Kleinkind 21 Monate alt

Veränderte Ernährungsgewohnheiten? Es kann sein, dass Sie eine Veränderung bei den Ess- und Schlafgewohnheiten Ihres Kindes feststellen. Vielleicht isst Ihr Kind weniger und zieht es stattdessen vor, mehrere, über den Tag verteilte kleine anstatt wenige große Mahlzeiten zu sich zu nehmen. Sollte dies der Fall sein, ist es wichtig, dass Sie für gesunde kleine Mahlzeiten […]

Kind im Alter von 21 MonatenVeränderte Ernährungsgewohnheiten?

Es kann sein, dass Sie eine Veränderung bei den Ess- und Schlafgewohnheiten Ihres Kindes feststellen. Vielleicht isst Ihr Kind weniger und zieht es stattdessen vor, mehrere, über den Tag verteilte kleine anstatt wenige große Mahlzeiten zu sich zu nehmen. Sollte dies der Fall sein, ist es wichtig, dass Sie für gesunde kleine Mahlzeiten sorgen, die zusammen genauso viele und wichtige Nährstoffe enthalten wie große Mahlzeiten. Es kann auch passieren, dass Ihr Kind einige Sachen plötzlich nicht mehr isst oder nur noch bestimmte Lebensmittel essen möchte.

Und die Schlafgewohnheiten?

Kleine Kinder in diesem Alter schlafen nachts gerne bis zu zwölf Stunden. Sie können jedoch wachwerden, weil ihre Windel gewechselt werden muss oder ihnen zu warm oder zu kalt ist. Es kann schwierig sein, sie abends zur Ruhe zu bekommen. Manche lernen, die Schlafenszeit hinauszuzögern, indem sie beispielsweise weglaufen, wenn sie ihren Schlafanzug anziehen sollen, um mehr Wasser bitten, Sie bitten, dass Sie ihnen ein Buch vorlesen usw. Viele Kinder reden und spielen noch gerne im Bett, bevor sie endlich zur Ruhe kommen und schlafen. Im Laufe des zweiten Lebensjahres gehen die meisten Kinder dazu über, tagsüber nur noch einen Mittagsschlaf zu halten. Achten Sie darauf, dass Sie das Mittagsschläfchen nicht zu spät auf den Tag legen, da es dann noch schwieriger sein kann, abends vor dem Zubettgehen zur Ruhe zu kommen.

Trotzphase

Kinder sind temperamentvoll und teilen einem mit, wenn sie der Meinung sind, dass sie ungerecht behandelt wurden. Ihre Selbständigkeit kollidiert ab und zu mit den Wünschen der Eltern. Manchmal macht Ihr Kind etwas, um Ihre Aufmerksamkeit zu wecken, und ein andermal, um seine Grenzen auszutesten. Dann kann es durchaus schon mal passieren, dass Sie Ihr schreiendes Kind aus dem Laden tragen müssen, weil es nicht genau das bekommen hat, was es wollte. Jetzt sind Sie es, der Verständnis dafür aufbringen muss, dass ein starker und kampflustiger kleiner Racker sich halt manchmal nicht unbedingt gerade in den Kindersitz setzen möchte.

Jetzt können Sie manchmal das Gefühl haben, dass Ihre Tage nur noch aus dem Aufwischen umgekippter Milchgläser, dem Entfernen von Marmeladenflecken auf dem Pulli und dem Aufräumen von Spielen bestehen. Die Bedürfnisse Ihres Kindes und Ihre eigenen Bedürfnisse werden in den kommenden Jahren noch oft aufeinanderstoßen. Die „Das kann ich allein-Phase“ hat mit der Auffassung Ihres Kindes zu tun, dass es ein selbständiges Wesen ist. Es hat entdeckt, dass es Ihr Verhalten beeinflussen kann.

Ihr Kind kann bei dem Versuch, seine Ziele zu erreichen, unermüdlich sein. Darum sollten Sie sich am besten absprechen, wie Sie auf was reagieren. Manche von Ihnen werden mehrmals täglich mit denselben Situationen konfrontiert, andere Kinder sind zufrieden, wenn die Eltern ihnen bei den meisten Dingen helfen. Es kann faszinierend sein zu sehen, wie viel Kraft in einem zweijährigen Kind steckt, wenn ihm auffällt, dass sein Projekt ihm nicht gelingt. Einige von Ihnen wissen bestimmt nur allzu gut, wie der Ausdruck „terrible twos“ (Trotzphase Zweijähriger) entstanden ist!