7 Gründe, warum Oma und Opa für dein Kind so wichtig sind

„Bei Oma und Opa darf ich viel mehr Süßigkeiten essen!“ Diese oder ähnliche Argumente liefern Kinder gerne. Dabei sind die Großeltern so viel mehr für den eigenen Nachwuchs. Wir haben zusammengetragen, warum Oma und Opa einfach unersetzlich sind:

1.    Sie haben eine Engelsgeduld!

Der Terminplan von Großeltern ist nur selten voll, daher verbringen sie abseits des Alltagsstresses gerne Zeit mit ihren Enkeln. Das beliebte Kinderbuch fünfmal in Folge vorlesen? Die Puppensammlung in einem aufwendigen Procedere frisieren? Dafür nehmen sich Großeltern gerne Zeit. Mit ihrer Engelsgeduld gehen sie den Bedürfnissen der Kinder gerne nach und vermitteln Geborgenheit und Sicherheit. Kinder erfahren dadurch, dass ihre Bedürfnisse ernst genommen werden, was für eine gesunde Entwicklung sehr wichtig ist.

2.    Sie unterstützen, wo sie können!

Die Hälfte aller Familien setzt auf die Hilfe der Großeltern, wenn Mama wieder arbeiten geht. Vor der Kindergartenzeit wäre es vielen Eltern kaum möglich, ihrer beruflichen Tätigkeit nachzugehen, wenn Oma und Opa nicht auf die Kleinen achtgeben würden. Vor allem alleinerziehende Mütter oder Väter müssen arbeiten gehen, um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. Das wäre ohne die Babysitterdienste von Oma und Opa oftmals nicht möglich. Aber Großeltern helfen nicht nur, wenn Eltern ihre Pflichtaufgaben wie Einkaufen und Arbeiten erfüllen müssen. Sie ermöglichen auch die nötige Zweisamkeit für Eltern, damit diese mal durchatmen können. Und die Kinder? Die genießen die Aufmerksamkeit der Großeltern und das zusätzliche Rampenlicht.

Oma und Opa unterstützen, wo sie können (© Getty Images)

Oma und Opa unterstützen, wo sie können (© Getty Images)

3.    Sie stehen beratend zur Seite!

Kinderkrankheiten, schlaflose Nächte und Organisationsprobleme? Oma und Opa wissen meistens Rat, denn es gibt kaum etwas, was sie nicht selbst mit den eigenen Kindern erlebt haben. Mit ihrer Weisheit können sie für mehr Klarheit sorgen und Fehltritte verhindern. Natürlich, nicht jeder Rat wird gerne angenommen und ist eher in die Kategorie „überflüssig“ einzuordnen. Trotzdem lohnt sich unter dem Strich die telefonische Seelsorge der Großeltern.

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4.    Sie haben immer ein offenes Ohr für Kinder!

Bei den Großeltern können Kinder ihre Sorgen und ihren Kummer loswerden. Mit einer größeren Distanz können Oma und Opa häufig einen neutraleren Ratschlag geben als die Eltern. Wo Großeltern Geduld, Trost und Verständnis walten lassen, können Eltern schon einmal ein wenig zu streng wirken. Dann ist es gut, wenn die Großeltern die Wogen glätten und versöhnlich wirken.

5.    Sie verwöhnen und das ist gut so!

Mehr Süßigkeiten, längere Fernsehzeiten und weniger aufräumen, das würde es bei Mama und Papa nicht geben. Kein Wunder, denn die Großeltern müssen ja auch nicht die volle Verantwortung übernehmen. Bei Oma und Opa gelten nicht dieselben Erziehungsregeln wie zu Hause, denn dort muss alles organisierter ablaufen. So genießen Kinder bei ihren Großeltern die Extraportion Freiheit. Sorgen müssen sich Eltern über die laschen Regeln aber nicht. Kinder sind schon früh in der Lage, den Unterschied zwischen den beiden Haushalten zu erkennen und sich an die jeweiligen Spielregeln zu halten.

Oma und Opa dürfen verwöhnen (© Getty Images)

Oma und Opa dürfen verwöhnen (© Getty Images)

6.    Sie haben viel zu erzählen!

Oma und Opa kennen so einige Geschichten. Besonders interessant wird es für Kinder, wenn sie aus ihrer eigenen Jugend erzählen. „Ihr habt früher in einer Zinkwanne gebadet? Hattet ihr denn kein Badezimmer?“ Wir, als Kinder unserer Eltern wissen das. Unsere Kinder wiederum sind noch eine Generation weiter entfernt und finden Vergangenes umso spannender. Für Kinder sind diese Erzählungen sehr wichtig, denn damit werden ihre familiären Wurzeln klar. Ganz nebenbei gibt es Ihnen die Gelegenheit, über das Leben (auch das frühere) zu reden.

7.    Sie haben die tollsten Rezepte!

Viele Omas und Opas kochen leidenschaftlich gerne. Sie tragen Rezepte oftmals über viele Generationen hinweg und haben viel Erfahrung im Zubereiten von leckeren Gerichten. Aussagen wie: „Bei Oma schmeckt es am besten“, kennen wir schließlich auch noch aus unserer eigenen Kindheit. Eine ganz besondere Zeit, ist die Weihnachtszeit. Dann nehmen sich Großeltern gerne Zeit, um mit ihren Enkeln Kekse zu backen. Was im eigenen Haushalt in Chaos endet, wird dort mit viel Geduld umgesetzt. Wie schön, dass wir solche Aktivitäten in den Haushalt der Großeltern auslagern können.

Oma und Opa haben die tollsten Familienrezepte (© Getty Images)

Oma und Opa haben die tollsten Familienrezepte (© Getty Images)

Eltern, Kinder und Großeltern profitieren alle von einem engen Bund zueinander. Mit den Enkelkindern haben Großeltern die Möglichkeit, die Kindheit des eigenen Nachwuchses noch einmal nachzuempfinden. Diesmal aber mit viel mehr Ruhe und Gelassenheit. Leider besteht nicht immer der gewünschte Kontakt zu den Enkeln, weshalb sich die Bundesinitiative Großeltern für ein geordnetes Umgangsrecht für Oma und Opa einsetzt.

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