingenieur sein finde ich ne schlechte Ausrede das nicht zu tun. Ich bin Ingenieurin und Mama, und das geht auch :-P

  26. Anja Aus Duisburg 30. April 2016 an 15:31 #

    Wer hat eigentlich den Satz „Der Mann ist das starke Geschlecht“ erfunden. Guter Witz. Klar arbeitet z. B. ein Manna auf der Baustelle schwerer, als die Frau z. B. im Büro. Ich kann dieses: „Ich bin so kaputt.“ nicht mehr hören. Männer, auch Frauen, die im Büro arbeiten, können kaputt sein. Und was machen alleinerziehende Väter? Die gibt’s auch. Wenn beide arbeiten, egal was, können auch beide was tun. Wenn nur einer arbeitet, macht der andere selbstverständlich den größten Teil, aber nicht alles alleine. Alleinstehende Menschen ohne Kind gehen auch arbeiten und müssen den Haushalt alleine machen. Leider verstehen viele Männer das nicht.

    • Isabel 18. November 2016 an 14:55 #

      Nee nee ein Mann auf der Baustelle arbeitet nicht unbedingt härter. Er hat lediglich mehr körperliche Kraft zur Verfügung zum Einsetzen. Also wenn man trainieren geht, wird man stärker. Und wenn man viel trainiert, dann schafft man mehr, mit weniger Anstrengung. Tja und so ist das Leben als Mann. Ein Mann ist meistens von Natur aus mit mehr körperlicher Kraft gesegnet, als wir Frauen. Wenn er auf der Baustelle arbeitet, dann muss er viel körperliche Kraft aufwenden. Was aber ist viel anstrengender? Wenn man keinen Feierabend hat, und man nonstop durcharbeiten muss. Ich finde fair ist die Arbeitsaufteilung eigentlich erst dann, wenn gleich viel gearbeitet wird. Aber statt dessen Eier ich momentan in einer Beziehung rum, in der ich der Doof für alles bin, und er der König, der auf der faulen Haut rum liegt,

  27. Christian Gordon 25. Mai 2016 an 21:24 #

    Was mich wundert…erstens, warum bespricht man die Aufgabenteilung nicht bereits vor der Familienplanung bzw. sobald man(n) ernst wird?Gehört für mich zu den grundlegenden Werten und Sichtweisen sowie Lebensweisen, über die man sich im Klaren sein sollte, wenn man beschließt, zusammenzuziehen und einen Familie zu gründen. Ich frage mich ob den Frauen vorher nicht aufgefallen ist? Abgesehen davon, dass man sowas grundlegendes leider auch im 21. Jahrhundert besprechen sollte…
    Zweitens: Dass man als Mann die Vollzeitstelle als Ausrede nutzt um beim Haushalt zu entlasten verstehe ich in doppelter Hinsicht nicht: auch als Kinderloser mit einer Vollzeitstelle koche /putze/ bügle ich bzw. gehe einkaufen ?

    • Martina Sch. 5. Juli 2016 an 09:24 #

      Mir geht es ähnlich wie den Frauen in den Kommentaren. Schön dass du dich hier zu Wort gemeldet hast, sonst hätte ich schon geglaubt, alle Männer sind wie meiner. #auchMännerkönnennormaleansichtenhaben

    • Isabel 18. November 2016 an 14:49 #

      Nicht jedes Kind ist geplant. Unseres war der schönste Unfall, der passieren konnte. Nur der Mann der dran hängt, ist leider so schwierig, wie bisher keiner meiner Freunde war. Nur da ich eine treue Seele bin, fällt es mir schwer mich von ihm zu trennen. Die Vernunft sagt, dass es besser wäre. Aber mein Geist ist sich noch unschlüssig aufzugeben. Ich fühle mich allerdings mittlerweile so niedergeschlagen, dass ich vielleicht gar nicht mehr die Kraft habe, wichtige Entscheidungen zu treffen. Und da er ein Narzisst ist, wird er mich auch nicht einfach so gehen lassen. Eine äußerst schwierige Situation.

      • Christian Gordon 28. September 2017 an 22:00 #

        Dein Kind verdient es, keinen narzisstischen Vater zu haben, sondern eine wirklich ausgeglichene Beziehung als Rollenmodell vorgelebt zu bekommen. Cheers.

  28. Supermami 15. Juni 2016 an 13:10 #

    Es ist so toll zu lesen dass es viele Frauen in der gleichen Situation gibt. Obwohl es ja eigentlich nicht wirklich toll ist wie man sich jeden Tag mit diesen Umständen herumkämpft.
    Richtig kotzübel wird mir übrigens in Situationen, in denen sich mein Mann vor Dritten hinstellt und den Superpapa mimt und Reden schwingt zu Familir, Erziehung etc und so tut als ob alles sein Verdienst wäre und er ja so viel tut und voll den Dirchblick hat. Je nach dem in welchem Umfeld er das von sich gibt kommen dann aber sarkastische Kommentare von mir.
    Zum Glück gehöre ich zu der selbstbewussten Sorte Frauen die sich nicht alles gefallen lassen und auch einen soliden Job mit gutem Einkommen haben. Vermutlich kracht es auch deswegen häufiger, ein stilles Mäuschen das alles in sich reinfrisst und irgendwann nicht mehr kann ist natürlich für Männer bequemer.
    Mal sehen wie lange das noch gut geht. Unsere Kinder sind 3 Jahre bzw 10 Wochen alt.

  29. BerlinerMami 16. Juni 2016 an 08:46 #

    Habe dasselbe Spielchen 10 Jahre lang mitgemacht – nach 6 Jahren und der Geburt der Kleinen wurde es noch schlimmer und es kamen psychische und physische Gewalt hinzu. Nachdem er mich vor unserer Tochter angegriffen hat, hat es bei mir endlich klick gemacht und ich habe mich getrennt. Nach 8 Monaten kann ich mittlerweile sagen – ja, es ist eine schwierige Entscheidung, sich aus so einer Situation zu befreien… Ja, es folgen Zeiten in denen man nicht mehr kann…Ja, ich war überfordert und verzweifelt… ABER- Genauso würde ich es jederzeit wieder machen. Ich bin dankbar über jeden Tag ohne diesen Menschen und bin stolz auf alles, was ich in den letzten Monaten für mich und meine Tochter geschaffen habe… ein völlig neues Leben in einem anderen Bundesland…..Niemals wieder werde ich mir so etwas antun- mein einziges Leben so verschwenden, nur weil ich es allen Recht machen möchte oder es gemeinsame Kinder gibt!!!

    • Christiane X. 28. November 2017 an 13:04 #

      Wollte dir einfach nur sagen: Toll! Weiter so!!! :)

  30. Martina Sch. 5. Juli 2016 an 10:43 #

    Ich kenne das auch zu gut. Im Alltag, wenn ich mit meinen ganzen Aufgaben und den Kindern beschäftigt bin (zwei Mädchen, 7 und 12), hab ich meistens keine Zeit, drüber nachzudenken, wie falsch das alles läuft. Wenn ich allerdings hier die Kommentare lese, denke ich, dass das alles bei mir ähnlich und teilweise für mich sogar schlimmer ist. Warum ich das so lange mitmache? Weil ich’s die ganze Zeit nicht kapiert habe und jetzt noch den richtigen Zeitpunkt abwarte.
    Mein Mann hat mir heute gesagt, ich soll nicht immer so schlecht gelaunt sein, er liebt mich doch und will mit mir alt werden. Äh, ja. Genau.
    Mein Mann ist selbständig, kann sich seine Arbeitszeiten und vor allem Pausen legen, wie er möchte. Jeden Abend geht er ein bis zwei Stunden zum Feierabendbier trinken und fällt nach dem Abendessen platt auf’s Sofa. Urlaub machen wir fast ausschließlich nur gemeinsam mit seiner Clique. Im Haushalt hilft er äußerst selten und die Kinder dürfen ihn manchmal begleiten, wenn er seine Hobbys ausübt. Da sagt er dann, dass er was mit ihnen unternommen hat. Gemeinsam als Familie gehen wir nicht mal mit unserem Hund spazieren.
    Dafür schreit er gerne rum, wenn ihm irgendwas nicht passt (also täglich) und verbringt möglichst viel Zeit ohne uns oder eben auf dem Sofa vor dem Fernseher.
    So hab ich mir das alles nicht vorgestellt, und so werde ich auch nicht den Rest meines Lebens verbringen.
    Nachdem er mir schon zwei Mal nahegelegt hat, dass ich doch meine Koffer packen soll, habe ich mir jetzt neben meiner Teilzeitstelle noch einen Nebenverdienst gesucht. Ich will nämlich auf niemanden mehr angewiesen sein.

  31. MaryMarvelous 2. Oktober 2016 an 15:02 #

    Wie dein Mann dich und euere Situation behandelt ist nicht nur unfair, sondern respektlos. Du hast genau so ein Recht darauf zu arbeiten und dich anschließend auch mal auszuruhen wie dein Mann. Aber was mich am meisten verstört ist, dass dein Mann keine Lust hat in seiner Freizeit etwas mit seinen Kindern zu unternehmen. Es gehört zum Kinderkriegen dazu, dass man sich auch mal Nörgeleien und Streit gefallen lassen muss, aber wenn man seine Kinder wirklich liebt sollte man darüber hinwegsehen können, zumindest gelegentlich.

    • Christian Gordon 6. Dezember 2016 an 23:01 #

      Würde mich auch stören….aber hey Leute, warum um gottes Willen lasst Ihr Euch auf solche Männer überhaupt ein? Soller doch sein Leben so verbringen, Ihr seid nich gewzungen, solche Männer „umzerziehen“ und sie müssen es auch nicht…sollte man nur vorher bedenken bevor man sich bindet. Man wird ja nicht zwangsverheiratet, ne…

  32. christa 13. November 2016 an 18:54 #

    So ging es mir auch nun habe ich meine Meinung dazu preisgegeben und er ist gegangen also so einen“faulen Sack“kannst du nicht umstimmen

  33. Jessica 8. Januar 2017 an 13:58 #

    Liebe Ute, bitte höre nicht auf zu arbeiten. Sollte Deinem Mann mal einfallen, Dich verlassen zu wollen, bist Du mittellos. Ich bin selbst seit 10 Jahren alleinerziehend. Das Problem, was wir meistens von uns haben, ist dass wir zum Sozialfall werden, sollten wir nicht dafür gesorgt haben. Solltest Du keinen Job haben, der Dich und Deine Kinder finanziert, fang eine Ausbildung oder ein Studium an.
    Sage Deinem Mann, Du möchtest mal für 2 Jahre tauschen. Du arbeitest, er bleibt zuhause. Das ist meistens sehr heilsam.
    Ich arbeite Vollzeit, mache den Haushalt und alles andere. Es geht sehr hakelig, die Wohnung ist nicht immer tipptopp, ich bin häufig extrem müde, aber es ist ok.
    LG Jessica

  34. Cathy Cat 31. März 2017 an 00:38 #

    Liebe Ute,

    das ist ja echt eine miese Situation. Ich habe zwar nicht alle Kommentare gelesen, aber: Habt ihr es schonmal mit dem klassischen Haushaltsplan versucht? Oder auch mit einem Terminkalender, in den er auch einbezogen ist? Mach ihm klar, dass auch dein Tag nur 24 Stunden hat oder lass demonstrativ seine Wäsche beim Waschen mal liegen. Soll er halt sehen, wie er klarkommt.

    Macht verbindliche Absprachen. Oder du hast auch mal „ganz plötzlich“ einen Termin, wenn er frei hat – und er hat dann halt die Kinder ;).

  35. Braunmann 2. August 2017 an 20:31 #

    Bei uns sieht es so aus, ich arbeite (meine Frau nicht), gehe meistens einkaufen (immer wenn es um Einkauf von schweren Sachen bzw. für mehr als 1 Tag geht), mache fast alle Wäschen, mache die meiste Putzarbeit, bringe immer den Müll raus, koche alles, was etwas mehr Aufwand als „Spaghetti-Dosentomate“ bedeutet.
    Sie macht praktisch nur, wozu sie gerade Lust hat. Wenn ich frei habe oder später zur Arbeit muss, bringe ich das Kind in die Kita bzw. hole ab oder beides (dazu stehe ich früher auf). Frau schläft die Hälfte der Tage bis 12 oder 13 Uhr, weil sie abends nicht einschlafen kann. Wenn ich es wagen sollte vorzuschlagen, dass sie mittels Wecker früher aufsteht, geschweige denn mehr als 3 Stunden die Woche mit Haushalt zu verbringen, ist sie stundenlang sauer und tagelang nachtragend.
    Ich finde, das reicht einfach nicht, bin ich denn bekloppt? Mit 45 Minuten, 1 Stunde am Tag Haushalt sollte es ordentlich und sauber genug sein, ich bin kein Putzfanatiker. Fühlt sie sich schlecht, müde oder schlapp, bleibt sie gleich durchgehend im Bett. Meine freien Tage und Wochenenden muss ich 3-4 oder mehr Stunden mit Nacharbeit des Haushalts verbringen, weil wir sonst in Müll, Dreck und Schmutzwäsche untergehen.

    Selbst so sieht es noch aus, dass ich selten Besuch in die Wohnung lassen kann. Ich gebe ihr nicht die ganze Schuld, für Depression (in Behandlung) kann sie nichts. Aber selbst dann kann man sich doch etwas mehr zusammen reißen, oder? Vom Staat bekommen wir keine Hilfe, die melden sich nach mehreren Anfragen nach sozialer Haushaltshilfe nicht mehr zurück.
    Warum ich das alles zu einem uralten Beitrag schreibe? Weil ich mir nur so Luft machen kann, und weil ich hören möchte, dass ich nicht alles falsch sehe.

    • Christiane X. 28. November 2017 an 12:55 #

      Das klingt echt übel! Natürlich sind Depressionen nicht einfach, aber das sie „Sauer“ wird und nachtragend ist, passt absolut nicht dazu.
      Depressive Menschen neigen meiner Erfahrung nach eher dazu einem bei sowas zuzustimmen, oder sich sogar von sich aus ständig selbst runter machen. Halt so nach dem Motto „Ich kann nichts, ich bin nichts wert, mein Partner und meine Kinder haben was besseres verdient“ usw.
      Das ein Mensch mit echten Depressionen wirklich sauer wird, habe ich allerdings noch nie erlebt. Die depressiven Menschen die ich kenne erwarten nicht mal Verständnis, weil sie sich eben selbst fertig machen, und nicht glauben können (oder wollen?) das jemand etwas gutes in ihnen sieht.
      Du verlangst nicht zu viel, machst aber auch nicht alles richtig, weil du ihr meiner Meinung nach zu viel abnimmst. Aus einer Depression kommt man nicht raus wenn diese zu „Bequem“ ist.

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