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Tee für Schwangere

Tee in der Schwangerschaft

Abwarten und Tee trinken. Klar, das sagt sich fast jede Schwangere in der kalten Jahreszeit. Aber wieviel Tee tut Schwangen gut und welche Teesorten sollten lieber ausgelassen werden?

Natürlich dürfen Schwangere Tee trinken. Denn in der Schwangerschaft brauchen werdende Mütter besonders viel Flüssigkeit, idealerweise etwa 2,5 bis 3 Liter pro Tag. Doch welche Blätter eigenen sich besonders gut für einen Aufguß?

Schwarzer, grüner und weißer Tee enthalten Teein und Theobromin. Und hier gilt: während der Schwangerschaft in Maßen genießen. Zwei Tassen pro Tag sind aber völlig unbedenklich. Jack Bukowski von der Harvard Medical School hat in seinen neuesten Studien bewiesen, dass schwarzer Tee eine immununterstützende Wirkung hat, dies gilt auch in der Schwangerschaft.

Denn Tee regt an, nicht auf. Auch Prof. Dr. Walter Feldheim aus Kiel spricht sich dafür aus, dass schwarzer und grüner Tee in der Schwangerschaft ein wertvolles Getränk sei. Die Wirkung des Teeins (Koffein) lässt sich auch abschwächen, in dem man die Teeblätter weniger lang ziehen lässt. Wer zur Verstopfung neigt, sollte allerdings in der Frühschwangerschaft auf Schwarzen Tee verzichten, bis sich die Verdauung wieder reguliert hat.

Kräutertee ist in besonderen Umständen nicht immer empfehlenswert. Entwässernde Tees sollten generell in der Schwangerschaft tabu sein. Die Nieren haben schon genug Arbeit und ein zusätzlicher Flüssigkeitsverlust könnte Mutter und Kind schaden. Also Finger weg von reinem Brennnesseltee, Maisbart oder Birkenblättern. Auf Petersilie, Liebstöckl und Sellerie sollte in Teeform verzichtet werden - was sicher nicht schwer fallen wird. Aber auch Zimt-, Salbei- und Rosmarintee, gern genutzt etwa bei Erkältungskrankheiten, regt die Durchblutung sehr an, und sollte daher in der Schwangerschaft vermieden werden.

In den ersten Schwangerschaftswochen wirkt Ingwer, aufgekocht als Sud, in kleinen Schlucken gegen Übelkeit und Erbrechen. Frauenmanteltee hat eine regulierende Wirkung auf die Gelbkörperhormonbildung und ist in der Frühschwangerschaft daher ebenfalls empfehlenswert. Tee aus Himbeerblättern ist ein tradioneller Wehenförder. Erst am Ende der Schwangerschaft sollte er daher genossen werden, dann gilt er als optimale sanfte Geburtsvorbereitung, die den Muttermund öffnet und die Geburt vereinfacht. Viele Apotheken bieten auch spezielle Kräuterteemischungen für Schwangere an, Apotheker und Hebammen helfen bei Fragen gern weiter.

Völlig sorglos dürfen Mamas in spe Roiboos- und Früchtetees trinken. Sie sind ideale Vitaminlieferanten für werdende Mütter. Sanddorn beispielsweise ist besondern eisenreich und sollte regelmäßig getrunken werden. Tee-Expertin Susanne Schmitz, die im Internet eine Seite für Teetrinker betreibt,  empfiehlt Schwangeren unbedingt beim Teekauf auf das Bio-Siegel zu achten. Und auch Klassiker wie Pfefferminz- und Kamillentee dürfen bedenkenlos getrunken werden, ohne Mengenbeschränkung.

Weitere Informationen bieten der Deutsche Teeverband e.V. und TeeMa, herausgegeben von der Deutschen Wirtschaftsvereinigung Kräuter- und Früchtee e.V.

Bild: © Klaus-Peter Adler - Fotolia.com 

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Zahl der Kommentare: 9
Schwangerschaftsteen?!
Absender des Kommentars Jasmin 18.01.2012
Wie gut sind die Schwangerschaftsteen?? Bin 13 wöchig und bin total enttäuscht von allen Ergebnissen
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tee?
Absender des Kommentars die lila 20.05.2011
hallo wie ist es mit melissentee in der frühschwangerschaft?
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Achtung Pfefferminztee
Absender des Kommentars Christine 04.02.2011
Achtung Pfefferminztee: Gerade in der Frühschwangerschaft kann viel Pfefferminztee eine Frühgeburt auslösen. Ab und zu eine Tasse trinken sollte aber erlaubt sein, regelmäßig eine ganze Kanne ist aber tabu.
Das selbe gilt für die innerliche Anwendung mit AloeVera, z.B. Safte mit viel AloeVera. Aloe hat eine abführende Wirkung.
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Vorsicht in der Weihnachtszeit
Absender des Kommentars Maria 09.11.2010
Hallo an alle werdenden Mamis
Mir ist aufgefallen, dass hier nichts über Gewürztees geschrieben wurde. Aufpassen muss man nämlich vor allem mit Gewürzen wie Zimt, etc. die ja gern in Weihnachtsteemischungen und auch Gebäck vorkommen. Bei Neigung zu Vorwehen können diese durch solch Gewürztees noch verstärkt werden.
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Brennesseltee vom FA erlaubt
Absender des Kommentars Birgit 02.11.2010

Hallo, jetzt bin ich noch mehr verwirrt. Vor 3 Wochen fragte ich meine Frauenärztin, ob es i.O. sei, wenn ich Brennesseltee trinke, weil ich seit der 24. SSW immer wieder so stark Wasser in den Beinen einlagere. Nicht jeden Tag, aber nach 6 h Autofahrt oder ähnlichen ungesunden Situationen, die sich leider nicht immer vermeiden lassen. Sie gab mir grünes Licht und wies nur darauf hin, dass ich trotzdem viel trinken solle. Nun bin ich aber doch verwirrt. Wer antwortet hier kompetenter???

Die Redaktion: Liebe Birgit, generell empfehlen die meisten Frauenärtze auf alle entwässernden Tees in der Schwangerschaft zu verzichten. Mehr Infos hier

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Danke
Absender des Kommentars Mona 27.10.2010
Jo, supi, dankeschön. Da bin ich aber froh. Während der Stillzeit durfte ich letztes Mal (also acht Monate lang) keinen Pfefferminztee trinken, da der ja abstillend wirkt. Da nutze ich also jetzt noch mal die Zeit "davor", vor allem über den Winter. Fenchel für "danach" (Stillzeit) ist aber auch lecker und geht in rauen Mengen. :-)
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Antwort auf Mona
Absender des Kommentars Redaktion 27.10.2010
Danke für den Hinweis, das schreiben wir gleich noch rein - Kamille und Pfefferminz sind in Ordnung in der SS!
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Pfefferminz? Kamille?
Absender des Kommentars Mona 27.10.2010
Hallo!
Was ist denn mit so klassischen Sachen wie Pfefferminz oder Kamille? Das trinke ich grad gern bei Erkältungen, weil ja in der Schwangerschaft auch alle möglichen Hustensäfte verboten sind.
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3Liter????!!!!????
Absender des Kommentars Maytag 17.02.2010
Also ich Trinke über den tag verteilt vielleicht 1,5 maximal 2 Liter und selbst das fällt mir shcon total schweer!!! Zumal die häufigen toiletten gänge dadurch auch extrem nerftötend sind!
und meine Hebamme hat gesagt das 2 Liter auch völlig ok sind
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