22 Dinge, die Eltern lernen

Kinder sind wunderbar. Sie lehren uns eine Menge über uns selbst und schaffen es, dass Mütter und Väter jede Menge Neues lernen. Zum Beispiel, dass wer laufen kann auch sehr schnell weglaufen kann. Wer mag unsere Liste noch ergänzen?

Wann fängt es an, dass uns die eigenen Kinder Lektionen erteilen? Eigentlich ja schon in der Schwangerschaft. Immerhin rührt einen ein winziger Punkt zu Tränen, wenn man das Mini-Herz zum ersten Mal im Ultraschall sieht. Mamas in spe finden es unfassbar, wenn sie ihr Baby im Bauch spüren und auch den zukünftigen Vätern bleibt die Luft weg, wenn sie einen ersten richtigen Tritt durch die Bauchdecke bekommen.

22 Dinge, die Eltern lernen (© Thinkstock)

22 Dinge, die Eltern lernen (© Thinkstock)

Das ist nur der Anfang, unsere Kinder lehren uns sicher Respekt vor dem Wunder einer Schwangerschaft und der Geburt. Betrachtet man die ersten Jahre mit Kindern, dann sind es aber noch viel mehr, auch viele kleine Dinge, die wir Eltern lernen dürfen.

Hier ist unsere Liste, möchte jemand ergänzen? Dafür sind die Kommentare da!

  1. Schlaf ist total überbewertet. Wahre Eltern kommen auch mit zwei Stunden Schlaf durch den Tag. Irgendwie. Zwangsweise.
  2. Ein paar Stunden Schlaf machen sehr dankbar. Ein paar Stunden Schlaf zu wenig machen sehr reizbar. Alle.
  3. Wenn frischgebackene oder werdende Eltern über Wagen reden, meinen sie keine Autos.
  4. Zähne machen nix als Ärger, auch dann wenn man noch gar keinen Zahnarzt braucht.
  5. Socken können ziemlich weit aus Kinderwagen geworfen werden.
  6. Wer laufen kann, kann sehr schnell weglaufen.
  7. Das Essen in den Tupperdosen anderer Eltern schmeckt auf Spielplätzen immer besser.
  8. Die Welt bekommt neue Perspektiven. Baustellen sind toll. Bagger müssen mindestens zwei Stunden bestaunt werden. Alles was glitzert, ist toll. Mit Glitzer muss mindestens zwei Stunden gebastelt werden.
  9. Auch in ganz weichem Flusenhaar können Haarspangen befestigt werden. Mit reichlich viel Übung.
  10. Hosentaschen sollten vor dem Wäschewaschen immer geleert werden. Steine, Glitzerspangen, Murmeln und zerdrückte Taschentücher passen in die engste Tasche.
  11. Das Geräusch von nackten Kinderfüßen auf den Flurdielen bedeutet, dass der Tag anfängt. Oder dass es im Bett während der Nacht eng wird.
  12. Nasentropfen in ein kleines Kind zu bugsieren ist eine sportliche Meisterleistung. Gleiches gilt für Zäpfchen oder fies schmeckende Tropfen.
  13. Zwei Worte, die bewirken, dass Eltern einen Radarblick bekommen: „Muss mal“. Wo ist das nächste WC? Oder wenigstens ein Gebüsch?
  14. „Allein“ – bedeutet, dass ab nun alles viel, viel längert dauert. Anziehen, Treppe steigen, Essen.
  15. Hinter einem Kind auf einem Laufrad herzurennen, verbraucht viel mehr Kalorien als ein Tag im Fitnessstudio.
  16. Ein wenig Ruhe ist schön. Sehr viel Stille ist verdächtig.
  17. Humor wird neu definiert. Spätestens im Kindergarten. Wörter wie Pupsi und Kacki sind lustig. Sehr, sehr lustig. Pups-Mami und Pups-Papa können für Lachkrämpfe sorgen.
  18. Zeit, die man Hausarbeit braucht, ist relativ. Küche aufräumen mit Kleinkind dauert etwa zwei Stunden (Plastiktöpfen einräumen, umdrehen, Kind räumt Schrank wieder leer, wieder einsortieren etc.), ohne Kind etwa zehn Minuten. Gilt auch für Wäsche falten oder Dinge wegräumen.
  19. Man kann auf einen kleinen Menschen auch unendlich wütend werden, auch wenn man ihn unendlich liebt.
  20. Das Verhalten der eigenen Eltern erscheint plötzlich in einem anderen Licht. Einiges versteht man nun viel besser und anderes sagt man plötzlich sogar selbst. Huch.
  21. Auf die Leistungen eines anderen Menschen kann man sehr stolz sein. Auf erste Schritte, erste selbstgemalte Bilder und auf bezaubernde Wortschschöpfungen.
  22. Langweile? Was war das denn noch? Zehn Minuten Auszeit sind eine Mini-Wellness Einheit.

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