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Pille gegen Schwangerschaftsübelkeit

Pille gegen Schwangerschaftsübelkeit

Schlimme Übelkeit oder stechende Kopfschmerzen - manche Frauen leiden in der Schwangerschaft sehr. Ein Medikament, das bisher in Deutschland in der Frühschwangerschaft verboten ist, kann helfen. Denn Forscher fanden heraus, dass es die Leiden effektiv lindert und das Baby nicht schädigt.
Ein harmloses Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen in der Frühschwangerschaft? Davon träumen viele Frauen. Unvergessen ist die Katastrophe, die der Wirkstoff Thalidomid ausgelöst hat. Unter der Bezeichnung "Contergan" wurde es tausenden Müttern gegen Schlafstörungen verschrieben und führte zu schweren Behinderungen bei deren Babys.
 
Seither wird zwar nach einer ungefährlichen Arznei geforscht, Gynäkologen sind allerdings besonders zurückhaltend bei der Verschreibung von Medikamenten im ersten Schwangerschaftsdrittel. Das Mittel Metoclopramid (MCP) wirkt ausdrücklich gegen Übelkeit und Erbrechen. In Deutschland wird es unter anderem unter den Namen Paspertin, MCP und Cerucal vertrieben - und ist erst ab dem zweiten Drittel der Schwangerschaft zugelassen. Und das auch nur bei strenger Indikation.
 
In anderen Ländern geht man allerdings weniger streng mit solchen Richtlinien um und so wurde im Süden Israels zwischen Januar 1998 und März 2007 Schwangeren das Mittel verschrieben - und zwar in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft.
 
Insgesamt nahmen 3.458 Frauen die Arznei, wie die Ärztezeitung berichtet. Eine Forschergruppe vom  Soroka Medical Center in Beer-Shewa verglich den Gesundheitszustand der Neugeborenen mit Kindern, deren Mütter keine Medikamente genommen hatten. Das Ergebnis: Es gab keine häufigeren Fehlbildung oder Todesfälle. Auch das Geburtsgewicht der Kinder war vollkommen normal.
 
Die Ergebnisse bestätigen frühere Untersuchungen. Trotzdem bleibt eine gewisse Skepsis. Die israelischen Forscher räumen ein, dass es möglich sein könnte, das Frauen, die in der Schwangerschaft besonders unter Übelkeit und Erbrechen leiden, seltener Kinder mit Fehlbildungen zur Welt bringen - dann wäre das Ergebnis verfälscht. Kritiker verweisen auch darauf, dass Metoclopramid ausdrücklich nicht in der Stillzeit genommen werden darf. Es gilt als erwiesen, dass der Wirkstoff auf die Muttermilch übergeht und das Nervensystem des Säuglings schädigen könnte. Selbst wenn das Mittel nun auch in Deutschland für das erste Schwangerschaftsdrittel zugelassen wird - zunächst sollten alternative Methoden bevorzugt werden.
 
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Liebe Userinnen - würden Sie dies Mittel gegen Übelkeit nehmen? Wie sicher würden Sie sich fühlen? Haben Sie Tipps für Frauen, denen furchtbar schlecht ist?
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Zahl der Kommentare: 5
hilfe bei übelkeit
Absender des Kommentars Klimas 06.10.2011
Ich empfehle Vomex A 150mg als Zäpfchen es gibt dieses medikament auch als Dragess.
Das Zäpfchen kann man 3x täglich alle 4-6 Std nehmen.
Es hilft sehr schnell und efektiv
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hilfe bei übelkeit
Absender des Kommentars Klimas 06.10.2011
Es hilft sehr schnell und efektiv
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dauerhafte Übelkeit
Absender des Kommentars Sunny 01.05.2010
Meine ersten beiden Schwangerschaften verliefen völlig ohne Nebenwirkungen. Die jetzige hat es jedoch in sich, vielleicht weil bis jetzt schon 15 Jahre seit der letzten Entbindung vergangen sind. Im ersten Schwangerschaftsdrittel war mir jeden Tag kotzschlecht (sorry). Als es so schlimm wurde dass ich meine Zeit vorzugsweise überm Klo verbrachte, verschrieb mir meine Ärztin Nausema. Das ist ein diätisches Lebensmittel extra für Schwangere. Seitdem hab ich in Bezug auf Übelkeit keine Probleme mehr. Sind 60 Tabletten drin und ich hab sogar noch welche übrig. Dieses Mittel (3x tägl.) kann ich nur empfehlen. :-)
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Ein ganz besonderes Geschenk
Absender des Kommentars Missie 21.09.2009
In meinen Schwangerschaften war mir bis zur 20.-25. Woche speiübel. Mir war so schlecht, dass ich mit der Zeit auch nicht mehr Herr meiner Gefühle war und unter allen Umständen wollte, dass die Uebelkeit aufhört. Ich habe Akkupunkur ausprobiert - leider ohne Erfolg. Jetzt nehme ich Itinerol B6 und ich habe das Geühl, es hilft. Seither muss ich nicht mehr erbrechen und kann die verbleibende Uebelkeit aushalten. Ich leide mit allen Müttern mit, denen so schlecht ist. Aber Kopf hoch, unser Baby ist wohl so wertvoll dass wir es uns richtig verdienen müssen. :-))
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Übelkeit während der Schwangerschaft
Absender des Kommentars Snoppy 19.06.2009
Ich mir war in den ersten 3 Monaten auch andauernd übel, dann habe ich SEPIA D12 Globulis eingenommen, jeden Abend und jeden Morgen vor dem aufstehen. Dei Überlkeit war wie weggeblasen. Das kann ich wirklich nur empfehlen!!!
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