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Seltene Geburtsorte

Ungewöhnliche Geburtsorte

In Honduras bekam eine Frau ihr Baby in einem Leichenwagen. Sicher einer der ungewöhnlichsten Geburtsorte. Aber auch andere Kinder, wie Max und Nina, haben ihre Eltern überrascht...
Geburt im Leichenwagen: Am 1. Dezember 2009 brachte eine Frau in Honduras ihr Kind im Wagen eines Bestatters zur Welt. Die Hochschwangere war zu Fuß unterwegs, als die Wehen einsetzen. Sie brach vor dem Autodepot des örtlichen Bestatters zusammen. Glücklicherweise reagierten die Mitarbeiter schnell, holten den Leichenwagen und fuhren mit der werdenden Mutter los in Richtung Klinik. Doch das Baby kam noch auf der Fahrt zur Welt. Mutter und Kind sind wohlauf und hoffen, dass der ungewöhnliche Geburtsort symbolisch für ein langes Leben steht.
 
Geburt auf der Fähre: Im Juni brachte ein junge Frau ihr Kind auf der Fähre zwischen dem estnischen Tallinn und Stockholm zur Welt. Unterstützung bekam die Schwangere vom Schiffarzt. Die Reederei versprach, dass das Kind sein Leben lang gratis auf seinem Geburtsschiff der "Baltic Queen" reisen dürfe.
 
Geburt im Hafen: Offensichtlich scheint heftiger Wellengang Geburten zu beschleunigen. Eine Frau von der Insel Borkum war Ende 2007 mit einem Seenotkreuzer auf dem Weg zur Entbindung ans Festland - doch dann setzten die Wehen ein. Das Baby kam direkt nach der bereits Überfahrt im Hafen zur Welt.
 
Geburt im Schnee: Im Dezember 2008 fanden Polizisten in Kanada bei einem nächtlichen Kontrollgang eine blutende und schreiende Frau, die ihnen entgegen lief. Die 27-Jährige zog ihren Pullover hoch und bat die Beamten sich um ihr gerade geborenes Kind zu kümmern, das sie dort vor der eisigen Kälte schützen wollte. Dann brach die Frau zusammen - und bekam im Schneeregen ein zweites Kind. 
 
Geburt auf dem Bürgersteig: Auch ein kleiner Junge in Sachsen-Anhalt hatte es im September 2009 ganz eilig. Spaziergänger fanden eine blutende Frau auf dem Gehweg und alamierten den Rettungsdienst. Das Kind konnte mit Hilfe der Sanitäter gesund geboren werden - auf dem Bürgersteig.
 
Geburt vor der Haustür: Auch Max aus Nordrhein-Westphalen wollte im Januar 2009 nicht mehr warten. Die Eltern hatten zwar einen Rettungswagen geholt und die Mutter wurde auch aus dem Haus getragen. Aber die Presswehen waren schneller -  der kleine Junge wurde vor der eigenen Haustür in Südlohn geboren.
 
Geburt auf den Gleisen: Den Begriff Schnellzug hat ein Baby auf der Fahrt von Paris nach Brüssel wörtlich genommen. Im Hochgeschwindigkeitszug Thalys erblickte im Mai 2009 das Licht der Welt. Auch sie bekam eine lebenslange Freikarte als Geburtsgeschenk.
 
Geburt in der Toilette des Postamtes: Ein 40-Jährige Österreicherin bekam im Sommer 2004 ihren Sohn auf der Toilette eines Postamtes. Die Frau hatte die Schwangerschaft nicht bemerkt und hatte die körperlichen Veränderungen für die beginnenden Wechseljahre gehalten. Mitten in der Post wurde sie von stechende Schmerzen überrascht. Sie schaffte es gerade noch bis zur Toilette und bekam dort in einer Blitzgeburt ihr Kind.
 
Geburt in der Luft: Hochschwangere dürfen nicht mehr fliegen. Doch was, wenn ein Kind schon vorzeitig kommt? Eine Frau aus Malaysia war in der 27. SSW und hoch über den Wolken, als unerwartet Wehen einsetzten. Der Pilot setzte zur Notlandung an, doch zu spät - das Frühchen kam noch in der Luft zur Welt. Mutter und Kind hatten das Glück, das ein Arzt an Bord war.
 
Geburt auf der Straße: Die Geschichten von Geburten im Taxi oder im Auto hört man immer wieder. Auch Nina aus Thüringen überraschte ihre Eltern. Das kleine Mädchen kam zu früh auf die Welt und zwar so schnell, dass der Vater zum Geburtshelfer werden musste. Ihren ungewöhnlichen Geburtsort wird das Mädchen nie vergessen können, denn die Standesbeamten trugen als Geburtsort "Auf der Fahrt zwischen Jena und Sulzbach-Rosenberg" ein.
 
Foto: © Steve Lovegrove - fotolia.com
 
Kennen Sie auch ungewöhnliche Geburtsorte? Wenn ja, sind wir gespannt, die Geschichte zu lesen...
 
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Zahl der Kommentare: 2
Zwillingsgeburt Autobahn A1
Absender des Kommentars Sandra Mele 01.03.2010
Unsere Zwillinge Noah und Leon kamen im Juli 2009 auf dem Weg ins Krankenhaus auf dem Pannenstreifen der A1 zur Welt. Als die ersten Hilfskräfte eintrafen,war unser erster Sohn bereits da,kurze Zeit späther auch der zweite Junge. Nun sind unsere Frühchen gesund und munter und Wir sind froh,das die Geschichte ein Happyend gefunden hat!
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Im Taxi
Absender des Kommentars Eva 03.12.2009
Lustig, das zu lesen. Auch ich kam vor 35 Jahren im Auto zur Welt. Geburtshelfer war der Taxifahrter ,der wurde dann mein patenonkel. Und meine Mutter trug mich im Schlüpfer in die Klinik. Es war eine Blitzgeburt, von der ersten Wehe bis zur Geburt 20 Minuten. Mein Patenonkel hat das nie vergessen.. Seine ungewöhnlichste Tour.
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