Kleinkind 36 Monate – 3 Jahre

Nach der Trotzphase In der Zeit zwischen dem dritten und dem vierten Geburtstag steckt Ihr Kind voller Energie und Neugierde. Seine Persönlichkeit entwickelt sich enorm – jetzt kommen die Charakterzüge Ihres Kindes wirklich zum Ausdruck! Wenn die Trotzphase Ihres Kindes vorbei ist, wird das Leben oft etwas einfacher. Ihr Kind hat eine bessere Kontrolle über […]

Kind mit 36 Monaten, 3 Jahre altNach der Trotzphase

In der Zeit zwischen dem dritten und dem vierten Geburtstag steckt Ihr Kind voller Energie und Neugierde. Seine Persönlichkeit entwickelt sich enorm – jetzt kommen die Charakterzüge Ihres Kindes wirklich zum Ausdruck!

Wenn die Trotzphase Ihres Kindes vorbei ist, wird das Leben oft etwas einfacher. Ihr Kind hat eine bessere Kontrolle über seine Bewegungen und ist sich seiner Fähigkeiten sicherer, Wünsche und Bedürfnisse auszudrücken. Gegen Ende des vierten Jahres hat sich Ihr Kind sehr wahrscheinlich zu einem kreativen, energischen und gut sprechenden kleinen Menschen mit einer unerschöpflichen Neugierde auf die Welt entwickelt.

Fein- und Grobmotorik

Sie werden jetzt deutliche Fortschritte in Bezug auf seine körperlichen Fähigkeiten sehen. Ihr Kind kann jetzt richtig laufen und springen und schafft es, ein kleines Stück zu balancieren. Es kann alleine Treppen steigen und Dreirad oder Fahrrad mit Stützrädern fahren. Was die feinmotorischen Fähigkeiten betrifft, kann Ihr Kind eine Tasse mit einer Hand festhalten, einen Reißverschluss hochziehen und große Knöpfe selbst zuknöpfen. Wenn Sie Ihrem Kind einen Buntstift geben, kann es einfache Formen nachmalen, die Sie ihm vorgemalt haben, beispielsweise einen Kreis.

Sozialverhalten und kognitive Fähigkeiten

Kognitiv und im Sozialverhalten ist dies eine sehr wichtige Lernphase für Ihr Kind. Es spielt kreativer und realistischer, beispielsweise mit Puppen, Kuscheltieren, Autos oder anderen Spielzeugen. Es hat ein besseres Verständnis für seine Umwelt und zeigt dies, indem es erwartet, Menschen dort vorzufinden, wo sie sich für gewöhnlich aufhalten, Gespräche führt und über frühere Ereignisse und Personen spricht, die nicht anwesend sind.

Ihr Kind zeigt auch mehr Interesse, wenn Sie zusammen lesen. Es stellt vielleicht Fragen über die Personen im Buch, tut als ob es liest, zeigt auf seine Lieblingsbilder und erzählt seine eigene Geschichte zu den Bildern.

Kleine Kinder beschäftigen und identifizieren sich jetzt mehr mit Gleichaltrigen und betrachten und imitieren andere Kinder. Jetzt geht Ihr Kind vom Parallelspiel über zum Zusammenspiel, auch wenn es trotzdem noch Schwierigkeiten damit haben kann, zu teilen und abzuwarten, bis es an der Reihe ist.

Die Welt soll ihre Ordnung haben

Es beschäftigt sich immer noch mit Ritualen und Routinen und kann es vielleicht gar nicht leiden, wenn diese unterbrochen werden. Es macht ihm Spaß, im Haushalt zu helfen, und in diesem Alter möchten Kinder in alles, was vor sich geht, mit einbezogen werden. Außerdem gelingt es ihnen immer besser, die Wörter in der richtigen Reihenfolge zu sagen.

Den Charakter des Kindes auf positive Art formen

Ihr Kind ist ein soziales Wesen. Die Basis für die persönliche und soziale Entwicklung wird im frühen Kleinkindalter gelegt. Die sozialen Fähigkeiten sind von Bedeutung, wenn Ihr Kind Kontakte knüpft und Freundschaften mit Gleichaltrigen schließt.

Indem Sie bewusst auf Ihr Kind reagieren, können Sie positive Charakterzüge verstärken und daran arbeiten, negative zu unterdrücken – unabhängig vom Geschlecht Ihres Kindes. Es gibt sehr viele Bücher und Fernsehprogramme zur Kindererziehung. Als Eltern bekommen Sie viele Informationen, und Sie müssen zu Vielem Stellung beziehen. Man könnte fast meinen, dass man sich für eine bestimmte pädagogische Methode oder einen Experten entscheiden muss.

Sich mit anderen über den Erziehungsstil austauschen

Erziehung ist etwas, zu dem jeder eine Meinung hat – ob er Kinder hat oder nicht –, und Sie als Eltern diskutieren bestimmt sowohl miteinander als auch mit anderen über dieses Thema. Es kann konstruktiv sein, wenn Sie einander eine Rückmeldung darüber geben, wie Sie sich Ihrem Kind gegenüber verhalten. Es kann auch praktisch sein, sich mit Freunden oder anderen Vertrauenspersonen zu beratschlagen, um zu hören, wie sie es machen und welche Entscheidungen sie getroffen haben. Darüber hinaus gibt es vielleicht auch noch Erzieher in der Krippe, die Ihr Kind anders erleben als Sie selbst. Dort befindet sich Ihr Kind auch in anderen Situationen. Es kann aber auch schmerzhaft sein, Rückmeldungen von anderen Erwachsenen zu bekommen.

Zusammen herauszufinden, wie Sie auf positive Art und Weise Grenzen setzen können, kann ein nützlicher und lehrreicher Prozess sein. Eine unserer wichtigsten Aufgaben als Eltern ist es, unser Kind auf die Zukunft vorzubereiten.