Sport in der Schwangerschaft

Sport in der Schwangerschaft

Die gute Nachricht zuerst: Situps für die Bauchmuskeln sollten Sie als Schwangere lassen (und wer macht die schon gerne!?). Aber Sport treiben dürfen - und sollten - Sie schon. Was tut dem Baby und Ihnen gut? Und welche Sportarten sind absolut tabu?
Sportliche Betätigung macht Spaß. Und Spaß ist gut für den Körper und die Seele der werdenden Mutter, die wiederum für das Wohlergehen des kleinen Wesens sorgt, das in ihrem Bauch heranwächst.
 
Sport sorgt für die Ausschüttung von Glückshormonen, reduziert Stress, verbessert den Schlaf und die Durchblutung, und nicht zuletzt trainiert der Körper dabei für die Geburt. Ein weiterer angenehmer Nebeneffekt: Wer sich bewegt, entwickelt einen gesunden Appetit, und zwar nicht auf Sahnetorte, sondern eher auf Vollkornbrötchen oder Müsli. 
 
Ausdauersportarten sind besonders geeignet für schwangere Frauen. Aber keinesfalls sollten Sie sich überanstrengen, denn wenn der Körper sich überhitzt, gefährdet das die Entwicklung des Embryos.
 
Genelle Empfehlungen:
 
  • lieber mehrere kurze Trainingseinheiten als eine lange
  • der Puls sollte nicht über 140 liegen
  • auf sanftes und gutes Aufwärmen achten
  • nach dem Sport genügend trinken
  • Sie sollten sich noch entspannt unterhalten können beim Sport, nicht außer Atem kommen
  • schonen Sie Ihre Gelenke, die in der Schwangerschaft beanspruchter sind als sonst
  • ein zügiger Spaziergang ist besser als gar keine Bewegung
  • keine Sportarten mit abrupten Bewegungen oder Stoßgefahr
 
 
Sportarten, die gut für Schwangere geeignet sind:
 
  • Schwimmen (aber Achtung: im Thermalbad besteht erhöhte Infektionsgefahr durch Keime)
  • Walking
  • Radfahren
  • Golf
  • Segeln
  • Aerobic
  • Yoga, Spinning, Stretching, Stepper
  • Aquafitness
  • Tanzen
 
 
Sportarten, die für Schwangere ungeeignet sind:
 
  • Reiten
  • Skifahren
  • Inline-Skating
  • Wandern über 2000 Metern Höhe (wegen der Sauerstoffversorgung)
  • alle Extremsportarten wie Fallschirmspringen, Wildwasserrafting, Klettern, etc.
  • Mountainbiking
  • Rudern (wegen der Beanspruchung der Bauchmuskeln)
  • Boden- und Geräteturnen
  • Mannschaftssportarten mit Zusammenstoßrisiko wie Handball, Volleyball, Basketball und Fußball
  • Tennis, Squash (abrupte Bewegungen)
  • Tauchen (wegen des Druckausgleichs und der Sauerstoffversorgung) 
 
Ein Wort noch zum Schluss: Auch wenn z.B. Radfahren oder Joggen als Ausdauersportarten im Grunde empfehlenswert ist, Sie aber irgendwie ein schlechtes Gefühl haben, wenn Sie sich aufs Fahrrad setzen, dann hören Sie unbedingt auf Ihr Bauchgefühl. Dies gilt für alle Sportarten. Manche werdende Mütter radeln noch bis kurz vor der Geburt durch die Gegend, andere wagen es schon nach dem positiven Schwangerschaftstest nicht mehr zu besteigen.
 
Der beste Ratgeber ist Ihre Intuition!
 
 
 
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Zahl der Kommentare: 2
Yoga absolut empfehlenswert
Absender des Kommentars Schwangere im 9. Monat 10.03.2011
Anfang des 5. Monats habe ich mit Schwangerschaftsyoga angefangen. Die beste Idee, die ich haben konnte. Durch das regelmäßige Training konnte ich ein super Körpergefühl aufbauen und mir blieben sämtliche Unannehmlichkeiten, wie Rückenschmerzen erspart. Außerdem habe ich gelernt, dass man nur alles was man auch bewusst kennt, loslassen kann(das fängt schon an beim Beckenboden). Ich hoffe, das hilft mir dann auch bald bei der Geburt. Wie auch immer, ich kann nur jeden, bei dem keine ärztlichen Bedenken bestehen und wer Lust dazu hat Schwangerschaftsyoga empfehlen.
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Volleyball in der Schwangerschaft
Absender des Kommentars Volleyballerin fast 5. Monat 12.09.2009
Also ich habe in der 1. SS bis zum 6. Monat gespielt und werde auch in dieser (nach dem OK meines Arztes) weiterspielen. Bin fast 17. Woche. Sofern es eine Sportart ist, die man immer schon gemacht hat, der Körper die Bewegungen also gewohnt ist, man sich nicht überanstrengt (in sich horchen!), nur so lange Sprünge und Bodenbewegungen macht, wie man intuitiv für richtig hält, spricht meiner Meinung nach nichts dagegen. Man verausgabt sich automatisch nicht, weil man nicht so viel Puste hat. Irgendwann steht der Bauch zwischen mir und dem Bodenkontakt ('klemmt') und man schmeißt sich automatisch NICHT mehr hin ab einem bestimmten Zeitpunkt.
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