Kleinkind 20 Monate alt

Mit Fantasie wachsen Flügel Die großen „Neuzugänge“ im Alter zwischen 18 Monaten und 2 Jahren heißen „Fantasie“ und „tun als ob“. Das Kurzzeitgedächtnis entwickelt sich jetzt schnell, und das Gleiche gilt für das Verständnis für den „permanenten Zustand von Objekten“ – Ihr Kind lernt, dass Dinge und Menschen sich nicht verändern. Mit Dingen experimentieren Die […]

Kleinkind im Alter von 20 MonatenMit Fantasie wachsen Flügel

Die großen „Neuzugänge“ im Alter zwischen 18 Monaten und 2 Jahren heißen „Fantasie“ und „tun als ob“. Das Kurzzeitgedächtnis entwickelt sich jetzt schnell, und das Gleiche gilt für das Verständnis für den „permanenten Zustand von Objekten“ – Ihr Kind lernt, dass Dinge und Menschen sich nicht verändern.

Mit Dingen experimentieren

Die Fähigkeit, zu denken und zu überlegen, verbessert sich dramatisch. Der Forschungsdrang geht jetzt einen Schritt weiter – Ihr Kind gibt sich nicht mehr nur damit zufrieden herauszufinden, wo die Dinge sind, sondern es möchte auch wissen, was es damit machen und welche Fähigkeiten es trainieren kann, indem es sie gebraucht. Nehmen Sie beispielsweise Stapelringe, die man auf einen Stab stecken muss. Beobachten Sie den Entscheidungsprozess Ihres Kindes, wenn es sich überlegt, welchen Ring es auf den Stab stecken soll.

Am Anfang legt Ihr Kind irgendeinen Ring auf, ohne auf die Größe zu achten. Mit der zunehmenden Entwicklung seiner mentalen Fähigkeiten und seiner Motorik wird Ihr Kind jedoch damit anfangen, zuerst den größten Ring ganz nach unten zu legen.

Sortieren mit Ausdauer

Ihr Kind lernt, Objekte bewusster zu benutzen, um seine Ziele zu erreichen. Da sich auch das Gedächtnis und die Konzentration weiterentwickeln, wird es immer länger an seinen Projekten arbeiten. Es kommt sogar später darauf zurück, um sie zu „vollenden“. Ihr Kind lernt nach Form, Farbe, groß, klein, laut, leise, weich und hart zu sortieren.

In schwierigen Situationen Hilfe holen

Für die meisten Eltern ist es ganz natürlich, dass sie ihrem Kind Aufmerksamkeit schenken und für es sorgen. Sie wünschen sich, dass es ihrem Kind gut geht. Darum kann es schwierig und hart sein, wenn man seinem Kind seinen Schmerz und seine Angst nicht abnehmen kann, um sie auf den eigenen Schultern zu tragen. Ab und zu kann man jedoch nichts daran ändern. In diesem Zusammenhang können schwierige Situationen auftreten: Ein Kind wird plötzlich krank, ein anderes hat eine chronische Krankheit. Dann kann es eine Herausforderung sein, als der Geborgenheit gebende und lustige Elternteil aufzutreten, den Ihr Kind braucht.

Wenn die Belastung groß ist oder lange andauert, tut es Ihnen gut, wenn Sie selbst auch jemanden haben, der Sie unterstützt. Dabei kann es sich um Pflegepersonen aus der Familie oder professionelles Fachpersonal handeln, die alles darüber wissen, wie es ist, in den unterschiedlichsten Situationen Eltern zu sein. Darüber hinaus ist es natürlich unerlässlich, dass Sie beide zusammenarbeiten und aufeinander aufpassen. Es tut auch Ihrem Kind gut, wenn es das merkt.