Kleinkind 27 Monate

Gründe für Trotzanfälle Wutanfälle finden im Alter zwischen zwei und drei Jahren normalerweise ihren Höhepunkt und sind ein ganz normaler, wenn auch ziemlich anstrengender Teil der Entwicklung Ihres Kindes. Auch wenn Ihr Kind verbale Fähigkeiten hat, ist es oft noch nicht in der Lage, seine Wünsche mitzuteilen, und das kann ganz schöne Frustrationen auslösen. Ihr […]

Kind im Alter von 27 MonatenGründe für Trotzanfälle

Wutanfälle finden im Alter zwischen zwei und drei Jahren normalerweise ihren Höhepunkt und sind ein ganz normaler, wenn auch ziemlich anstrengender Teil der Entwicklung Ihres Kindes. Auch wenn Ihr Kind verbale Fähigkeiten hat, ist es oft noch nicht in der Lage, seine Wünsche mitzuteilen, und das kann ganz schöne Frustrationen auslösen. Ihr Kind hat auch körperliche Fähigkeiten, schafft es jedoch noch nicht, alles zu machen, wozu es Lust hat.

Außerdem hat es noch nicht gelernt, mit seinen Gefühlen umzugehen. Das sind die optimalen Voraussetzungen für einen Wutanfall. Wutanfälle haben die Tendenz aufzutreten, wenn Ihr Kind müde oder hungrig ist oder einen schlechten Tag hat und wenn eine Situation frustrierend oder überwältigend ist. Es reicht schon, wenn ein Keks auf den Boden fällt, um einen Wutanfall auszulösen. Der Grund ist dann allerdings meistens nicht der Keks, sondern es sind mehrere kleine, über den Tag verteilte Enttäuschungen und Frustrationen.

Wie reagieren?

Beobachten Sie Ihr Kind, um herauszufinden, wann im Laufe des Tages es zufrieden ist und gute Laune hat und wann es die Tendenz hat, frustriert zu sein. Wenn Sie herausgefunden haben, wann die Gefahr eines Wutanfalls am größten ist, stehen Ihre Chancen besser, ihn abzuwenden.

Sie sollten außerdem für vorhersehbare Regeln sorgen und diese Ihrem Kind möglichst klar und deutlich mitteilen. Geben Sie Ihrem Kind ruhig ein paar Wahlmöglichkeiten. Selbstverständlich gibt es immer wieder Situationen, in denen Ihnen nichts anderes übrig bleibt, als so gut es geht auf den Anfall zu reagieren und Ihrem Kind beizustehen, wenn es sich wieder beruhigt hat.

Versuchen Sie, gewünschtem Verhalten mehr Aufmerksamkeit zu schenken als ungewünschtem. Sie sollten niemals vergessen, dass Wutanfälle bei den meisten Kindern ein vorübergehendes Phänomen sind, das vorbei ist, wenn Ihr Kind fortgeschrittenere Formen der Kommunikation und soziale Fähigkeiten lernt.

Gemeinsam lachen stärkt die Beziehung…

Nur wenige Dinge kommen so von Herzen wie das Gelächter von Kindern. Kinder lachen, bevor sie sprechen können, und die Forschung ist der Meinung, dass das Lachen älter als die Sprache ist. Lachen schafft Gemeinschaft, und sowohl Sie als auch Ihr Kind erfahren es als positiv. Kinder lachen meistens öfter als wir Erwachsenen, man geht von ganzen 400 Mal am Tag aus. Kinder sind lustig und haben ein Gefühl für amüsante Dinge. Oft ist nicht viel nötig, um sie zum Lachen oder Lächeln zu bringen. Es hat fast den Anschein, dass sie nur auf einen Grund warten. Finden Sie heraus, was Ihr Kind zum Lachen bringt.

… und zeugt von Sinn für Timing

Ab und zu kann es passieren, dass wir Erwachsenen den Humor und das Gelächter als störend empfinden und möchten, dass unser Kind leiser ist. Sie sollten jedoch nicht vergessen, wie wichtig Humor ist: Er ist gut für die Gesundheit und sorgt für gute Unterhaltung. Lustig zu sein hat viel mit Timing zu tun, und Ihr Kind beweist, dass es diese Fähigkeit besitzt, indem es Humor zeigt. Es lohnt sich, solche Momente zusammen mit Ihrem Kind zu verbringen, da es Ihnen beiden das Gefühl der Zusammengehörigkeit gibt. Das gefühlsmäßige Band zwischen Ihnen ist etwas ganz Besonderes, und Ihr Kind wird sich immer daran erinnern. Das wird später im Zusammenspiel und Verhältnis Ihres Kindes zu anderen zum Ausdruck kommen.