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Stillen in der Öffentlichkeit

Stillen in der Öffentlichkeit / bei der Arbeit

Wie hart in Nehmen sind Sie? Auch wenn es theoretisch heute akzeptiert ist, dass in der Öffentlichkeit gestillt wird, mag sich nicht jede Frau im Café halbwegs entblößen. Es ist auch irgendwie unwürdig, verstohlen am Still-BH herumzufummeln und möglichst unauffällig das Baby zum Busen zu führen.
Lassen Sie sich von einer zweifachen Mutter, die schon zur deutlichen Missbilligung der Angestellten in einem hochvornehmen Möbelgeschäft in Hamburg am Neuen Wall auf einem weißen Sofa gestillt hat (während der Ehemann dort einkaufte), sagen: Wenn Sie mitten in der Fußgängerzone stillen wollen und können, sollten Sie das tun. Ihr Kind wird Sie dafür lieben. Ihr spannender, vielleicht schon tropfender Busen ebenfalls. Konzentrieren Sie sich auf das Kind und ignorieren Sie die Passanten – wenn Sie das Stillen als natürlich empfinden, stehen die Chancen gut, dass kein Mensch hinguckt.
 
Falls Sie denken, dass Sie beim Stillen in der Öffentlichkeit nervös werden, könnten Sie es einfach mal probieren – und wenn es sich unangenehm anfühlt, zu den Stillzeiten bevorzugt zu Hause oder in der Nähe von Rückzugsmöglichkeiten bleiben. Es gibt ja keine moralische Verpflichtung zum öffentlichen Stillen…
 
Was berufstätige Mütter betrifft, hat der Gesetzgeber versucht, recht kinderfreundliche Regelungen zu treffen. Ob das gelungen ist und praktisch umsetzbar, können Sie im Mutterschutzgesetz nachlesen.
 
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naja
Absender des Kommentars Anya 20.02.2011
Ich finde es ehrlich gesagt nicht besonders appettitlich wie manche tatsächlich in ein Bistro gehen (auch wenn es nur McDonalds ist), sich dort fast schon provozierend hinsetzen und dort ihre Brust herrausholen.
Das tue ich auch nicht, und mir ist dabei ehrlich der hunger vergangen.
Nicht jeder will das unbedingt sehen oder will das eine Frau die auf der Parkbank sitzt und ihr Kind stillt von den eigenen spielenden Kindern gesehen wird.
Ich bin sicher nicht die einzigste die so denkt.
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Oft angemacht worden
Absender des Kommentars Ramona 21.01.2010
Ich stille jetzt mein Drittes Kind, überall, wo wir es eben wollen oder müssen. Leider kamen schon oft Sätze wie:"Ii ist das pervers!" "Ist das eklig!" "Können Sie das nicht Zuhause machen?"... Mich stört es nicht mehr. Gerade diese Leute essen doch auch in der Öffentlichkeit. Warum sollte ich da mein
Baby hungern lassen? Mein Rat an alle Mamis: Es ist eure Zeit, die sehr schnell vorbei ist. Genießt sie und lasst euch von Niemanden stören!
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Stillern in der Öffentlichkeit
Absender des Kommentars kathrinwalther 28.06.2008
Stillen in der Öffentlichkeit ist eine reine Gewohnheitssache. Je öfter man es tut, desto natürlicher fühlt es sich an. Die ersten Male waren für mich und meinen Sohn sehr ungewohnt. Ich hatte immer Angst, jemand könnte meinen Busen sehen. Mit der Zeit ist diese Angst weggegangen. Zum Teil, weil ich geübter darin war, meinen Busen unter T-Shirt/Pullover so auszupacken, dass ihn niemand sehen kann, zum anderen weil mir das Stillen selbst natürlicher vorkam und ich mich einfach anders dran gewöhnt hatte. Heute habe ich keine Probleme mehr damit, mein Kind in der Öffentlichkeit anzulegen, zumal dies immer noch angenehmer ist als wenn es quengelt und schreit.
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