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Gesichter des Kaiserschnitts

Gesichter des Kaiserschnitts

Es ist längst überfällig: Ein Buch, in dem Frauen von ihren Kaiserschnitten erzählen und ihre Narben zeigen. Dazu ein umfangreicher Teil mit Fakten und neutraler Aufklärung - unser Buchtipp des Monats!
Vorbehaltloses Schwärmen ist eigentlich nicht unser Ding - aber dieses Buch legen wir allen Userinnen wärmstens ans Herz. Besonders Frauen, die bereits einen Kaiserschnitt hatten, dürften die 480 Seiten verschlingen und sich freuen, endlich eine Vorstellung von anderen Kaiserschnittnarben zu bekommen.
 
Die Narben sehen ganz unterschiedlich aus, so unterschiedlich wie die nackten Frauenkörper, die in dem Buch "Der Kaiserschnitt hat kein Gesicht" von Caroline Oblasser, Ulrike Ebner und Gudrun Wesp abgebildet sind. Manche Frauen sehen ein Lächeln in ihrer Narbe, andere berichten von Schmerzen beim Wetterumschwung und Traurigkeit über das entgangene Geburtserlebnis.
 
Viele Mütter sagen, sie sind froh, dass es den Kaiserschnitt gibt - hat er doch ihr Kind heil auf die Welt gebracht. Das Buch ist völlig untendenziös, aber nicht emotionsarm, was es unterhaltsam und lehrreich zu lesen macht.
 
Wenn man die 60 schwarzweißen Bilder der Narben auf den Körpern anguckt, ist vielleicht am Überraschendsten, dass es optisch keinen Zusammenhang zwischen der Zahl der Kaiserschnitte und der Form und Eindringlichkeit der Narbe zu geben scheint. Im Kaiserschnittbuch finden sich Fotos von Frauen, die eine, zwei, drei oder gar vier Sectios hatten - alle kommen zu Wort. Die Berichte sind so unterschiedlich wie das echte Leben, und sie gehen über die Zeit nach der Geburt hinaus: Auch Bonding und (vorhandene oder nicht vorhandene) Stillschwierigkeiten werden thematisiert.
 
Wer an einen Wunschkaiserschnitt denkt, dürfte beim Betrachten der 14-seitigen Fotoreportage zum "sanften" Misgav-Ladach Kaiserschnitt (bei dem das Gewebe gerissen und nicht geschnitten wird) ins Grübeln geraten, ob eine vagniale Geburt nicht vielleicht doch eine Alternative ist. Schonungslos, praktisch und offfen ist dieses Buch, und eben drum ein echter Gewinn für Frauen, die sich mit dem Thema Kaiserschnitt beschäftigen.
 
Edition Riedenburg, ISBN 978-3-9502357-0-8
Paperback für 34,90 €
 
Kaiserschnittbuch
 
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Würden Sie sich auch für solch ein Buchprojetkt mit Ihrer Kaiserschnittnarbe ablichten lassen? Oder wäre Ihnen das zu privat?
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Zahl der Kommentare: 11
leider leider
Absender des Kommentars Nicole 21.09.2010
Ich habe 3 Kinder. Die ersten beiden kamen mit Notkaiserschnitt zur Welt. Der erste hatte 12 Sdt. Wehen erlebt und blieb im Geburtskanal stecken.Der zweite hatte 7 Std. wehen und es gab einen Stillstand bei der Geburt(er hatte auch ein zu grosser Kopf,anscheinend.
Die Tochter durfte ich wegen der Narbe nicht mehr Normal gebähren.
I Bein ersten Kind habe ich lange gelitten. Ich bin überzeugt dass das Kind die Geburtswehen und den Weg durch den Kanal braucht . über die schmerzen nach der operation gar nicht zu reden. Schade das immer mehr Frauen sich für die Kaiserschnittgeburt entscheiden.
Auch ich bin happy , drei gesunde Kinder zu haben-trozdem glaube ich es werden zu viele Kaiserschnitte gemacht.Ich würde meine Narbe und mein Bauch fotografieren lassen. Ja
Gruss Nicole
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Notkaiserschnitt
Absender des Kommentars Katja 15.01.2010
Mein Sohn kam am 22.8.06 durch einen Notkaiserschnitt zur Welt.
Ich bin immer noch sehr enttäuscht, daß er nicht auf normalem Weg geboren wurde. Da er aber fast keine Sauerstoffreserven mehr hatte, war es halt nötig. Viel wichtiger ist ja, daß er gesund ist.
Ich würde mich für so ein Buchprojekt ablichten lassen
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Kaiserschneitt
Absender des Kommentars Sandra Kulawinski 07.02.2009
Hallo,

Bin jetzt in der 27 SSW und überlege mir wie ich mein Kind zur Welt bring. Bin leider zu einer Entscheidung gekommen die für viele blöd klingt aber mir geht es Gesundheitlich nicht so das ich eine normale Geburt durch stehen würde habe leider sehr starkes Astma wo ich normal darüber nachdenke mir und meinen Kind keinen Schaden zu fügen möchte einen Kaiserschnitt durchführen lasse mein Frauenarzt sieht das zwar nicht ein ich kämpfe aber weiter.

Man sollte den KS nicht schlechter sehen wie er ist in manchen Fällen ist er lebensnotwenndig für das Kind und selbst für die Mutter.

Wenn ich das Astma nicht hätte würde ich mich für eine normale Geburt entscheiden.

Bis bald
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natürlich
Absender des Kommentars Franziska Wiegand 31.01.2009
Ich würde es klar machen denn es ist ja schließlich keine schande sondern man hat einem wunderbareb Geschöpf so auf die Welt geholfen. Aber bei würde sich ein Foto glaub ich nicht lohnen, da die Narbe so fein ist das man sie nur mit sehr starker Betrachtung des Bauches sehen kann.
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ästhetisch
Absender des Kommentars Bianca Wild 04.01.2009
ja ich würde mich auch ablichten lassen, da es bei einigen Frauen leider immer noch ein tabu Thema ist.
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klar
Absender des Kommentars Melanie 09.12.2008
ja ich würde mich ablichten lassen, es ist doch etwas sinnvolles und mal kein Blödsinn...informativ und echt hilfreich.
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Selbstverständlich...
Absender des Kommentars Rea 06.12.2008
...würde ich mich ablichten lassen für ein solches Projekt, denn genau das ist das, was viele Taburisieren. Für mich stellt meine Narbe kein Problem dar, denn sie gehört genauso zu mir wie mein Kind, welches ohne diese Narbe wohl nicht mehr am Leben wäre. Trotzdem hat mich die Situation damals sehr geschafft und es tat gut, mit jemandem darüber zu reden, dem es genauso ging wie mir. Deshalb finde ich auch das Buch super, denn nicht jede Mutter hat den Mut oder den Kontakt, sich über ihre diesbezüglichen Probleme austauschen zu können. Schön finde ich meine Narbe nicht - oft habe ich sie mir weggewünscht - aber ich kann zu ihr stehen - und das sollte jede Frau lernen "können" bzw. "dürfen".
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einfach abgetan und völlig vergriffen im Ton
Absender des Kommentars Claudia 02.12.2008
ist wohl der beitrag von jenny. denn das ist das hauptproblem, dass kaiserschnittmütter mit ihren bedürfnissen nicht ernst genommen werden. von den spätfolgen für das kind ganz zu schweigen. hier leistet das buch "der kaiserschnitt hat kein gesicht" hervorragende aufklärungs- und trauerbewältigungsarbeit. absolut empfehlenswert!
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unnötig
Absender des Kommentars Jenny 25.11.2008
Ich kann nicht verstehen, warum man den Kaiserschnitt so diskussionswürdig finded. Über die Gefühle bei einer Blinddarm OP oder den letzen Leistenbruch lässt man sich doch auch nicht dauernd aus. Ein KS muss eben manchmal sein.
Ich habe ein Kind per Sectio und eines vaginal entbunden und kann nur sagen es hat beides seine Vor- und Nachteile. So eine Kaiserschnittnarbe ist für das tägliche Leben jedenfalls weitaus weniger störend als ein schlecht verheilter Dammriss oder ne Beckenbodenschwäche.
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Mutig
Absender des Kommentars Grazia 22.11.2008
Das muß jede Frau selbst entscheiden,
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Mutig
Absender des Kommentars Ruth S. 11.11.2008
Das Bild sieht trotz Narbe sehr ästhetisch aus. Ich finde den Mut der Frauen beeindruckend. Ich selbst habe ein Blindarmnarbe und fand das schon beim schwangeren Bauch sehr unschön. Also eine Kaiserschnittnarbe nach einer zweiten Geburt ist sicher auch nicht so ein toller Anblick. Also: Respekt. Sicher ein Buch, das für Frauen wichtig ist, die mit dem Thema Kaiserschnitt konfrontiert sind.
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